[Buchwelt] 110. Todestag Wilhelm Busch

Hallo ihr Lieben,

am 09. Januar 1908 verstarb der Schöpfer von “Max und Moritz”, Wilhelm Busch. Grund genug, an seinem 110. Todestag, ihn mal etwas näher zu betrachten. Wer war Wilhelm Busch?

Geboren wurde der zu den einflussreichsten humoristischen Dichtern und Zeichnern des 19. Jahrhunderts gehörende Wilhelm Busch am 15. April 1832 in Stadthagen. Er ist das älteste Kind seiner Eltern und wuchs mit sechs Geschwistern in Wiedensahl auf. Sein Vater, der unehelich zur Welt kam, förderte seine Kinder sehr. Im Alter von neun Jahren verließ Wilhelm sein Elternhaus. Er wurde in die Obhut seines Onkels gegeben, der ihm Privatunterricht gab. Denn Vater Busch wollte, dass sein Sohn optimal gefördert wurde, dies ging seiner Ansicht nach nicht in einer Dorfschule mit 100 Schülern in einem Zimmer. In diesen Jahren entfremdete er sich von seiner Familie, viele sahen darin, den Grund für sein Junggesellentum im Erwachsenenalter. Da er sehr musisch begabt war, dass seinem Vater allerdings missfiel, fing Wilhelm Busch im Alter von fünfzehn Jahre ein Maschinenbaustudium an. Er blieb dort auch vier Jahre dabei.

Kurz vor dem Abschluss konnte er jedoch seine Eltern überzeugen, dass er Kunst studieren wollte. Mit Unterstützung der Mutter gelang ihm dies auch. So konnte Wilhelm Busch 1851 auf die Kunstakademie in Düsseldorf gehen. Allerdings zählte er da nicht zu den fortgeschrittenen Studenten, sondern musste sich zunächst mit dem Zeichnen von antiken Skulpturen und der Anatomie auseinandersetzen. Seine Eltern finanzierten ihm die Studiengebühren für ein Jahr, aber er blieb dem Unterricht oft fern. Irgendwie überzeugte er seine Eltern, dass er in Antwerpen studieren durfte, denn dort seien die großen Maler ansässig.

Mit seinem eigenen Können unzufrieden, außerdem durch eine Typhuserkrankung geschwächt, ging es 1853 zurück nach Hause. Dort fing er an Volksmärchen, Balladen und Sagen zu sammeln. Nach dem er sich von der Krankheit erholt hat, bat er seinen Vater um die Studiengebühren für die Kunstakademie in München. Sein Vater gab ihm abermals das Geld, aber der Wunsch führte zum Zerwürfnis zwischen Vater und Sohn. Vier Jahre verweilte er in München, aber seine Erwartungen wurden nicht erfüllt, schließlich beendete er sein Kunststudium ohne Abschluss.

1858 lebt er wieder bei seinem Onkel. Den Kontakt zu seinen Eltern hatte er abgebrochen. Seine Jahre in München führten immerhin dazu, dass er seine Schulden begleichen sowie seinen Lebensunterhalt selber bestreiten konnte. Er schuf Karikaturen und Gebrauchstexte, die daraus resultierenden Einnahmen führten zu einem sorgenfreien angenehmen Leben.

In den frühen Jahren schuf er auch Theaterstücke und Gedichte, die heute weniger bis gar nicht bekannt sind. Seine Abhängigkeit von seinem Verleger, machte ihm immer mehr zu schaffen. So suchte er sich einen neuen Verleger. Ob ihm bekannt war, dass Richter Kinderbücher verlegte, weiß man nicht, aber seine ersten vier Bildergeschichten erschienen in die „Bilderpossen“ waren ein Misserfolg. Um die Schmach wegzumachen bot er ihm kostenlos die Geschichte um „Max und Moritz“ an, aber Richter lehnte ab. So kam Braun, sein Münchener Verleger, in den Genuss der Geschichte und bezahlte Busch 1000 Gulden. Zu dem Zeitpunkt waren dies zwei Jahresgehälter eines Handwerkers. Bis heute ist die Lausbubengeschichte „Max und Moritz“ bekannt und Braun hat damit einen großen Erfolg errungen.

In den kommenden Jahren führte er ein unstetes Leben. Er wechselte seinen Lebensmittelpunkt andauernd zwischen Frankfurt, Wiedensahl, Lüthorst und Wolfenbüttel. Seine Frankfurter Jahre waren seine künstlerisch produktivsten Jahre, die auch auf seine Muse Johanna Keßler zurückzuführen sind. Er verfasste einige antiklerikalische Bildergeschichten wie „Der heilige Antonius von Padua“ und „Die fromme Helene“. Erstere führte zu einer Anklage seines Frankfurter Verlegers Schauenburg, was Busch traf.

Mit den Wegzug aus Frankfurt hörte Busch auf mit den Bildergeschichte und befasste sich nun mit Lyrik und Prosa. In den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts setzte er seine Bildergeschichten wieder fort. Immer wieder führte in sein Schaffensdrang auch in Richtung Prosa.

