Donna Leon – Schöner Schein


Klappentext:
An einem eisigen Winterabend bemerkt Brunetti eine Blondine im Pelz und Highheels, als er mit Paola zu einer Essenseinladung bei den Faliers unterwegs ist. Die blonde Frau erweist sich als seine Tischnachbarin und trotz ihrer maskenhaften Züge als unerwartet profund: Sei hat sowohl Cicero als auch Ovid gelesen und beeindruckt damit Brunetti mehr, als ihm selbst lieb ist.
Dochnicht nur hinter die Fassade von Franca Marinelli – “la Superlifta” – zu blicken ist schwer. Es gibt auch undurchsichtige Giftmüllgeschäfte, die immer weitere Kreise ziehen. Den Machenschaften der Müllmafia auf der Spur, entdeckt Brunetti die Kehrseite der Serenissima.

Erste Meinung:
Donna Leons Commissario Brunetti ermittelt in “Schöner Schein” bereits zum achtzehnten Mal in der Serenissima – Venedig – und mittlerweile ist mir der etwas andere Kommissar und seine Familie richtig ans Herz gewachsen. Da macht es auch nichts, dass es mal wieder um einen Giftmüllskandal geht. Denn die Bücher leben nicht allein durch die Krimihandlung, sondern auch durch das Zwischenmenschliche. Sei es zwischen Patta und Brunetti, wo man immer wieder das Gefühl hat, als würde man mit einem kleinen Kind reden – oder zwischen Brunetti und seiner Frau Paola bei den kleinen Neckereien und dem Verhalten des lieben Schwiegervaters Falier.
Auch dieser Fall ist wieder wie ankommen in einer geliebten Welt und auch jetzt verfolge ich schon nach wenigen Seiten gebannt das Verhalten von “la Superlifta” und Brunetti. Mal sehen wie es weitergeht.

Erster Satz: “Die Frau fiel ihm auf, als sie beide sich zu ihrer Abendeinladung auf den Weg gemacht haben.”

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