Anna Seghers – Das siebte Kreuz


Klappentext:
An sieben gekuppten Platanen wurde im Kozentrationslager Westhofen Folterkreuze für sieben geflohene Häftlinge vorbereitet. Sechs der Männer müssen ihren Fluchtversuch mit dem Leben bezahlen. Das siebte Kreuz aber bleibt frei.

Inhalt:
Lediglich Georg Heisler, der siebte Flüchtling, kann seinen Verfolgern entkommen. Damit seine Flucht gelingt muss er die Hilfe von seinen früheren Bekannten suchen. Für ihn ist dies ein Risiko, denn er kann nicht wissen, wen er vertrauen kann, wer vielleicht übergelaufen auf die andere Seite ist und wem, sein eigenes Leben lieber ist als das eines früheren Bekannten. So begibt sich Georg in sieben Kapiteln auf die Suche nach Helfern und auf den Weg in die Freiheit.

Meinung:
Anna Seghers beschreibt im „Das siebte Kreuz“ die Flucht von sieben Menschen aus dem Konzentrationslager Westhofen. Sie beschreibt die einzelnen Charaktere sehr genau und verzichtet dabei auf das Gut-Böse-Schema, sondern zeichnet sowohl den KZ-Kommandanten als auch Georg Heisler sehr differenziert. Besonders erschreckend fand ich die Darstellung der Verhöre sowohl von den wieder festgenommenen Flüchtenden als auch von Heislers Verwandten. Man bemerkt zwischen den einzelnen Zeilen die Furcht und die Angst der Angehörigen um ihr eigenes Leben. Ein sehr packendes, fesselndes Buch. Das ohne weiteres zu den Klassikern der deutschen Literatur gezählt werden kann.

Buchinfo:
Anna Seghers: Das siebte Kreuz
Taschenbuch 433 Seiten
Aufbau 2008
ISBN-13: 978-3746651514

Bewertung:

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