Wilhelm Busch heiratete nie. Mit seiner Schwester Fanny, die verwitwet war, fand eine Haushälterin. Busch war kein leichter Zeitgenosse, einige Male war er recht unausstehlich, worunter seine Schwester zu Leiden hatte, die mit ihren Kindern lieber in der Stadt gewohnt hätte, als im ländlichen Wiedensahl. Aber Busch, der die Vaterrolle übernahm, hatte etwas dagegen.

Im Januar 1908 erkrankte Busch, der Arzt diagnostizierte eine Herzschwäche. In den frühen Morgenstunden des 09. Januar 1908 verstarb Wilhelm Busch.

Eure

Kerstin

 

 

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/
            File:Wilhelm_busch.png
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Ich bin ein #BakerStreetBookworm

Hallo ihr Lieben,

Lange habe ich nach einem Buchclub gesucht, nun habe ich einen gefunden: Die #BakerStreetBookworms. Ins Leben gerufen wurde der Buchclub von Adriana Popescu und mittlerweile hat er nicht nur ein Forum, sondern auch eine eigene Homepage.

Was machen die Bakerstreet Bookworms?

Alle zwei Monate gibt es Leserunden in den Sozialen Netzwerken zu ausgewählten Büchern. Unter dem Hashtag #BakerStreetBookworms findet man uns auf Twitter, Instagram und auf den Blogs. Gemeinsames Lesen steht im Vordergrund.
Die Initiiatoren benennen Kategorien und wir können dann Bücher vorschlagen. Dieses Mal gab es die Kategorien Weihnachten, Dystopie, Klassiker und Neuerscheinungen. Meine vorgeschlagenen Bücher fanden keine Mehrheit, aber das macht auch überhaupt nichts. Ich wollte ja in einen Buchclub um neue unbekannte Bücher zu entdecken, die ich sonst wohl nicht so gelesen hätte.

Seit November bin ich nun mit dabei und jetzt im Dezember lese ich das erste Mal ein Buch mit. Was sage ich eins! Ne, es sind drei.  Denn ich gehöre zum #TeamXmas, #Team1984 und #TeamKing. Lediglich #TeamDickens reizt mich so überhaupt nicht, da ich die Weihnachtsgeschichte bereits gelesen habe und keinen Drang danach spüre, dies noch einmal zu wiederholen.

Aber welche Bücher lese ich nun?

Ich lese alle drei Bücher auf englisch und ich bin schon mehr als gespannt, wie das wird. Das ist ein weiteres Vorhaben von mir mehr auf Englisch zu lesen und was passt da besser als es mit einem Kinderbuch von Matt Haig umzusetzen.

#TeamXmas

Klappentext von der Verlagsseite:

>Die absolut wahre Geschichte des Weihnachtsmanns

Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war? Er hieß Nikolas, wuchs in großer Armut mitten in Finnland in einer kleinen Holzhütte auf – und dies ist seine wahre Geschichte. Der elfjährige Nikolas begibt sich allein auf eine gefährliche Reise an den Nordpol, um seinen Vater zu finden. Er besteht haarsträubende Abenteuer, begegnet fliegenden Rentieren, einer Elfe, einem gewalttätigen Troll – und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich! In ihm reift ein Entschluss: Er will die Welt zu einem glücklicheren Ort machen. Wie er dieses Ziel erreicht und wie er dabei zum Weihnachtsmann wird – das verrät dieses Buch.

Bibliografische Angaben:

Autor: Haig, Matt Übersetzer: Zeitz, Sophie Titel: Ein Junge namens Weihnacht Originaltitel:  A boy called christmas Reihe: Boy called christmas #1  Seiten: 272 ISBN: 978-3-423-28088-4 Preis: 18,00 (Hardcover) Erschienen: 14.10.2016 bei DTV

#Team1984

1984 von George OrwellKlappentext von der Verlagsseite:

 

»Freiheit bedeutet die Freiheit, zu sagen, daß zwei und zwei vier ist. Gilt dies, ergibt sich alles übrige von selbst.«
Der Klassiker über einen allmächtigen Überwachungsstaat ist und bleibt beklemmend aktuell: Mit 1984 schuf George Orwell eines der einflußreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts.

Mit einem Nachwort von Daniel Kehlmann

Bibliografische Angaben:

Autor: Orwell, George Übersetzer: Walter, Michael Titel: 1984 Originaltitel:  1984 Reihe: —  Seiten: 544 ISBN: 9783548289458 Preis: 12,00 (Hardcover) Erschienen: 16.06.2017 bei Ullstein

#TeamKing

Sleeping Beauties von Stephen KingKlappentext von der Verlagsseite:

Die Welt sieht sich einem faszinierenden Phänomen gegenüber. Sobald Frauen einschlafen, umhüllt sie am ganzen Körper ein spinnwebartiger Kokon. Wenn man sie weckt oder das unheimliche Gewebe entfernen will, werden sie zu barbarischen Bestien. Sind sie im Schlaf etwa an einem schöneren Ort? Die zurückgebliebenen Männer überlassen sich zunehmend ihren primitiven Instinkten. Eine Frau allerdings, die mysteriöse Evie, scheint gegenüber der Pandemie immun zu sein. Ist sie eine genetische Anomalie, die sich zu Versuchszwecken eignet? Oder ist sie ein Dämon, den man vernichten muss? Schauplatz und Brennpunkt ist ein kleines Städtchen in den Appalachen, wo ein Frauengefängnis den größten Arbeitgeber stellt.

