[#Zurückgeschaut] #zurückgeschaut im April 2022

Logo Zurückgeschaut von KeJasWortrausch.deMoin Moin,

es ist mal wieder Ende des Monats und damit Zeit für #zurückgeschaut. Grundlage ist die Idee von Janna und Kerstin von KeJas Wortrausch, die ich nun etwas modifiziere und abändere. Denn neuer Monat und neue Ideen. Ob der Monatsrückblick so bleibt, oder doch noch in den nächsten Monaten immer mal wieder anders aussieht, werden wir sehen. Klickt doch einfach auf weiterlesen,. wenn ihr neugierig seit.


Aktuelle Lektüre

Ich bin weiterhin viel in der zeitgenössischen Literatur unterwegs und begebe mich auch da aus meiner Komfortzone heraus. Für mich bedeutet dies, sich mit südamerikanischer Literatur zu beschäftigen und mit der stehe ich seit ich denken kann auf Kriegsfuß. Dabei ist es egal ob es Isabel Allende oder ein anderer Autor ist. Lediglich Gabriele Alemán im März konnte mich überzeugen. Mutig wie ich war habe ich mir dann aus der Onleihe argentinische Belletristik und einen mexikanischen Krimi entliehen, von mittelmäßig bis was soll das sein, war meine Empfindung bei der Lektüre.

Zurückgeschaut Top

Mein Highlight des Monats stammt aus der ersten Schmökerbox Noir des Jahres. Mathijs Deen schuf mit “Der Holländer” einen ruhigen und in sich stimmigen Krimi Noir. Das Setting an der holländischen Nordseeküste um Texel und um die ostfriesische Küste rund um Emden und Greetsiel, war mehr als passend gewählt. Dazu Charaktere, die keine Stereotypen waren, sondern auch Ecken und Kanten aufzeigten. Ein Plot, der mich von der ersten bis zur letzten Seiten gefangenhielt. Von solchen Krimis wünsche ich mir mehr.

Zurückgeschaut Flop

Besagender Weise ist mein absoluter Flop des Monats auch ein Krimi. Angedeutet habe ich es ja schon etwas, das südamerikanische Literatur und ich keine Freunde mehr werden. Eine weitere Kerbe darein, hat Paco Ignacio Taibo II mit seinem Krimi “Vier Hände” eingeschlagen. Ich bin ja bereit mich auf neues einzulassen, aber wenn ich gar nicht erkennen kann, wohin die literarische Reise geht, hört es bei mir auf. Gerne kann es phantastische Elemente geben und auch Fantasien, aber bitte nicht so dermaßen abgedreht, dass es einfach nur noch kurios ist und kein roter Faden zu finden ist.

Zurückgeschaut – Gelesen aus der Onleihe

  1. Diane Broeckhoven – Was ich noch weiß
  2. Claudia Pineiro – Ein wenig Glück
  3. Paco Ignacio Taibo II – Vier Hände
  4. José Saramago – Die Stadt der Sehenden

Zurückgeschaut Gelesen – Gehört aus der Privatbibliothek

  1. Mareike Fallwickl – Die Wut, die bleibt
  2. Alice Oseman – Heartstopper Volume 1
  3. Lana Lux – Kukolka
  4. Mathijs Deen – Der Holländer
  5. Hendrik Groen – Eierlikörtage
  6. Ellen Barksdale – Tee? Kaffee? Mord! Die gestohlene Braut

Zurückgeschaut Besprochen

  1. [Kurzbesprechung] Alfred Döblin – Berlin Alexanderplatz

Zurückgeschaut -Bleibende Worte

“Kein Freund ist so treu wie ein Buch.” (Ernest Hemingway)

Zurückgeschaut – Klönstunde

In diesem Monat wurde zwar wenig gebloggt, aber diese Monate gibt es auch. Dafür ist in diesem Monat mal wieder eine Kolumne zum Thema “Privilegien und Bücher” online gegangen. Die ist auch der auslösende Grund, weshalb ich meine gekauften Bücher nicht mehr hier aufliste. Ich habe diese ewigen Grundsatzdiskussionen Leid und daher bleiben die jetzt weg. Irgendwann tauchen meine gekauften Bücher in der Gelesen aus der Privatbibliothek auf und gut ist es.

Dann gab es da noch ´die #SuBventur und die wird es nun immer am Anfang eines Quartals bei mir geben. Dann taucht da auch eine Zahlenstatistik auf für ein Vierteljahr und damit kann auch mein innerer Monk leben. Denn für mich habe ich immer noch mein Reading Journal in dem alles monatlich drinnen steht.

