Sylvia Plath – Die Glasglocke

Klappentext:
Sylvia Plath (1932-1963) veröffentlichte ihren einzigen Roman im Jahr ihres Selbstmords. Darin beschreibt sie, wie die erfolgsgewohnte 20jährige Esther Greenwood im – schwarzen Sommer – von 1953 einen Fehlschlag nach dem anderen erleidet.

Inhalt:
Die ehrgeizige und talentierte Literaturstudentin Esther Greenwood hat ein vierwöchiges Volontariat bei einer New Yorker Modezeitschrift gewonnen. New York bringt Esther in einen Zwiespalt. Sie sehnt sich nach dem ersten Sex, möchte aber auch die Erwartungen ihrer Mutter und ihres Freundes nicht enttäuschen. Bei der Rückkehr aus New York erfährt sie, dass sie nicht an dem Schriftstellerkurs teilnehmen kann, da man sie abgelehnt hat. Die sowieso schon aufgewühlte Esther verfällt in Depressionen, die durch die Langweile in der Kleinstadt noch verstärkt werden. Schließlich verübt sie ihren ersten Selbstmordversuch. Ihre Mutter bringt sie zur Behandlung in eine Nervenklinik, aber dort wird es nur noch schlimmer. Was geschieht mit Esther?

Meinung:
Ich habe den Roman in Rahmen einer Leserunde gelesen und er wühlt einen sehr auf. Vor allem die Methoden, die in den fünfziger Jahren angewendet wurden, bei Nervenkranken, erschrecken und verstören einen. Der Roman ist in drei Teile aufgeteilt, die jeweils einen Abschnitt von Esther Greenwoods schwarzen Sommer. Die ersten 9 Kapitel des 20 Kapitel umfassenden Roman spielen in New York, im zehnten Kapitel kehrt Esther nach Hause zurück und die letzten Kapitel umfassen den Aufenthalt in verschiedenen Nervenkliniken. Es ist kein einfach geschriebener Roman, den man einfach so weglesen kann, er berührt, regt einen auf und regt zum Nachdenken an.

Buchinfo:
Sylvia Plath: Die Glasglocke (The Bell Jar)
Taschenbuch 262 Seiten
Suhrkamp 2005
ISBN-13: 978-3518456767

Bewertung:

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