Bibliografische Angaben:

Autor: King, Stephen; King, Owen Übersetzer: Kleinschmidt, Bernhard Titel: Sleeping Beauties Originaltitel:  Sleeping Beauties Reihe: —  Seiten: 960 ISBN: 978-3-453-27144-9 Preis: 28,00 (Hardcover) Erschienen: 13.11.2017 bei Heyne

Das war es fürs erste und ich begebe mich nun mal wieder zu meinem Matt Haig Weihnachtsbuch zum Friseurtermin an meinen freien Tag. Das dauert eine Weile und da kann ich mindestens weiter schmökern.

Eure

Kerstin

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[Aktion] #wub17 und #ichleseunabhängig

Hallo ihr Lieben,

vom 04. bis zum 11. November läuft die Woche der unabhängigen Buchhandlungen. Während der Woche habe ich auf Instagram immer wieder Beiträge gepostet zu der Instachallenge von Florian Valerius alias @literarischernerd und Wiebke Ladwig alias @sinnundverstand, die mir sehr viel Spaß gemacht.


Meine Posts möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und stelle sie euch nun vor:

Begonnen hat die Aktion am Montag mit der Frage nach dem ersten Buch aus dem Buchladen. Ich musste erst einmal überlegen, welches mein erstes Buch aus dem Buchladen war.

Dann ist es mir eingefallen und ich habe es immer noch. Es ist “Julius oder die wahre Geschichte des Ziegenbocks, der die Leute solange ärgerte, bis alle ihn haben wollte” von #ursulawölfel. Das Buch ist in Schreibschrift geschrieben.
Sobald ich lesen konnte ist meine Mom mit mir in die Buchhandlung gegangen und von da kam dieses Buch mit. Damals gab es in unserer kleinen Stadt noch keine Buchhandlung, die gab es erst sechs Jahre später (1988), so musste meine

Mom mit mir in die nächste größere Stadt. Von dort kam dann dieses Buch mit und im Laufe der Jahre noch viele mehr aus unabhängigen Buchhandlungen.

Der zweite Tag der #wub17. Da ging es um “Ich in drei Büchern”. Zum einen bin ich Katzennärrin und liebe Krimis, zum anderen bin ich Ostfrieslandsüchtig. Zu guter letzt liegt mir die Natur am Herzen.

Nun geht es um die Lieblingsbuchhändler. Da muss ich ein ganzes Team nennen und zwar das Team meiner Stammbuchhandlung. Diese mittlerweile sieben Buchhändler an zwei Standorten sind einfach grandios.

Herrn Sigismund verdanke ich manchen guten Krimi.

Frau Decker hilft mir mit guten Jugendbüchern weiter.

Bei Sachbüchern und für alles skandinavische ist Frau Freund meine Ansprechpartnerin und ihr habe ich auch “Die Geschichte der Bienen” zu verdanken.

Frau Neuzerling habe ich so manchen guten Roman zu verdanken und so liegt ihre Empfehlung “Dann schlaf auch du” schon bei mir bereit.

Frau Krebs ist für so manches Diogenes-Buch bei mir im Regal verantwortlich.

Herrn Wüst empfiehlt mir immer wieder tolle Romane und Krimis.

Mit Frau Volk ist nun noch eine siebte Buchhändlerin hinzugekommen. Sie ist super nett und hat wie alle anderen immer ein offenes Ohr für uns Kunden.

Dieses tolle Team möchte ich nicht mehr missen und sie brennen für ihre Arbeit, der auch Berufung ist. Eine Woche ohne Besuch bei ihnen gibt es nicht. Aber mehr dazu am Freitag.

Bildquelle: www.bendorfer-buchladen.de

Am Donnerstag ging es um die gekauften Peinlichkeiten. Das Buch selber mag noch nicht einmal die größte Peinlichkeit sein, aber der Kauf.

Die gute Frau Freund aus meiner Stammbuchhandlung hatte mir noch von dem Kauf abgeraten. Ich habe es dann doch gekauft und ja sie hatte mit allem recht.

Es ist langatmig, langweilig, sehr viel klein klein und zu skurril für mich. .
Seit dem vertraue ich auf ihre Meinung und sie kennt mich ja nun auch schon achtzehn Jahre.

