Frances Hardinge – Die Herrin der Worte

Klappentext:
Die 12-jährige Mosca lebt in einem winzigem Nest auf dem Land und hat nicht viel. Nach dem Tod ihres Vaters bleibt ihr nur noch ein einziger Freund: der “Sarazene”, eine widerspenstige Hausgans. Aber Mosca hat ein seltenes Talent: Sie hat die Fähigkeit zu lesen. Und nicht nur das: Mosca liebt Geschichten über alles und sammelt seltene Worte wie Kostbarkeiten. Aber in ihrer Welt, in der unzensierte Bücher und Geschichten verboten sind, ist diese Leidenschaft gefährlicher, als Mosca ahnen kann…

Erste Meinung:
Das Buch habe ich vergangenen Jahr über Booklooker bekommen, nach dem es nirgendwo anders zu einem erschwinglichen Preis zu bekommen war. Bisher gefällt mir das Buch sehr gut, ich bin noch ziemlich am Anfang, aber es spricht jetzt schon vieles dafür, dass es ein großes Lesevergnügen wird. Sehr gut gefällt mir die Kapiteleinteilung, jedes Kapitel beginnt mit einem Buchstaben aus dem Alphabet (beginnend mit A und endend bei V). Darüber muss ich schon sehr schmunzeln, da die letzten vier Buchstaben des Alphabets fehlen.

Erster Satz: Das Parlament rief das Kommitee der Königsmacher ins Leben, das bestimmen sollte, wem die Krone des Reichs gebührt.

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Philip Pullman – Der goldene Kompass

Klappentext:
In einer Welt, die der unseren sehr ähnlich ist, lebt das Mädchen Lyra. Wie jeder Mensch hat es einen Dämon, eine Art zweites Ich, von dem es sich nie trennen würde. Doch immer wieder verschwinden Kinder aus der Gegend, und man hört grässliche Geschichten: Die Entführer schneiden diesen Kindern ihren Dämon ab! Lyra macht sich auf in den Norden, um ihren Freund Robert zu retten. Auf ihrer Reise trifft sie gefährliche Panzereisbären und fliegende Hexen und findet schließlich hinter dem Polarlicht eine ganz neue Welt.

Erste Meinung:
Nach dem Natira mich im vergangen Jahr darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich noch diese schöne Fantasy-Reihe auf meinen RuB habe, dachte ich mir irgendwann lese ich sie mal. Und da ich diese auch noch in meine private Trilogie-Challenge eingebaut habe und die ja auch mal begonnen werden muss, lese ich nun dieses Buch.
Bisher gefällt es mir sehr gut. Der Schreibstil ist sehr schön und Lyra mit ihrem Dämon Pan sind mir beide sehr sympathisch. Bisher kann ich nur wenig mit ihrem Onkel und der ganzen College-Gesellschaft anfangen. Mal sehen wie es weitergeht.

Erster Satz: An die Wand gedrückt und von der Küche aus nicht zu sehen, schlichen Lyra und ihr Dämon durch den dämmrigen Speisesaal.

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Arne Dahl – Dunkelziffer

Klappentext:
In den Wäldern des nordschwedischen Angermanlands verschwindet die 14-jährige Emily. Einzige Hinweise für Kerstin Holm vom Stockholmer A-Team sind Fahrzeuge mit baltischen Kennzeichen – und die Information, dass drei verurteilte Pädophile ganz in der Nähe des Tatorts wohnen. Der Fall gewinnt an Brisanz, als ein Mann mit durchtrennter Kehle aufgefunden wird. Das Mordinstrument: eine Klaviersaite. Bald gibt es in Stockholm eine zweite Leiche mit ähnlichen Schnittwunden. Die Spuren dieser Verbrechen führen ins Internet, mitten hinein in einen perfiden Kampf zwischen Gut und Böse, in dem die junge Emily ihre ganz eigene Rolle spielt.

Erste Meinung:
Arne Dahls neuer Krimi “Dunkelziffer” habe ich bei vorablesen gewonnen. Schon die Leseprobe hat mich gefesselt und ich bin bis jetzt nicht von dem Buch enttäuscht worden. Es ist toll geschrieben, wieder mit der natürlichen Dahl Art und auch wieder tiefgründig. Ich freue mich schon auf die weiteren Lesestunden mit dem wunderbaren Buch.

