[Montagsfrage] Lyrik: ausgedient oder am aufblühen?

Hallo ihr Lieben,

die liebe Antonia vom Blog Lauter & Leise hat von Svenja alias Buchfresserchen, die Montagsfrage übernommen. Nicht zu fassen, ich habe dran gedacht und ich freue mich richtig auf die Frage.

Lyrik: ausgedient oder am aufblühen?

In der Schulzeit hätte ich noch gesagt, dass Lyrik und ich keine Freunde werden. Die ganzen Analysen und Interpretationen sind nie zu mir durchgedrungen. Jetzt muss ich doch schmunzeln, da ich dann doch noch begonnen hatte Germanistik zu studieren und da auch Lyrik hatte. Die Liebe zur deutschen Sprache und Literatur ist auch nach dem Studienfachwechsel geblieben und heute bedauere ich es, dass die Studienfachkombination so nicht möglich war, wie ich sie haben wollte.
Aber nun mal weg davon und hin zu Antonias Frage. Lyrik und ich, ja das ist eine lange Geschichte. Denn mit moderner Lyrik habe ich es überhaupt nicht, daran scheitere ich immer. Aber ich liebe die klassische Lyrik eines Fontanes, Heines, Yeats oder Shakespeare. Darin kann ich mich verlieren und auch eine ganze Weile drinnen schwelgen.
Als bezeichnend finde ich ja auch noch, das ausgerechnet das erste gelesene Buch des Jahres dann ein Gedichtband mit Balladen und Gedichten von Theodor Fontane war.
Und ja Lyrik ist ein Stiefkind der Literatur auch bei mir und obwohl ich sie liebe, lese ich sie zu wenig. Aber deshalb hat sie noch lange nicht ausgedient, denn es gibt auch junge Lyriker und Lyrikerinnen, auch wenn es nicht mein Stil ist, wieso damit nicht die Leser erreichen.
Lyrik ist ein Teil unseres Lebens, nicht nur im Schulalltag, denn  auch Liedtexte gehören dazu, mal sind sie poetisch, mal hart und direkt. Daher Lyrik stirbt nicht aus, sie wandelt sich und erreicht mit Sicherheit auch heute noch die Leser.

Und ihr? Wie steht ihr zur Lyrik?
Lest ihr sie oder sagt ihr, geh mir weg damit?
Ich bin auf eure Meinung gespannt.

Eure

Kerstin

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Die Montagsfrage ist eine Aktion von Antonia von Lauter & Leise

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