Weshalb ich #buylocal unterstütze ist ganz einfach: Wenn der Einzelhandel mit seinen lokalen Geschäften aus unseren Innenstädten verschwinden, veröden sie immer mehr.
Daher kaufe ich lokal nicht nur bei meinen Lieblingsbuchhändlern, sondern auch im Computerladen, bei der Floristin, Bäcker und Lebensmittelladen. Ohne diese Läden würde mir etwas fehlen. .
Klar ist es bequemer alles online zu erledigen und sich ins Haus liefern lassen. Aber dies können auch kleine lokale Geschäfte. Unser Apotheker bringt die Medikamente direkt nach Hause, der Bäcker bringt auch vorbei, wenn man nicht kann. Ebenso liefert die Stammbuchhandlung per Post. Auch wenn es dafür alles Online-Anbieter gibt, ich denke nur an Internetapotheken und Amazon, fehlt mir dort die Beratung und Hilfe.
Wer erklärt mir direkt, wie ich das Gerät anschließen muss. Oder wer warnt mich vor dem falschen Buch, der Algorithmus von Amazon sicher nicht oder wer bringt mir auch Bücher näher, die ich so nie gelesen hätte. Die drei Bücher auf dem Bild hätte ich mir wohl nie gekauft, wenn sie mir nicht von meinen Lieblingsbuchhändlern ans Herz gelegt wurden. Dank, euch hatte ich mehr als einmal vergnügliche Lesestunden und habe Wissen hinzugewonnen.
#buylocal ist für mich nicht nur ein Begriff, sondern auch selbstverständlich. Denn wenn ich Hilfe brauche oder etwas noch auf die schnelle benötige sind sie vor Ort und sie kennen einen. .
Daher #buylocal und unterstützt eure Einzelhändler, sie werden es euch danken.

Heute ist nun der letzte Tag und es geht um Unabhängigkeit und weshalb sie so wichtig ist.

Unabhängigkeit bedeutet für mich frei und selbstbestimmt zu leben. Frei zu sein in seinen Entscheidungen, wie man leben will und auch wo. Natürlich alles im Sinne der Gesetze, die die Ordnung einer Gesellschaft vorgeben. Diese sind zu akzeptieren und auch zu respektieren.

Aber Unabhängigkeit fängt auch im kleinen an. Wo lebe ich? Was ist mit wichtig? Wie selbstbestimmt kann ich leben? Erst dann kommt die Frage: Wo kaufe ich ein.
Gerade da haben wir die Möglichkeit selbst zu entscheiden. Kaufe ich lieber lokal und unterstütze meinen Ort, Stadtteil, Stadt oder Region – oder ist es mir egal, wie es vor Ort aussieht! Ob die Geschäfte noch lange existieren, ob das Gemüse vom einheimischen Bauern ist, ob die Stadt Gewerbeeinnahmen für Infrastruktur und Kultur hat.

Gerade das ist mir bei #Unabhängigkeit wichtig, dass ich die Entscheidung für mich treffen kann und niemand anders sie mir vorgibt. Daher kaufe ich lokal, so gut wie es eben nur geht. Denn ich will, dass wir weiter die Wahl haben, und nicht auf einen Anbieter festgelegt sind. .
Daher #buylocal, lebt unabhängig.

 

Wie ist es bei Euch unterstützt ihr mit eurem Einkauf die Geschäfte vor Ort? Oder ist es für euch zu mühsam und bestellt online?

 

Eure

Kerstin

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[Aktion] Woche der unabhängigen Buchhandlungen – #ichleseunabhängig

Hallo ihr Lieben,

 

ja ich lese unabhängig und das schon seit Jahren. Ich liebe es in meiner Stammbuchhandlung in meinem Heimatort nach Büchern zu stöbern. Sie ist inhabergeführt schon seit Jahren, klein und gemütlich. Mit vier unglaublich lieben Buchhändlern und Buchhändlerinnen.  Die vier kennen meinen Lesegeschmack genau, haben mir schon all meine Uni-Bücher besorgt, meine Fachliteratur und sind einfach nur klasse. Ohne diese Buchhandlung wäre mein Heimatort leerer und ich müsste in die nächste Stadt, wenn ich #buylocal weiter unterstützen wollte. Klar sind Bücher mit einem Mausklick, dank dem Internet, nur noch entfernt und ich würde sie auch vor die Tür geliefert bekommen. Aber wieso, sollte ich. Mit meinem Einkauf in dem Buchhandel vor Ort unterstütze ich nicht nur vier Arbeitsplätze, die Infrastruktur und die Gewerbeeinnahmen meiner Stadt, sondern tue auch etwas gegen die Verödung der Innenstadt. Wenn ich meine Stadt so anschaue, ist sie in der Innenstadt, verdammt leer, wie es so vielen kleineren Städten geht. Ich versuche so viel wie möglich lokal einzukaufen, beim Bäcker vor Ort, in den Lebensmittelmärkten und auch im Schreib- und Bastelladen. Ohne die kleinen Läden wäre es trostlos und gerade die “Kleinen” kümmern sich noch um ihre Kunden.

Daher Grund genug für mich an der Woche der unabhängigen Buchhandlungen zu beteiligen, die am 04. November startet. Vielleicht habt ihr ja auch eine inhabergeführte Buchhandlung, die an der Aktion mit macht, schaut doch mal hier nach, ob sie mit dabei ist.