Wider Erwartens gab es eine Kurzbesprechung zu einem Klassiker. Vermutlich weil ich einfach mal mit meinem Döblin Trauma aus dem Studium abschließen wollte. “Berlin Alexanderplatz” wird sicher kein weiteres Mal von mir in die Hand genommen werden.

Heute um 14 Uhr MEZ beginnt auch Deweys24hreadathon und darauf freue ich mich riesig. Erzählen davon werde ich nicht hier auf dem Blog sondern in meinen Stories auf Instagram und mit Tweets auf Twitter.

Womit ich nun bei Social Media angelangt bin. Musk hat ja Twitter gekauft für 44 Millarden. Eine Unsumme für ein Mikroblogging-Dienst, mit der gleichen Summe hätte er für ein Jahr den Hunger auf der Welt stillen können. Aber Musk ist halt Musk. Ob bei Twitter alles so bleibt wie bisher oder es schlimmer wird, an besser glaube ich nicht, ist noch die Frage. Ich bleibe allerdings noch auf Twitter auch wenn ich mir Fediverse angeschaut. Mastodon gehört dazu und habe mich da kurzer Hand am Montag Abend angemeldet. Es ist entspannter als Twitter. Mit Content werde ich beide Social Media Profile weiterhin bedienen.

In der letzten Zeit war ich vermehrt auf Instagram unterwegs und daran wird sich so schnell nichts ändern. Ich liebe es da Content zu erstellen und auch die Stories. Außerdem sind dort drei meiner Lesekreise, die ich alle nicht mehr missen möchte.

Mit den Mädels, die lesen, habe ich in diesem Monat “Kukolka” von Lana Lux gelesen. Ein tolles intensives und auch hartes Buch. Samira, die Kukolka, hat kein leichtes Leben in der Ukraine und immer wenn man dachte, es kann nicht schlimmer werden, wurde es schlimmer. Das Buch hat mich und auch meine Mitleserinnen ganz schön mitgenommen.

Ab morgen lesen wir bei Mädels, die lesen “Die Welt vor den Fenstern” von Tatjana von der Beek. Es ist ihr Debütroman und ich bin schon gespannt, ob es wieder so packend und aufregend wie “Kukolka” ist.

Dann bin ich in diesem Monat mehr durch Zufall zu den #freitagslesezeichen gestoßen. Ich bin freundlich aufgenommen worden und zusammen haben wir “Die Wut, die bleibt” von Mareike Fallwickl gelesen. Was hatten wir für eine tolle Diskussion, respektvoll wurden die unterschiedlichen Meinungen zur Kenntnis genommen und auch vor allem akzeptiert. Niemand wurde dazu gebracht seinen Standpunkt zu überdenken.

Die Wut, die bleibt” ist ein sprachlich tolles Werk über die Arbeit von Frauen und das, was sie leisten müssen – nicht nur zu Pandemiezeiten, auch sonst. Es ist feministisch, teilweise schwarz weiß und es gibt auch Szenen mit denen niemand von uns einverstanden war. Es ist ein literarisches Werk und damit ist es gut so.

Im Mai werden wir dann zusammen “Nebenan”  von Kristine Bilkau lesen. Wieder ein Buch aus der Schmökerbox, denn erst durch den Schmökerbox Account auf Instagram wurde ich auf diese Gruppe aufmerksam.

Frühere Zurückgeschaut

  1. Zurückgeschaut im Januar 2022
  2. Zurückgeschaut im Februar 2022
  3. Zurückgeschaut im März 2022
  4. Zurückgeschaut im April 2022

Eure Kerstin

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Eine Antwort auf „[#Zurückgeschaut] #zurückgeschaut im April 2022“

  1. Schönen guten Morgen!

    Ahhh, südamerikanische Autoren – da kenne ich auch wirklich wenig bis gar niemanden muss ich gestehen. Wobei ich da ja nicht so wirklich drauf schaue, aber ich denke, ich würde es merken, falls dich mal jemand dazwischen schummelt.
    Ich denke, da gibt es schon auch Bücher, die dir gefallen könnten, man muss sie halt finden :D

    Krimis mag ich zurzeit auch sehr gerne. Ich hab allerdings eher immer das Gefühl, dass die Protagonisten – vor allem auch die Ermittler – einen Tick zu viel Ecken und Kanten haben *lach* Die sind ja meist mit genauso vielen psychischen Problemen behaftet wie die Täter … es muss halt passen und da das Gleichgewicht hinzubekommen, ist wohl immer der Knackpunkt.

    “Die Wut, die bleibt” hab ich auf meiner Wunschliste. Davon hab ich schon viel gutes gehört und bin sehr gespannt!

    Ich wünsch dir einen wunderschönen Mai!

    Liebste Grüße, Aleshanee
    Mein Lesemonat

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