[Aktion] #wirbloggenBücher

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Ani von Ani’s Bücherlounge und Patrizia von Maaraavillosa haben mit #wirbloggenBücher eine Community-Aktion ins Leben gerufen, bei denen Buchblogger Lesebegeisterterten, Buchbloggern und buchig Interessierten. An diesem Wochende vom Freitag, 14. August bis Sonntag 16. August erzählen wir Buchblogger wie wir zum Bloggen kamen und wer wir überhaupt sind.

Was bedeutet für DICH “buchbloggen”? Warum machst DU das eigentlich?

Buchbloggen bedeutet für mich, dass ich mit anderen über mein liebstes Hobby dem Lesen von schöner Literatur austauschen kann. Meine Gedanken zu den Büchern, die ich gelesen habe oder die mich interessieren freien Lauf lassen zu können und mit anderen seien es Buchblogger oder buchaffine Menschen darüber zu sprechen.
Selbstverständlich kann man dies auch in diversen Bücherforen, in Facebook-Gruppen oder wenn nicht in der virtuellen Welt auch in der realen Welt im Freundeskreis oder in Lesekreisen tun. Bücherforen nutze ich oft und genieße es auch, dort mit anderen Lesebegeisterten zu reden, aber gerade der Kontakt mit anderen buchaffinen und leseaffinen Menschen in der realen Welt fehlt mir. Der Freundeskreis liest zwar auch ab und an ein Buch, aber ein reger Austausch wie ich ihn mir vorstelle mit langen Kommentar-Gesprächen findet da nicht statt und einen Lesekreis gibt es in meiner Umgebung bisher nicht.
All das war mir einfach nicht genug, wie man sicherlich meiner Einleitung entnehmen kann nicht nur in Bücherforen über Bücher sprechen bzw. sie besprechen, sondern auch jenseits des Mainstreams Bücher vorstellen und daneben auch Leselisten, Aktionen, Challenges, Lesenächte und Lesemarathons sowie alles andere rund ums Buch seien es Preisverleihungen, Autorenvorstellungen, Leseorte, Leseacessoires, Buchzitat, Kolumnen über Lesen unterbringen. Dafür sind Bücherforen nicht unbedingt geschaffen und daher blogge ich über Bücher. Außerdem ist dieser Blog für mich auch noch mein Lesegedächtnis, ich kann mir Beiträge aus vergangenen Jahren anschauen und sehen, welche Büchr ich wann gelesen habe, wie mein Blogverhalten sich geändert und wie sich der Blog entwickelt hat.

Wie bist DU zum Buchbloggen gekommen? Was gab dir den Anstoß?

Bücher und Geschichten haben mich von klein auf fasziniert. Zunächst waren es Märchen aud den Bussi Bär Heften,  dann Comics mit Donald Duck, Fix & Foxi und Micky Maus sowie die Hans Christian Andersen Märchen. Letztere habe ich immer vorgelesen bekommen und später dann auch selbst gelesen.
Die Liebe zu Bücher war also früh gesät und sobald ich lesen konnte, war die kleine Stadtteilbücherei nicht mehr von mir sicher. Leider ist sie mittlerweile geschlossen worden und ich muss, wenn ich mir Bücher ausleihen wollte in die Stadt.
Die Liebe zu Büchern hielt auch in der Schulzeit an und der Deutschunterricht hat mir am meisten gefallen, wenn es um Bücher ging. Auch wenn nicht jede Schullektüre meinen Geschmack getroffen hat.
An meiner Buchaffinität hat sich bis heute nichts geändert und gerade diese Leidenschaft hat mich zum Bloggen gebracht. Der Austausch über Bücher war mir schon immer wichtig gewesen und wie bereits oben erwähnt fehlt mir manches in der realen Welt und daher habe ich mit dem Bloggen begonnen.
Zum einen hat mir da auch meine Affinität zum Internet geholfen und ich bin schon früh auf erste Blogs aufmerksam geworden. Ich kann gar nicht mehr sagen, welcher Blog es war, aber auch später haben mich weitere Blogs inspiriert. Dennoch war es zunächst nicht so leicht den passenden Anbieter zu finden. Wenn ich da an meine Anfänge zurück denke, wie viele verschiedene Anbieter ich ausprobiert habe, bis ich schließlich bei WordPress gelandet bin, dann wundere ich mich jetzt noch, dass ich nicht durch meine Erfahrungen bei den Anbietern kapituliert habe.  Bei einem war es das lahme System und das Spamaufkommen, das mir den Nerv geraubt hat, beim anderen das zeitintensive Einstellen des Layouts und der Beiträge bis man überhaupt bloggen konnte. Beides nicht das, was ich mir unter einfaches und schnelles bloggen vorgestellt habe. So kam ich dann 2008 zu WordPress zunächst noch unter einer anderen Blogadresse und dann ab August 2009 hier auf Wörterkatze. Das sind nun auch schon sechs Jahre.