Auf Instagram haben Florian Valerius alias @literarischernerd und  Wiebke Ladwig alias @sinnundverstand eine tolle Aktion dazu aufgemacht, an der ich auch sehr gerne teilnehme.

Meine Beiträge dazu findet ihr auf Instagram und zum Abschluss der Aktion auch hier auf dem Blog.

 

Wie ist es bei euch? Seit ihr mit dabei?

 

Eure

Kerstin

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[Literaturnobelpreis] Kazuo Ishiguro

Hallo ihr Lieben,

heute um ein Uhr Mittag war es soweit, der diesjährige Nobelpreisträger für Literatur wurde in Stockholm bekannt gegeben.
Den ganzen Tag überlegte ich schon, ob die Nobelpreisjury sich wieder so extrem entscheiden würden, wie im vergangenem Jahr als sie Bob Dylan, den Preis zu sprachen. Da war ich sehr überrascht und ich kann auch die Kritik daran verstehen.
Als ich danach mit meiner Freundin, einer Buchhändlerin, darüber schüttelte sie nur den Kopf über die Entscheidung und meinte: “Wie soll man denn das verkaufen? Da muss ich nun schon auf Biographien und Songbooks gehen!”
Gerade letztere sind sehr teuer und sicherlich nicht gerade etwas passendes für kleinere Buchhandlungen in Kleinstädten. Jedenfalls lagen dann kurz nach dem Nobelpreis ein paar Biographien auf dem Nobelpreistisch.

In diesem Jahr werden es die Buchhändler einfacher haben, denn der diesjährige Preisträger Kazuo Ishiguro, ein britisch-japanischer Schriftsteller, hat einige Werke veröffentlicht.
So zum einen “Alles, was wir geben mussten“, welches auch mit Keira Knighteley und Andrew Garfield verfilmt wurde. Dann noch “Was vom Tage übrigblieb” und “Als wir Waisen waren”.
Er ist sowohl thematisch als auch genremäßig sehr vielseitig, so erzählt er in seinen Werken “Damals in Nagasaki” und “Der Maler der fließenden Welt” von den Umgang der japanischen Bevölkerung mit dem Zweiten Weltkrieg. In “Was vom Tage übrigblieb” begibt er sich mit seinem Hauptprotagonisten auf eine Reise durch England und zugleich in die Vergangenheit des Protagonisten. Über Klone und die Möglichkeit, sie als menschliche “Ersatzteillager” zu nutzen schreibt er in “Alles was wir geben mussten“.
Weitere Bücher von ihm sind der Detektivroman “Als wir Waisen waren“, “Bei Anbruch der Nacht” eine Liebeserklärung an die Musik, “Die Ungetrösteten” über einen Mann, der sich fast selbst verliert und “Der begrabene Riese“, der ein angehauchter mittelalterliche Fantasyroman ist.

Kazuo Ishiguro wurde 1954 in Nagasaki geboren, lebt aber seit seinem fünften Lebensjahr in Großbritannien. Sein Vater bekam dort für zwei Jahre eine Stelle als Ozeanograph, aber England wurde zum ständigen Wohnsitz der Familie. Ishiguro studierte Philosophie und Englisch, anschließend noch kreatives Schreiben. In den achtziger Jahren verfasste er erste Kurzgeschichten, die ihm schließlich einen Verlagsvertrag für sein erstes Werk “Damals in Nagasaki” einbrachte. Für “Was vom Tage übrig blieb” erhielt er 1989 den Man Booker Prize for Fiction, bereits 1986 stand er mit “Der Maler der fließenden Welt” auf der Shortlist des Preises ebenso noch einmal mit “Als wir Waisen waren” im Jahr 2000. Am heutigen 05. Oktober hat er nun für sein literarisches Werk

“who, in novels of great emotional force, has uncovered the abyss beneath our illusory sense of connection with the world”
(Begründung der Jury der schwedischen Akademie)

Ich bin richtig froh über die diesjährige Vergabe. Kazuo Ishiguros Werk ist vielseitig und dieses Mal ist es ein Schriftsteller geworden, den ich zwar wieder nicht auf der Liste hatte, aber den ich sehr für seine Vielseitigkeit und Sprache bewundere. Nun werde ich in den nächsten Tagen meine Stammbuchhandlung aufsuchen und noch einige Bücher von ihm erstehen.

Eure

Kerstin

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Happy Birthday, Stephen King!

Hallo ihr Lieben,

heute feiert einer der größten Schriftsteller für Horrorliteratur seinen 70. Geburtstag.

Happy Birthday!
Stephen King!

 

Seine Bücher waren lange Zeit nichts für mich. Zu gruselig, zu paranormal oder einfach zu sehr Horror. Dann aber lief mir “The Green Mile”  über den Weg und seit dem ist es um mich geschehen.  Stephen King schreibt aus dem Leben gegriffen, teilweise etwas mystisch, aber sein Horror ist so alltäglich, dass es einfach nur genial dargestellt ist. Seien es Clowns a la Pennywise wie in “ES“, Autos wie in “Christine” und “Mr. Mercedes” oder ganz einfach die Psyche des Täters wie in “Shining“. Man gruselt sich allein deshalb, weil es real sein kann und es dir auch selber passieren könnte.

