Karin Fossum – Also, von mir aus

Klappentext:
Als der Einzelgänger Jonas der molligen Lilian begegnet, ist er von ihr bezaubert. Sie ist ihm nicht abgeneigt, aber auch nicht besonders zugetan. Dennoch antwortet sie auf seinen Heiratsantrag: „Also, von mir aus“. Und das ist nur der Anfang …

Inhalt:
Jonas Eckel, Cheflagerist eines Supermarktes lernt Lillian Ask, die Mitarbeiterin einer Kafferösterei, kennen und verliebt sich in sie. Nach einigen Monaten macht er ihr einen Heiratsantrag, den sie mit den Worten „Also, von mir aus“ annimmt. So wie dieser Heiratsantrag läuft auch die gesamte kurze Ehe ab.  Zwei Menschen, die nichts gemeinsam haben und auch von ihrem Wesen völlig verschieden sind, heiraten und ziehen sich runter.

Meinung:
Dies ist mein erstes Buch von Karin Fossum. Mir gefällt besonders gut ihr Schreibstil. Die Geschichte der unglücklichen Ehe ist aus der Sicht von Jonas Eckel geschrieben. Mir gefällt vor allem die Darstellung der beiden Charaktere. Jonas war mir von Beginn an unsympathisch. Er ist von sich eingenommen, hält sich für den Größten, meint, dass er immer freundlich und geduldig ist. Lilian Ask, seine Frau, kommt mir vor, wie eine Frau, die nicht weiß was sie will und keine eigene Entscheidung treffen kann. Jonas bezeichnet sie als ein Kind. Was vielleicht stimmen mag, aber nicht gerade für seinen Charakter spricht. Mir kommt es so vor, als ob er sie nur geheiratet hat, damit er nicht allein ist und jemanden hat den er unterbuttern kann. Denn er kann ja alles besser. Ab dem Moment, an dem Lillian sich zum ersten Mal verbal gegen ihn wehrt, fühlt er sich zurückgesetzt und liebt Lillian auch nicht mehr. Denn nun erkennt er, dass sie sich nicht mehr alles gefallen lässt.
Insgesamt ein sehr gutes Buch.

Buchinfo:
Karin Fossum: Also, von mir aus (Jonas Ekel)
Taschenbuch 220 Seiten
Piper 2006
ISBN-13:978-3492246682

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