Johan Theorin – Öland


Klappentext:
An einem Spätsommertag verschwindet ein kleiner Junge im dichten Nebel der Insel Öland – und wird nie wieder gesehen. Zwanzig Jahre später erhält seine Muttzer einen Anruf von ihrem Vater. Es gebe ein neues Beweisstück und er bittet sie, nach Öland zurückzukehren und die Suche wieder aufzunehmen. Dort geht das Gerücht, der unheilbringende Nils Kant sei der Mörder. Dabei war dieser längst tot, als der Junge verschwand. Oder geistert er womöglich noch immer über die weite Kalkebene von Öland?

Erste Meinung:
Durch gute Kritiken im Büchertreff bin ich auf “Öland” des schwedischen Autors Johan Theorin gestoßen. Allein das Cover spricht schon für einen düsteren schwedischen Krimi und auch die ersten Kapitel deuten auch schon sehr daraufhin. Theorin wechselt immer wieder die Zeiträume, zunächst zu jenem Septembertag als Jens verschwand, anschließend weit in die Vergangenheit zu besagten Nils Kant, der wirklich ein Ekel – bereits als Kind – war, und schließlich in die Gegenwart zu Jens’ Mutter Julia, die seit dem Verschwinden ihres kleinen Sohnes psychisch labil ist und immer wieder krankgeschrieben ist.
Neben Julia, spielt ihr Vater Gerlof noch eine gewichtige Rolle, ihm lässt das Verschwinden seines Enkels genauso wenig in Ruh, wie seine Tochter. Ich freue mich schon auf die nächsten Kapitel und den leichten Grusel, der mir dabei über den Rücken streift. Dafür allein ist Theorins Schreibstil verantwortlich.

Erster Satz: “Die Mauer bestand aus großen, runden Steinen, bedeckt von grauweißen Flechten, und war so hoch, wie der Junge groß war.”

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