Er schreibt aber nicht nur Horrorbücher, sondern auch Krimis wie “Mr. Mercedes“, “Finderlohn” oder “Mind Control“, die zusammen die Trilogie um Bill Hodges bilden oder “Joyland” oder Zeitreiseromane wie “Der Anschlag“. Hinzu kommen noch die Sachbücher “Danse Macabre” über die Horrorliteratur und sein Werk “Über das Leben und Schreiben“, welches zweigeteilt ist in einem biographischen Teil und in Hilfestellungen für Leser, die selber schreiben wollen.

Immer wieder greift er auch Ereignisse aus seinem Leben,  wie die Bedrohung seiner Ehefrau Tabitha Spruce in “Love“, seinen schweren Unfall 1999 verarbeitet er in “Duddits” als auch in “Wolfsmond“, “Susannah” und “Der Turm“, alle drei Bände gehören zur “Dunklen Turm”-Reihe.

Sein Werk ist vielfältig, so hat er sein erstes Werk “Carrie” in die Mülltonne geworfen, da er es für nicht gut hielt, allein seiner Frau ist es zu verdanken, dass er das Werk noch vollendet hat. “Carrie” wurde sein erster großer Erfolg auf den viele weitere folgen sollten.
Seinen Erstling “Carrie” habe ich mit großer Freude gelesen und auch wenn es etwas mystisch war, hat es mich sehr gut unterhalten und ich bin immer wieder beeindruckt von seiner Schreibe. Seine Bücher holen mich immer wieder ab, egal ob es der Rummelplatz in “Joyland“, die Kuppel bei “Under the dome” war oder die kleine Maus im Gefängnis bei “The Green Mile“. In “Mr. Mercedes” habe ich mit Bill Hodges gezittert und ich werde noch öfters mit den Charakteren von Stephen King zittern, gruseln und mich auch freuen, denn es warten noch viele Werke auf mich. Teilweise sind sie schon bei mir im Regal oder werden noch einziehen

Stephen King schreibt aber nicht nur alleine. So hat er Bücher zusammen mit Peter Straub veröffentlicht unter anderem “Der Talisman” und die Fortsetzung “Das schwarze Haus“. Mit seinem Sohn Owen King hat er “Sleeping Beauties” geschrieben, das am 13. November im Heyne Verlag auf Deutsch erscheint.

Um herauszufinden, ob seine Bücher auch gekauft werden würden, wenn nicht sein Name auf dem Cover steht, legte er sich das Pseudoynm Richard Bachmann für “Amok“,  “Todesmarsch“, “Sprengstoff“, “Menschenjagd” und “Fluch” zu.  Die ersten vier Bücher hatte er bereits vor seinem Durchbruch mit “Carrie” geschrieben. Der Erfolg war da,  aber durch eine Unachtsamkeit des Verlags beim fünften Buch, wurde die wahre Identität von des Autors aufgedeckt und die Bücher fanden noch stärkeren Absatz.  Mit “Regulator”  und “Qual” gab es dann in den 90er und 2000er zwei weitere Bücher unter demselben Pseudonym.

So viel habe ich jetzt schon von seinen Büchern erzählt und dabei eine Reihe noch fast außen vor gelassen: Die dunkle Turm-Saga. Sein Monumentalwerk in acht Bänden, das gerade unter dem gleichen Titel verfilmt. Da es sich um eine Fantasy-Saga dreht, ist diese Reihe weniger etwas für mich, auch wenn ich seine Werke sehr schätze. Viele Bücher von Stephen King sind verfilmt worden, so nicht nur das gerade eben erwähnte “Schwarz”, sondern auch “Carrie“, “Shining“, “Misery“, “Dolores” und nun auch noch “ES“.

Die Filme werde ich wahrscheinlich nicht anschauen, aber die Bücher möchte ich noch lesen. Denn mein eigenes Kopfkino ist mir lieber als die bildgewaltigen Verfilmungen.

Habt ihr Bücher von Stephen King gelesen?  Oder lässt er euch völlig kalt? Welche Bücher haben euch beeindruckt? Welche nicht?

Eure

Kerstin


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[Buchpreis] Shortlist des Man Booker Prize 2017

Es ist wieder Buchpreis-Saison in der Literaturwelt nicht nur in Deutschland und Österreich werden Buchpreise vergeben, sondern auch in Großbritannien. Dort wird der Man Booker Prize 2017 am 17. Oktober 2017 verliehen. Heute wurde die Shortlist bekannt gegeben und ich freue mich darüber, wieder neue Bücher zu entdecken.

Was ist der Man Booker Prize?

