Rezensionsexemplar von Droemer Knaur

Heute kam mein Rezensionsexemplar von Droemer Knaur an. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Klappentext:
“Die Dinge sind, wie sie sind.” Wenn uns zum Leben irgendwann nur noch diese Antwort einfällt – sind wir dann erwachsen? Lou ist dreizehn, hochbegabt und eine Einzelgängerin. Am liebsten beobachtet sie die anderen, macht eigenwillige Experimente und stellt gewagte Theorien auf, um die Welt zu verstehen. Bis sie eines Tages auf die achtzehnjährige No trifft, die mitten im Paris auf der Straße lebt. No mit ihren dreckigen Klamotten und ihrem müden Gesicht, No, deren Einsamkeit die Welt in Frage stellt. Und so stürzt sich Lou in ihr neues Projekt: Sie will No retten – und sich und der Welt beweisen, dass sich alles ändern lässt…

Es ist das erste Buch von Delphine de Vigan, das in Deutschland erschienen ist. Mittlerweile gibt es noch ein weiteres “Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin”.

Ich möchte mich nochmals bedanken bei

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Anna Gavalda – Zusammen ist man weniger allein

Klappentext:

Philibert ist zwar ein historisches Genie, doch wenn er mit Menschen spricht, gerät er ins Stottern. Camille, magersüchtig und künstlerisch begabt, arbeitet in einer Putzkolonne, und Franck schuftet als Koch in einem Feinschmeckerlokal. Er liebt Frauen, Motorräder und seine Großmutter Paulette, die keine Lust auf Altersheim hat. Vier grundverschiedene Menschen in einer verrückten Pariser Wohngemeinschaft, die sich lieben, streiten und versuchen, irgendwie zurecht zu kommen.

Erste Meinung:

Das Buch lese ich im Rahmen einer Mini-Leserunde im Büchertreff. Eine liebe Büchertrefflerin hat angefragt, wer mitlesen möchte und da das Buch schon eine ganze Weile bei mir subt, war es einfach angebracht mit zu machen. Die Leserunde geht morgen los, dementsprechend kann ich noch nicht viele sagen, außer dass der Klappentext mich unheimlich anspricht und ich weiß, dass mir der Schreibstil von Anna Gavalda gefallen wird, denn ich habe vor einiger Zeit mal ein Buch von ihr aus der Bücherei ausgeliehen und gerade zu verschlungen.

Erster Satz: Paulette Lestafier war nicht so verrückt, wie die Leute behaupteten.

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Henri Gougaud – Im Schatten der Kathedrale

Klappentext:
Toulouse 1321: Jacques Novelli, der Großinquisitor der Stadt, ist ein fanatischer, karrieresüchtiger Streiter Gottes. Sein Fanatismus wird nur übertroffen von seinem Rivalen, dem unterbittlichen Judenhasser Jean Le Hongre. Novelli nimmt die schöne Schwester Le Hongres als Geisel und mißbraucht sie für seinen Machtkampf. Doch das scheinbar willfährige Werkzeug Stephanie und ein alter, weiser Jude erschüttern sein Lebensfundament.

Inhalt:
Erzählt wird die Geschichte des Großinquisitors Novelli, der im Streben nach Macht, die Schwester seines ärgsten Rivalen Le Hongre als Geisel nimmt um damit Le Hongre unter Druck zu setzen. Denn nur die kirchliche Lehre zählt und nichts anderes. Er ändert sich erst als er den weisen Salomon d’Ondes kennelernt und von seiner Gelassenheit tief beeindruckt ist.

Meinung:
Das Buch habe ich vor Jahren auf einen Bücherflohmarkt erstanden. Als ich es gelesen habe, hat es mich direkt gefesselt. Der Roman spielt im 14. Jahrhundert in Frankreich, genauer in Toulouse. Das Bild was Gougaud zeichnet ist sehr differenziert, auf der einen Seite die kirchliche Lehre mit all ihren Dogmen und den Bekehrungswahn, dass es nur eine wahre Lehre gibt und auf der anderen Seite das Leben in den Straßen und Gebäuden, was so gar nicht christlich ist. Ein wunderbar geschriebener historischer Roman.

Buchinfo:
Henri Gougaud: Im Schatten der Kathedrale
Taschenbuch 334 Seiten
Piper 1997
ISBN-13:978-3492224321

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Soazig Aaron – Klaras Nein


Klappentext:
Sie ist Mitte Zwanzig und hat unvorstellbares Leid erfahren. Klara war 29 Monate lang in Auschwitz. 29 Monate, die sie nie wird vergessen können. Das behutsame Porträt einer Frau, die gegen ihren Willen ins Leben zurückgeholt wird.