Erster Satz: “Schon als er das Skelett zum ersten Mal sah, wusste er, dass etwas Besonderes daran war.”

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Frank Schätzing – Limit

Klappentext:
2025. Bahnbrechende Technologien haben die Raumfahrt revolutioniert. In einem atemlosen Wettlauf fördern Amerikaner und Chinesen auf dem Mond Helium-3, ein Element das sämtliche Energieprobleme der Welt zu lösen verspricht. Zur selben Zeit soll Detektiv Owen Jericho in Shanghai die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Was nach Routine klingt, entwickelt sich zu einer albtraumhaften Jagd, denn die ebenso schöne wie anstrengende Chinesin ist im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher. Die Spur führt rund um den Erdball – und zum Mond, wo eine Gruppe Weltraumtouristen eine bedrohliche Entdeckung macht.

Erste Meinung:
Lange habe ich auf einen Wissenschaftsthriller von Frank Schätzing gewartet und nun lag dieses Buch unterm Weihnachtsbaum, als Geschenk meiner Eltern. Ein Monster an Buch 1304 Seiten und 1,3 Kilogramm schwer.
Allein das Cover hat mich schon angesprochen. :-D Weitere Highlights sind, bevor ich zum Inhalt komme, das Lesebändchen, die ersten Seiten mit der Mondabbildung und den Standorten sowie zum Abschluss, was Schätzing das “Personal” nennt, die Charaktere der Handlung, als Register. Und natürlich nicht zu vergessen das Motto, entliehen aus “Space Oddity”:

Planet Earth is blue
And there’s nothing I can do.
David Bowie

Aber nun zum Inhalt Schätzing springt zwischen dem Mond und dem Geschehen auf der Erde hin und her, was zum einen anstrengend klingen mag, aber durch die Kapitelüberschriften weggemacht wird. Er beschreibt sowohl die neuen Technologien des Jahres 2025 sehr genau, aber es ist nicht wissenschaftlich abstrakt, sondern in gut verständliche Worte verpackt. Nicht allein dies ist ein Plus an dem Buch, sondern auch die genaue Beschreibung der Charaktere und der Handlungsorte, Schätzing gelingt es einfach so zu schreiben, dass man sich nicht nur die Menschen, sondern auch die Orte vorstellen kann und man glaubt, so in die Handlung mit eingebunden zu sein. Das Buch macht einfach Lust auf mehr und ich freue mich schon jetzt auf die Verknüpfung der beiden Handlungsstränge, die einem bisher, wie zwei nebeneinander verlaufende Geschichten vorkommen. Auf die Verbindung bin ich schon sehr gespannt.

Erster Satz: “I want to wake up in a city that never sleeps -“

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Hanna Johansen – Ich bin hier bloß die Katze

Klappentext:
Wie Katzen die Welt sehen? In diesem Buch kann man es erfahren. Von Hauskatze Ilsebill persönlich. Da wäre zum Beispiel das Baby: Gut es nicht so neugierig wie der Hund, und den Briefträger hat es auch noch nicht gebissen. Aber sonst: grässlich! So ein Baby kann einer Katze ganz schön auf die Nerven gehen. Und wie Mama mit ihm redet: mit genau der schönen sanften Stimme, mit der sie sonst mit Ilsebill – nur mit Ilsebill! – spricht. Das ist nicht in Ordnung. Findet Ilsebill. Wie zu Babys, Hunden und Familie an sich, hat Ilsebill auch zu allen anderen Menschendingen ihre ganz entschiedene Meinung. Zu Weihnachten beispielsweise (grässlich!). Oder zu Urlaubsreisen (noch grässlicher!) Gegen die nächste will sie übrigens was unternehmen.

Erste Meinung:
Heute habe ich es endlich von meiner Buchhändlerin in die Hand gedrückt bekommen, nach dem ich es letzte Woche bestelllt hatte. Ilsebill, allein der Name :-D, hat eine ganz besondere Sicht auf die Menschen und diese Sichtweise wird köstlich beschrieben. Nicht nur der Schreibstil von Hanne Johansen, sondern auch die Zeichnungen von Hildegard Möller ist toll.

Erster Satz: “Wir haben einen Hund.”