Der Man Booker Prize für Fiction ist erstmals 1969 verliehen worden. Der Gewinner erhält 50.000 Britische Pfund und alle Platzierten der Shortliste jeweils 2.500 Britische Pfund. Neben dem eigentlichen Man Booker Prize gibt es noch den Man Booker International Prize auch er wird am 17. Oktober verliehen. Hier steht allerdings der Gewinner bereits fest: David Grossman, israelischer Autor, ist der erste Gewinner seines Landes. Für “A horse walked in a bar“, auf Deutsch bereits erschienen im Hanser Verlag als “Kommt ein Pferd in die Bar”, werden David Grossman als Autor und Jessica Cohen als Übersetzerin ausgezeichnet. Der dotierte Preis von 50.000 Britischen Pfund werden zwischen Autor und Übersetzer geteilt.

Wer hat es nun auf die Shortlist zum Man Booker Prize geschafft?

Paul Auster – 4 3 2 1 (Faber & Faber) bzw. (Rowohlt)

4321 von Paul Auster4321 von Paul Auster (Deutsche Ausgabe)

Klappentext von der Verlagsseite:

Paul Auster, der bekannte amerikanische Bestsellerautor, legt in Gestalt eines Rätselspiels sein bisher umfangreichstes Werk und Opus magnum vor: die vierfach unterschiedlich erzählte Geschichte eines jungen Amerikaners in den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts – ein Epos voll mit Politik, Zeitgeschichte, Liebe, Leidenschaft und dem wechselvollen Spiel des Zufalls.
‘4 3 2 1’ – das sind vier Variationen eines Lebens: Archibald Ferguson, von allen nur Archie genannt, wächst im Newark der fünfziger Jahre auf. “Was für ein interessanter Gedanke”, sagt er sich als kleiner Junge, “sich vorzustellen, wie für ihn alles anders sein könnte, auch wenn er selbst immer derselbe bliebe. Ja, alles war möglich, und nur weil etwas auf eine bestimmte Weise geschah, hieß das noch lange nicht, dass es nicht auch auf eine andere Weise geschehen konnte.”
Im Verein mit der höheren Macht einer von Paul Auster raffiniert dirigierten literarischen Vorsehung entspinnen sich nun vier unterschiedliche Versionen von Archies Leben: provinziell und bescheiden; kämpferisch, aber vom Unglück verfolgt; betroffen und besessen von den Ereignissen der Zeit; künstlerisch genial begabt und nach den Sternen greifend. Und alle vier sind vollgepackt mit Abenteuern, Liebe, Lebenskämpfen und den Schlägen eines unberechenbaren Schicksals …
‘4 3 2 1’ ist ein faszinierendes Gedankenspiel und ein Höhepunkt in Austers Schaffen. Seine großen Themen, das Streben nach Glück, die Rolle des Zufalls, Politik und Zeitgeschichte von Hiroshima bis Vietnam – alle sind hier versammelt und verdichtet in den hoffnungsvollen Lebenswegen eines jungen Mannes, der sein Glück in der Welt zu finden sucht.

Emily Friedlund – History of Wolves (Weidenfeld & Nicolson, Orion Books)

The History of Wolves von Emily FriedlundKlappentext von der Verlagsseite:

Linda, age 14, lives on a dying commune on the edge of a lake in the Midwest of America. She and her parents are the last remaining inhabitants, the others having long since left amid bitter acrimony. She has grown up isolated both by geography and her understanding of the world, and is an outsider at school, regarded as a freak.

One day she notices the arrival of a young family in a cabin on the opposite side of the lake. She starts to befriend them, first their four-year-old son Paul, and then his young mother Patra, who is also lonely and isolated. For the first time she feels a sense of belonging that has been missing from her life.

Leo, the father, is a university professor and an enigmatic figure, perpetually absent. When he returns home, Linda is shunned by the family unit. Desperate to be accepted again, she struggles to resume her place in their home and fails to see the terrible warning signals, which have such devastating consequences.

Mohsin Hamid – Exit West (Penguin Random House, Hamish Hamilton) oder (Dumont Buchverlag)

Exit West von Mohsin Hamid 

Klappentext von der Verlagsseite:

In einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, in einem muslimisch geprägten Land, das am Rande eines Bürgerkriegs steht, in einer Stadt, die namenlos bleibt, lernen sie sich kennen: Nadia und Saeed. Sie hat mit ihrer Familie gebrochen, fährt Motorrad, lebt säkular und trägt ihr dunkles Gewand nur als Schutz vor den Zudringlichkeiten fremder Männer. Er wohnt noch bei seinen Eltern, ist eher schüchtern und nimmt die Ausübung seiner Religion sehr ernst. Doch während die Stadt um sie herum in Flammen aufgeht, sich Anschläge häufen und die Sicherheitslage immer prekärer wird, finden die beiden zusammen. Sie wollen eine gemeinsame Zukunft, in Freiheit. Und da sind diese Gerüchte über Türen, die diejenigen, die sie passieren, an ferne Orte bringen können. Doch den Weg durch diese Türen muss man sich mit viel Geld erkaufen. Als die Gewalt weiter eskaliert, entscheiden sich Nadia und Saeed, diesen Schritt zu gehen. Sie lassen ihr Land und ihr altes Leben zurück …

›Exit West‹ ist ein überaus berührender Roman, der sich mit den zentralen Themen unserer Zeit beschäftigt: Flucht und Migration. Mohsin Hamid beweist, dass Literatur poetisch und zugleich politisch sein kann.