Welche Berührungsängste hattest DU?

Die Frage, ob ich überhaupt bloggen soll und dann auch noch über Bücher, habe ich mir nie gestellt, in dem Fall gab es so überhaupt keine Berührungsängste. Ebenso hatten meine Freunde und meine Familie irgendwelche Bedenken wegen dem Bloggen. Denn jeder kann ja selbstbestimmen, wie viel er von sich preisgeben will und welche Begebenheiten man erzählt. Nicht alles private ist auch für die Öffentlichkeit bestimmt. Manche vergessen dies vielleicht, aber ich versuche schon darauf zu achten.
Im Hinblick auf das Blogge gab es eigentlich nur zwei Fragen: Will das überhaupt jemand lesen, was ich über so manches Buch denke? Meine insgeheime Antwort für mich war, einfach mal sehen, wenn es nicht funktioniert bist du über eine Erfahrung reicher.  Und komme ich so besser mit buchaffinen Menschen in Kontakt?
Bei den ersten beiden Versuchen war beides schwierig. Beide Anbieter waren nicht so bekannt und als Neuling in der Bloggerwelt kannte ich noch nicht so viele Anbieter. Auch der erste Blog auf WordPress hatte so seine Startschwierigkeiten – war er doch als reiner Buchbesprechungsblog konzipiert. Die Beiträge wurden zwar gelesen, was mir die Statistik anvertraute, aber es wurde einfach nicht kommentiert. Und gerade das, war mir doch so wichtig. Daher überlegte ich, wie es zu mehr Austausch kommen kann, entschloss mich den Blog zu schließen und Wörterkatze erblickte das Licht der Welt.
Das nun breitere Portfolio mit Besprechungen, Buchvorstellungen, Challenges etc. hat nun den Kontakt gebracht, den ich haben wollte. Ich freue mich auch heute noch über jeden Kommentar oder über jedes Gefällt mir. Der Austausch mit anderen Buchaffinen ist mir wichtiger als jeder Klick. Auch wenn ich selber nicht davor gefeit bin, mir meine monatliche Klickzahl anzuschauen. Gelegentlich bin ich überrascht, welche Beiträge bei euch gut ankommen oder auch aus welchen Ländern die Klicks kommen.
So wenig Hemmungen ich beim Bloggen hatte, so schwer habe ich mich in den Anfangsjahren damit getan auf Verlage zu zu gehen und nach Besprechungsexemplaren zu fragen. Hätte der Eichborn Verlag mich nicht einfach mal gefragt, ob ich etwas von ihnen besprechen will, so wäre ich wohl noch eine ganze Weile nicht auf die Idee gekommen mit meinem Blog anzufragen.
Gelegentlich wundere ich mich nur über die über einige Blogger hineinbrechende Shitstorms, wenn sie ein Buch nicht so besprochen haben, wie es Autoren und Verlage sich wünschen, oder andere Leser eine andere Meinung nicht akzeptieren können und dann verbal wild um sich schlagen. Für beides habe ich kein Verständnis und bin froh, dass ich noch keine solchen negativen Erfahrungen gemacht habe.
Auch wenn die professionelle Literaturkritik auf uns Buchblogger gelegentlich herab schaut, habe ich mir nur gedacht, weshalb sie mit uns so kritisch sind. Im Grunde genommen wollen sowohl das Feuilleton und wir doch das gleiche Literatur rüberbringen und das Interesse am Lesen und an den Büchern wecken. Unsere Beiträge sind nun mal anders, wir schreiben konkreter was uns stört, aber genauso loben wir und ja unsere Beiträge sind subjektiv. Aber auch jeder Leser empfindet ein Buch anders, jeder hat einen anderen Erfahrungskontext, Herangehensweise und Geschmack. Und das ist auch gut so!

Wo bloggst Du und was brauchst du dazu?