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Taavi Soininvaara – Finnisches Roulette

Klappentext:
Nach finnischen Brauch leeren Arto Ratamo und seine Kumpels am Mittsommerwochenende mehr als eine Flasche, und um ein Haar ertrinkt Ratamo bei einem riskanten Streich. Er hat allen Grund, etwas tiefer in die Flasche zu schauen: Riita Kuurma, Kollegin, Lebensgefährtin und Ersatzmutter für seine Tochter, hat sich von ihm getrennt. So jedenfalls sieht er ihren Wechsel zu Europol nach Den Haag. Sehnsucht und Verbitterung plagen ihn, und dann wird auch noch ein deutscher Diplomat kaltblütig in Helsinki ermordet. Boshafterweise wird der verkaterte und frustrierte Ratamo mit der Leitung der Ermittlungen beauftragt. Es ist Ratamos erster eigener Fall, und der gestaltet sich so schwierig, dass der frühere Wissenschaftler all seine Kenntnisse und Instinkte bemühen muss. Was zuerst wie ein Erbschaftsstreit um ein pharmazeutisches Unternehmen aussieht, entpuppt sich als ein fürchterliches Komplott um Gentechnologie, Massenvernichtungswaffen und radikale zionistische Ideen.

Erste Meinung:
Der Krimi liest sich leicht und flüssig. Interessant sind die verschiedenen Handlungsstränge und ich bin schon sehr darauf gespannt, wie alles zusammengehört und auch ob Riita und Ratamo sich wieder sehen.

Erster Satz: Sami Rossi wartete im Erdgeschoss des Einkaufszentrums “Forum” ungeduldig auf den Lift, der ihn in die Hölle bringen würde.

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Arnaldur Indridason – Frostnacht

Klappentext:

In Reykjavik wird an einem frostigen Wintertag die Leiche eines Kindes entdeckt. Die Kriminalbeamten sind schockiert: Der dunkelhäutige Junge liegt im eigenen Blut festgefroren, offenbar brutal niedergestochen. Wie konnte es zu so einer grausamen Tat kommen? Erlendur, Sigurdur Oli und Elinborg nehmen die Ermittlungen auf und konzentrieren sich zunächst auf das direkte Umfeld des Kindes: die Lehrer, die Mitschüler, die Angehörigen. Je mehr die Beamten in Erfahrung bringen, desto tragischer erscheint der Tod des kleinen Jungen …

Erste Meinung:

Mit Nordermoor fing alles an und nun bin ich den Indridasons Krimis verfallen, egal ob es sich dabei um die Erlendur-Reihe handelt oder die Einzelkrimis wie Gletschergrab. Aber nun mal zu Frostnacht. Der Stil ist sehr dicht geschrieben und manchmal spürt man auch die Hektik der Ermittlungen und auch die Verzweiflung der einzelnen Akteure: Sei es Sigurdur Oli als er während der Ermittlungen seine alte Schule besucht oder Elinborg, die sich sorgen um ihre kranke Tochter und nicht zu letzt Erlendur, der mit Valgerdur eine neue Freundin hat und sich wie eigentlich immer sorgen um seine Tochter Eva Lind macht. Der Fall ist heikel ein Kind wurde bestial ermordet und in den ersten Minuten ist man auch als Leser schockiert. Da Indridason es sehr bildhaft beschreibt und auch die Stimmung. Man ist richtig in die Handlung eingebunden.

Erster Satz: Sie konnten zwar schätzen, wie alt er war, doch weitaus schwieriger war es, festzustellen, aus welchem Teil der Welt er stammte.

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Marian Keyes – Sushi für Anfänger

Klappentext:
Lisa kann es nicht fassen. Anstatt in den aufregenden Wirbel New Yorks wird sie ins nasskalte Dublin geschickt, um dort eine neue Stelle als Chefredakteurin anzutreten. Wie soll sie dort, wo man ihrer Meinung nach weder von Mode noch von Lifestyle etwas versteht, ein erfolgreiches Frauenmagazin aufbauen? Lisa nimmt die Herausforderung an – sie fest entschlossen, es den irischen Provinzlern so richtig zu zeigen. Doch bald merkt sie, dass sie ihre neuen Kollegen gewaltig unterschätzt hat …

Meinung:
Das Buch hatte ich in Sommer auf Ebay ersteigert als ich es günstig sah. Bisher gefällt mir der pfiffige Schreibstil von Marian Keyes sehr. Es ist locker und flockig geschrieben und ich freue mich auf ein paar Musestunden mit “Sushi für Anfänger”.

Erster Satz: “Verdammt”, dachte sie, “ich glaube, das hier ist ein Nervenzusammenbruch.”

