Tore Renberg – Und zum Frühstück heller Sirup

Klappentext:
“Was bitte soll die Welt mit noch einem Kind? Braucht sie wirklich noch ein kleines blondes Wesen, das sich fragt, wie weit der Mond weg ist, und das sich sein armes Köpfchen darüber zerbricht, ob Blumen weinen können und wer im Herbst die Blätter von den Bäumen pflückt?”
Vier Wochen vor dem stillsten Tag des Jahres findet der Literaturstudent Jarle Klepp, 25, eine polizeiliche Vorladung im Briefkasten und fällt aus allen Wolken. Was legt man ihm zur Last? Hausfriedensbruch? Erregung öffentlichen Ärgernisses beim Beischlaf mit Herdis Snartemo im Park? Nein, weit schlimmer: Er ist angeblich Vater eines kleinen Mädchens. Aber wer zum Teufel ist Anette Hansen? Er soll ein Kind mit einer Frau haben, die er gar nicht kennt? Ein Kind, das jetzt bald – sieben Jahren alt ist? Und was um alles in der Welt soll ein Mädchen von fast sieben Jahren mit Jarle Klepp als Vater? Für so etwas hat er nun wirklich keine Zeit. Das Schlimmste aber: Charlotte Isabel Hansen ist bereits auf dem Weg zum ihm!

Erste Meinung:
Nach den ersten Seiten war ich schon versucht das Buch wieder zu zuklappen und erst einmal wieder in den Schrank zu stellen. Denn Jarle Klepp war mir einfach unsympathisch, arrogant und überheblich. Auch konnte ich sein ganzes Überlegen über den Namen seiner unbekannten Tochter nicht ganz nachvollziehen. Neugierig gemacht hat mich dann, was es mit dem stillsten Tag des Jahres auf sich hatte und dies wurde dann auch schon geklärt. Wäre dann nicht endlich besagte Charlotte Isabel Hansen aufgetaucht, wäre das Buch zurück ins Regal gewandert. Das Mädchen ist originell und neugierig auf Jarle. Jarle wird dadurch gefordert und sich für eine Woche mit dem kleinen Mädchen zu arrangieren. Mal sehen wie es weitergeht.

Erster Satz: “Als Jarle Klepp am Samstag, dem 6. September 1997 durch die grün gestrichene Doppeltür des Hauses ging, in dem er wohnte, hatte er keine Ahnung, was dieser Tag für die Welt bedeutete.”

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