Ich habe im Grunde genommen verschiedene Orte von denen ich blogge. Mal vom Sessel aus, mal auf dem Balkon oder mal am PC. Aber ausgesucht habe ich meinen liebsten Blogger-Arbeitsplatz meinen Schreibtisch.

Blogger_Arbeitsplatz

Und so sieht er aus. Dabei ist immer mein heiß geliebtes Notebook mit seinem Webstick. Dann meistens mein Eulen-Glas mit Saft (in diesem Fall mal) oder Wasser. Daneben gibt es dann noch die wundervolle Literatur-Tasse mit den englischen und amerikanischen Literaturepochen, aus der es meistens heiße Schokolade gibt. Ebenso gibt es Gummibärchen als Leckerei während des Bloggens.
Auf der anderen Seite liegt mein Filofax in den ich alle wichtigen Termine fürs Bloggen als auch fürs Leben eintrage. Ebenso gibt es meistens einen Schreibblock, wenn ich blogge. Denn einen Großteil meiner Beiträge bereite ich vor, so auch diesen hier. Ein paar Bücher liegen auch immer auf meinem Schreibtisch ebenso der Kindle. Jetzt wisst ihr, wie mein Blogarbeitsplatz aussieht an dem die Beiträge für den Blog Wörterkatze geschrieben und entworfen werden.

Denkt daran zurück, wie ihr angefangen habt: Welche Tipps gebt ihr Buchblog-Anfängern?

Am wichtigsten ist es zu Beginn seinen Blog bekannt zu machen. Vernetzt euch, legt euch Accounts bei Twitter, Facebook, Google+, Pinterest und Instagram an. Setzt Links in FB-Gruppen. Kommentiert bei anderen Blogs und macht bei Aktionen mit. Es gibt so viele im World Wide Web. Und vor allen Dingen, glaubt an euch und bleibt euch treu.

Noch mehr Buchblogger, die über ihr tun schreiben und wie sie zum Buchbloggen gekommen sind findet ihr hier in der Teilnehmerliste:

Teilnehmer der Aktion #wirbloggenbücher:

 

B

 

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9 Antworten auf „[Aktion] #wirbloggenBücher“

  1. Guten Morgen!
    Du hast auch einen ganz tollen Beitrag geschrieben, hach wat schön. <3 Ich finde es auch immer wieder bewundernswert, dass viele sich Notizen machen. Ich schreib immer drauf los. :D Wenn ich mir Notizen vorher zu einem Buch beispielsweise mache, dann verlege ich die oder schreibe letztendlich doch etwas anderes. Ich möchte auch mal ganz strukturiert bloggen. :D
    Vernetzen ist wichtig, da sagst du was. Und vernetzen ist schön, der Austausch ist toll und wirklich besser als die Anzahl an Klicks.
    Ich muss sagen, dass ich mich auch nie getraut habe Verlage anzuschreiben. Ich sehe meinen Buchblog als klein und war immer der Meinung, dass man dann sowieso keine Chance hat. Aber nun hab ich vor einigen Wochen das Bloggerportal von Randomhouse kennengelernt und das klappt echt gut. Da habe ich schon einige tolle Bücher lesen dürfen. :) Und Indie-Autoren schreiben mich alle paar Monate mal an, das finde ich auch toll, sowas unterstütze ich gerne.
    Schön, dass du auch nochmal alle Teilnehmer auflistest. :)
    Liebe Grüße
    Kathy

    1. Hallo Patrizia,
      vielen Dank für den lieben Kommentar.
      Wir wollen doch beide dasselbe und dann soll man auch den anderen so machen lassen, wie derjenige will.
      Und vielen Dank für die tolle Aktion!
      LG
      Kerstin

  2. Ich bin ja auch so ein notizenfreier Blogger; ich kann nur direkt eintippen, auch wenn ich da ebenfalls relativ häufig vorblogge. Aber offline vorschreiben und das später übertragen, kann ich nicht: Da texte ich alles nochmals um, sofern ich meine Schrift dann überhaupt noch entziffern kann. ;)

    Und Bussi Bär! <3 Ich war ja so glücklich,als ich den vor zwei, drei Jahren mal wieder in 'nem deutschen Laden im Zeitschriftenregal entdeckt habe; ich freu mich so, dass es den immer noch gibt!

    LG,
    Tanja

    1. Hallo Tanja,
      vorbloggen tue ich wahrlich öfters. Geht halt manchmal gar nicht anders. Auf Notizblöcken mache ich mir meistens nur stichwortartig Notizen.
      Liebe Grüße
      Kerstin

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