Waris Dirie – Nomadentochter

Klappentext:
Fast zwanzig Jahre ist es her, seit Waris Dirie ihre Familie bei der Flucht aus Somalia zurücklassen musste. Und immer war sie im Ungewissen, ob Eltern und Geschwister in dem von Krieg und Hunger gepeinigten Land noch lebten oder nicht. Ausgelöst durch eine persönliche Krise, fasst sie eines Tages den Entschluss, nach Somalia zurückzukehren. Die Ankunft in ihrer Heimat und die Wiederbegegnung mit ihrer Familie wird für Waris Dirie zur Herausforderung, sich mit ihrem früheren und ihrem neuen Leben auf sehr persönliche Art auseinanderzusetzen.

Inhalt:
Seit fast zwanzig Jahren hat Waris Dirie ihre Familie, die in Somalia lebt, nicht mehr gesehen. Lediglich ihre Mutter konnte sie einmal für ein paar Tage treffen. Denn Somalia ist ein krisengeschütteltes Land, in ihm herrschen Krieg, Armut und Chaos. Immer öfter erinnert sich Waris an ihre Kindheit, an das Nomadenleben, an den Familienzusammenhalt, der ihr – obwohl sie dagegen ankämpfte – viel Kraft und Mut verliehen hat. Eines Tages beschließt sie daher nach Hause zu fahren, um ihre Eltern und Geschwister zu suchen, von denen sie nicht einmal weiß, ob sie überhaupt noch leben. Zusammen mit ihrem Bruder Mohamed begibt sie sich auf die abenteuerliche Reise nach Somalia…

Meinung:
Ich hatte das Buch damals direkt in Anschluss an Wüstenblume gelesen und war beeindruckt von ihrer Erzählweise von ihrer Heimkehr und ihrer Erkenntnis, dass sie dort nicht mehr hingehört. Ein schönes Buch mit einem ernsten Hintergrund, denn sie spricht hier auch wieder die Genitalverstümmlung an jungen Afrikanerinnen an.

Buchinfo:
Waris Dirie: Nomadentochter (Desert Dawn)
Taschenbuch 288 Seiten
Blanvalet 2003
ISBN-13: 978-3442359820

Bewertung:

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