Mit diesem »fesselnden Roman« (New York Times) steht Mohsin Hamid auf der Longlist des diesjährigen Man Booker Preises.

 

Fiona Mozley – Elmet (JM Originals, John Murray)

Klappentext von der Verlagsseite:

Daniel is heading north. He is looking for someone. The simplicity of his early life with Daddy and Cathy has turned sour and fearful. They lived apart in the house that Daddy built for them with his bare hands. They foraged and hunted. When they were younger, Daniel and Cathy had gone to school. But they were not like the other children then, and they were even less like them now. Sometimes Daddy disappeared, and would return with a rage in his eyes. But when he was at home he was at peace. He told them that the little copse in Elmet was theirs alone. But that wasn’t true. Local men, greedy and watchful, began to circle like vultures. All the while, the terrible violence in Daddy grew.

Elmet is a lyrical commentary on contemporary English society and one family’s precarious place in it, as well as an exploration of how deep the bond between father and child can go.

George Saunders – Lincoln in the bardo (Bloomsbury Publishing)

 

Klappentext von der Verlagsseite:

The American Civil War rages while President Lincoln’s beloved eleven-year-old son lies gravely ill. In a matter of days, Willie dies and is laid to rest in a Georgetown cemetery. Newspapers report that a grief-stricken Lincoln returns to the crypt several times alone to hold his boy’s body.

From this seed of historical truth, George Saunders spins an unforgettable story of familial love and loss that breaks free of realism, entering a thrilling, supernatural domain both hilarious and terrifying. Willie Lincoln finds himself trapped in a transitional realm – called, in Tibetan tradition, the bardo – and as ghosts mingle, squabble, gripe and commiserate, and stony tendrils creep towards the boy, a monumental struggle erupts over young Willie’s soul.

Unfolding over a single night, Lincoln in the Bardo is written with George Saunders’ inimitable humour, pathos and grace. Here he invents an exhilarating new form, and is confirmed as one of the most important and influential writers of his generation. Deploying a theatrical, kaleidoscopic panoply of voices – living and dead, historical and fictional – Lincoln in the Bardo poses a timeless question.

Ali Smith – Autumn (Penguin Random House, Hamish Hamilton)

Kappentext von der Verlagsseite:

Autumn. Season of mists and mellow fruitfulness. That’s what it felt like for Keats in 1819. How about Autumn 2016? Daniel is a century old. Elisabeth, born in 1984, has her eye on the future. The United Kingdom is in pieces, divided by a historic, once-in-a-generation summer. Love is won, love is lost. Hope is hand-in-hand with hopelessness. The seasons roll round, as ever.Ali Smith’s new novel is a meditation on a world growing ever more bordered and exclusive, on what richness and worth are, on what harvest means. It is the first installment of her Seasonal quartet—four stand-alone books, separate yet interconnected and cyclical (as the seasons are)—and it casts an eye over our own time. Who are we? What are we made of? Shakespearean jeu d’esprit, Keatsian melancholy, the sheer bright energy of 1960s pop art: the centuries cast their eyes over our own history making.Here’s where we’re living. Here’s time at its most contemporaneous and its most cyclic.From the imagination of the peerless Ali Smith comes a shape-shifting series, wide-ranging in time-scale and light-footed through histories, a story about aging and time and love and stories themselves.

Welche werde ich nun davon lesen?

Ansprechen tut mich besonders Paul Auster “4 3 2 1”, das Buch habe ich als englischsprachiges Paperback bereits vorgestellt und warte sehnsüchtig darauf. Wobei Paul Auster seit seiner New-York-Trilogie eh einen Stein bei mir im Brett hat.
Einen genauen Bick werde ich auch noch auf “Lincoln in the bardo” von George Saunders und auf “The history of Wolves” von Emily Fridlund werfen, beide sprechen mich direkt an.
Da bisher nur “4 3 2 1” von Paul Auster noch “Exit West” von Moshin Hamid auf Deutsch erschienen ist, werde ich mir die anderen Werke im Original kaufen.

Wenn ich jetzt die Shortlist des Man Booker Prize 2017 mit der Shortlist des Deutschen Buchpreises vergleiche sprechen mich hier alle Bücher an. Auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises kein einziges. Da hat mich nur von der Longlist “Nach Onkalo” von Kerstin Preiwuß angesprochen. Aber es ist nun einmal nicht zu ändern. Ich merke sowieso immer öfter, dass mich die Bücher des Man Booker Prizes eher überzeugen als die des Deutschen Buchpreises.

Wie steht ihr zu Buchpreisen? Lest ihr die Bücher? Oder lassen sich euch kalt? Zu elitär oder zu abgehoben oder einfach nicht eure Kragenweite? Auf eure Meinung bin ich gespannt.

 

Eure

Kerstin

 

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