wklm2013 – Das Lesen geht weiter oder Tag 2 des Lesemarathons

Wörterkatzes_Lese-Marathon

Der zweite Tag des Lesemarathons beginnt. Gestern Abend habe ich nach dem Beenden von “Frühstück mit Barney” von Dick Wolfsie eine DVD geschaut, als ein weiteres Buch anzufangen. Aber damit geht es nun gleich direkt weiter.

08.53 Uhr Tag 2 des Lesemarathons – und was lese ich nun?

13,5 x 20,5_256 SeitenKlappentext von der Verlagsseite:

Eine Liebeserklärung an New York
New York, der Ort, wo die Häuser den Himmel küssen. An dem die bunten Lichter mit den Sternen um die Wette leuchten. Hier möchte Jenny nach dem Abitur ihr eigenes Leben beginnen und lernt den gut aussehenden Leroy kennen, der ihr zeigt, wo das Herz der Metropole schlägt – im Rhythmus der Klubs und der Slam-Poeten, die wie Leroy ihre Geschichten von der Straße erzählen. Jenny verliebt sich leidenschaftlich in diese Stadt und in Leroy. Doch die aufregende Fassade New Yorks kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass alles seine Schattenseite hat. Denn daheim wartet Jennys Freund Max auf sie. Und auch Leroy hat seine Geheimnisse …

Dann begebe ich mich nun mal mit meinem Frühstück und dem Buch auf dem Balkon und lasse mich hoffentlich von dem Buch in den Bann ziehen.

11.34 Uhr Zwiegespalten

Nach dem ich das Frühstück beendet habe, schnappte ich mir “Der Himmel über New York” von Verena Carl. Toll ist bisher das Cover und auch die Beschreibung von New York. Eine wirklich schöne Stadt. Aber Jenny, die Hauptprotagonistin geht mir auf die Nerven und Anne, ihre Vermieterin, kann ich noch nicht einordnen.
Gut Jenny ist erst achtzehn und weiß noch nicht was sie will, aber zumindest weiß sie was sie nicht will: bevormundet werden. Kann man ja auch verstehen, aber für mich benimmt sie sich noch immer kindisch. Sie ist achtzehn und sie ist in New York – und ja New York ist keine Kleinstadt, da muss man schon mal etwas mehr achtgeben. Ach, sie nervt einfach auch in einem anderen Punkt, sie lernt einen jungen Fahrradkurier kennen, der sie aber nach einem kurzen Dialog über Kaffee stehen lässt, dennoch wartet sie auf einen Anruf von ihr. Hallo, Mädel, woher soll er deine Nummer haben – du hast ihn nur gefragt, ob Strawberry Frappuccino schmeckt und er hat es bestätigt – bevor ihr euch überhaupt unterhalten konntet, ist er wieder abgehauen. Woher soll er also deine Nummer haben, als das Telefon klingelte, er kennt dich doch gar nicht. Himmel, sie will sich nicht wie eine Touristin aufführen, aber verhält sich wie eine als sie durch New York schlendert, sie ist einfach nur negativ eingestellt.
Anne, ihre Vermieterin, und eine alte Bekannte ihres Vaters, kann man noch nicht so gut einschätzen, aber in einem Punkt hat sie Recht, sie hat die Verantwortung für sie so lange sie in den USA ist, auch wenn sie bereits achtzehn ist.
Ich hoffe, dass die nächsten Seiten besser werden als die bisher 62 gelesenen Seiten von 256.

17.18 Uhr Erst mal in die Stadt, dann sehen wir weiter

Nach dem Mittagessen habe ich mich ganz plötzlich dazu entschlossen in die nächste Stadt zu fahren und zu bummeln. Der Grund liegt auf der Hand, mein zweites Buch fesselt mich nicht, und bei schönem Wetter mit Sonnenschein und ein paar Quellwolken macht so ein Stadtbummel auch mehr Spaß. Außerdem brauchte ich fürs Fitnessstudio und meinem dazugehörigen mp3-Player – auf dem ich immer Hörbücher beim Krafttraining höre – noch neue In-Ear-Kopfhörer, die alten haben ihren Dienst getan. Wie das so ist kommt man dann beim “alles muss raus”-Laden auch an Mängelexemplar-Kisten vorbei und ich bin standhaft geblieben, dafür sind aber noch ein paar CDs mit ins Zuhause der Wörterkatze gekommen.
Aber ganz ohne Bücher ging es dann auch nicht und ich habe noch dem T* einen Besuch abgestattet und zwei Bücher haben ganz laut “Nimm mich mit nach Hause gerufen!” Zum einen von Anne und Even Holt “Kammerflimmern”, ich habe ja bereits ihre Krimis um Hanne Wilhelmsen bzw. Ingvar Stubo lieben gelernt, daher musste nun der Medizinthriller mit. Und zum anderen ist dann noch der dritte und finale Teil der Arkadien-Reihe “Arkadien fällt” von Kai Meyer in meine Tasche geschlüpft. Der erste Band hat mir so gut gefallen, dass ich einfach nicht widerstehen konnte.
Auf dem Rückweg kam ich dann noch an eine kleine Buchhandlung speziell mit Kinder- und Jugendbücher vorbei. Dort habe ich dann noch “Boy 7” von Mirjam Mous erstanden. Auf das Buch bin ich schon gespannt.
Nach dem ich mich jetzt von meinem nicht ganz so prickelnden Buch erholt habe, gebe ich ihm noch mal eine Chance und hoffe, dass Jenny auf den nächsten Seiten erwachsener wird.  Auf nach New York.

20.28 New York, New York

Langsam wird es besser oder ich habe mich an Jenny gewöhnt. Nachvollziehen kann ich ihre Handlungen und ihre Art zwar nicht, aber ich habe mich mit ihren Eigenheiten abgefunden. Mittlerweile bin ich auf Seite 124 von 256 Seiten und ein gutes Stück ist geschafft. Leroy, ein weiterer Charakter aus dem Buch, finde ich sehr interessant, da ist mindestens Potential dahinter und auch hinter Annes Geschichte muss noch mehr stecken. Dafür habe ich langsam so ein Gefühl. Erste Mutmaßung vielleicht hat Bob – ein Alt-Hippie – Leroys älterer Mitbewohner – etwas damit zu tun.
Zur Zeit lebt das Buch nur durch seine Nebencharaktere und deren Geschichte. Jenny kommt mir nur wie ein Bindeglied zwischen den Geschichten vor. Auch würde ich gerne wissen, was es mit Rick auf sich hat. Mindestens tauchen jetzt ein paar Fragen auf und es geht nicht mehr nur um die Jammerziege.

Gelesene Bücher während des Lesemarathons

  1. Charlotte Hager – Lavendelsommer (restliche 182 Seiten von 318 Seiten)
  2. Dick Wolfsie – Frühstück mit Barney (288 Seiten)
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2 Antworten auf „wklm2013 – Das Lesen geht weiter oder Tag 2 des Lesemarathons“

  1. Oh, dein zweites – bzw. drittes – Buch scheint ja eine Herausforderung zu sein! Drücke die Daumen, dass es noch besser wird. Ich habe “Die Bienenhüterin” fast zur Hälfte geschafft. Du hattest recht – ein tolles Buch!

    1. Freut mich, dass dir “Die Bienenhüterin” so gut gefällt. Es ist ja auch eine tolles Buch.
      Ich mag ja Jugendromane, aber ich kann mit ewig nörgelnden Teenagern einfach nichts anfangen. Vor allem wenn sie dann auch noch erwachsen tun.

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