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Arne Dahl – Tiefer Schmerz

Klappentext:

Ein toter Nobelpreiskandidat und eine verstümmelte Leiche in einem Stockholmer Freizeitpark – haben sie etwas miteinander zu tun? Fieberhaft suchen die Sonderermittler um Paul Hjelm und Kerstin Holm nach dem Verbindungsglied in einer bizarren Mordserie. Der Fall führt sie durch halb Europa bis hin zu einem monströsen Verbrechen vor langer Zeit.

Erste Meinung:

Vorweg ich liebe die Krimi-Reihe um das A-Team. Trotzdem tue ich mich zu Beginn des Buches schwer mit Dahls Schreibstil. Dabei kenne ich den ja eigentlich durch seine  anderen Bücher. Wie auch bisher sind die Figuren von ihm gut gezeichnet, sei es die Ermittler Paul Hjelm oder Jorge Chavez und dessen ewigen Clinch mit dem lieben Schwiegerpapa oder auch die Opfer. Irgendwie ist mir am Anfang zu viele Fährten hineingepackt, aber sei es drum, ich werde dieses Geflecht noch auseinander dividieren und ich freue mich auch schon richtig drauf.

Erster Satz: “Es war ein Abend Anfang Mai.”

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Kim Edwards – Die Tochter des Fotografen

dietochterdesfotografen

Klappentext:

Lexington, Kentucky, 1964: In einer stürmischen Winternacht entbindet der Arzt Dr. David Henry seine hochschwangere Frau. Zuerst bringt sie einen kerngesunden Sohn auf die Welt. Doch dann setzen die Wehen erneut ein, und dem Jungen folgt seine Zwillingsschwester nach. Dieses Kind ist behindert. In Sekundenschnelle trifft David eine Entscheidung, die das Leben aller Beteiligten folgenreich verändert: Während seine Frau Norah in Narkose liegt, bittet er die die Krankenschwester Caroline, den Säugling stillschweigend in ein Heim zu bringen. Aber Caroline flieht mit dem Mädchen und zieht es allein groß.
So beginnt die ergreifende Geschichte, die mehr als ein Vierteljahrhundert umspannt und die Schicksale ganz außergewöhnlicher Menschen erzählt. Erst am Schluss treffen alle Lebenswege wieder zusammen, die in jener verschneiten Nacht so grausam getrennt wurden.

Erste Meinung:

Ich bin noch zu Beginn des Buches, aber soviel kann ich schon einmal sagen, dass mir der Schreibstil von Kim Edwards sehr zu sagt. Es kommt einen so vor, als sei man ein Teil der Geschichte.

Erster Satz: “Es schneite bereits seit mehreren Stunden, als ihre Wehen einsetzten.”

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Anne Holt – Die Präsidentin

diepräsidentin

Klappentext:

Wir haben sie. Wir werden uns melden.

Bis auf diese schreckliche Notiz hat Kommissar Yngvar Stubo nichts, worauf er sich stützen könnte: Die amerikanische Präsidentin hält sich zum Staatsbesuch in Norwegen auf. Nun ist sie entführt worden. Politischer Terror oder private Hintergründe? Stubo bleibt wenig Zeit, das herauszufinden – unerwartet kommt ihm seine Kollegin Hanne Wilhelmsen zur Hilfe …

Erste Meinung:

Der erste Fall in dem Hanne Wilhelmsen und Yngvar Stubo gemeinsam ermitteln, ist ausgerechnet sehr brisant, niemand anders als Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika ist entführt worden und dies auch noch in Norwegen, im Lande ihrer Vorfahren.
Wie auch in den anderen Holt-Krimis werden schon zu Beginn verschiedene Handlungsstränge dem Leser dargeboten. So findet man sich zu Beginn bei der Vereidigung der Präsidentin wieder, dann wechselt man zu einem Tierarzt vor den Toren New Yorks, dann nach Riad zu einem reichen Araber und dann nach Oslo ins Zentrum der Sicherheitspolizei und zur norwegischen Regierung. Auf den Leser prasseln zu Beginn viele Namen und Bilder ein, und man fragt sich, wie alles zusammenhängen wird.
Bisher gefällt mir das Buch sehr gut, es ist spannend geschrieben und wie immer zeigen die Kapitelüberschriften die Tage der Handlung auf. Mal sehen wie es weitergeht.

Erster Satz: “I got away with it.”

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