Inhalt:
Klara, ein französische Jüdin, hat 29 Monate im Konzentrationslager Auschwitz verbracht. Mit den letzten Überlebenen des Konzentrationslagers kehrt Klara Ende Juli 1945 nach Frankreich zurück. Sie ist nur noch Haut und Knochen. Ihre Freundin und Schwägerin Lika, die sie am Bahnhof abholt ist erschüttert und versucht sie zum Reden zu bringen. Aber Klara schweigt. Sie nimmt teilnahmslos alles hin, sie versucht gar nicht in Kontakt mit ihren Freunden, Familie und ihrer kleinen Tochter zu kommen. Sie will sie nicht wieder sehen. Sie kann keinerlei Bindung mehr ertragen. Sie kann gerade noch das Leben ertragen. Lika versucht behutsam Klaras Mauer zu durchbrechen.

Meinung:
“Klaras Nein” ist Soazig Aarons erstes Buch. Ich bin vor drei Jahren durch die Sendung “Lesen” auf das Buch aufmerksam geworden. Es ist sehr beklemmend geschrieben, und ich hatte einige Male Tränen in den Augen, so sehr hat mich Klaras Geschichte erschüttert.
Dadurch das Aaron Klaras Geschichte von Lika, ihrer besten Freundin erzählen lässt, ist sie nicht weniger traurig und erschütternd. Dieser Weg war wohl für die Autorin die Möglichkeit überhaupt ein Buch zu diesem ernsten Thema zu schreiben.
Erschütternd fand ich die eine Stelle im Buch, wo eine Frau Klara fragt, weshalb sie in Auschwitz war und Klara geantwort hatte, wegen “Nichts”. Und die Frau dann meinte, wegen “Nichts” kann nicht sein und Klara dann sagte, weil ich Jüdin bin. Und die Frau, dann sagte “…unschuldig sei da niemand hingekommen”. In diesem Moment war ich nur geschockt und traurig.
Es ist sicher kein leichtes Buch, aber es ist lesenswert.

Buchinfo:
Soazig Aaron: Klaras Nein Le Non de Klara
Taschenbuch 192 Seiten
btb 2005
ISBN-13: 978-3442733682

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Flavia Bujor – Das Orakel von Oonagh


Klappentext:
Eine zweigeteilte Welt, bedroht vom Rat der Zwölf. Die drei jungen Mädchen Opal, Jade und Ambre, denen an ihrem vierzehnten Geburtstag das Schicksal in Gestalt einer alten Prophezeiung begegnet. Die Macht der Steine. Und die Kraft der Hoffnung, die alle Schrecken überwindet.

Inhalt:
Es ist eine phantastische Geschichte: Jade, Ambre und Opal, drei Mädchen, voneinander unabhängig aufgewachsen, bekommen an ihrem vierzehnten Geburtstag zu ihrem Namen passenden Stein überreicht. Weiterhin erhälte eine jede mysteriös klingende Worte über eine Prophezeiung. Sie erkennen, dass ihnen eine wichtige Aufgabe gestellt wurde und machen sich gemeinsam auf die „phantastische“ Reise zum Orakel, dass ihnen die Prophezeiung deuten soll. Einerseits wissen sie, dass sie die Aufgabe nur gemeinsam meistern können, andererseits sollen sie auch Gegnerinnen sein.
Auf ihrem langen Weg zum Orakel durchwandern, die Mädchen wundersame Märchenländer, die sowohl von Menschen als auch von magischen Fabelwesen bewohnt werden. Bald wird ihnen klar, dass die Prophezeiung ihnen eine sehr wichtige Aufgabe zugewiesen hat – sie müssen den Erwählten finden, der das Land vor seinem Untergang rettet – und dass die Schicksale der drei Mädchen, mit ihrem individuellen Charakter, untrennbar miteinander verknüpft sind. Werden sie der Aufgabe gewachsen sein und sie erfüllen können?

Meinung:
Das Buch habe ich vor fünf Jahren gekauft, als es als Taschenbuch erschienen ist. Es hat ja viel Vorschusslorbeeren erhalten und ich muss sagen, es ist noch nicht einmal so schlecht geschrieben. Es erinnert einem stark an die „Unendliche Geschichte“ mit seinen Fabelwesen und dem „Erwählten“. Aber trotzdem hat die Geschichte seinen eigenen Charakter, da drei auf die Reise geschickt werden und sie zusammen, die Prophezeiung erfüllen müssen, obwohl sie Gegnerinnen sind. Die Geschichte erzählt von Hoffnung und Zusammenhalt. Ein schöner Fantasy-Roman für zwischendurch.

Buchinfo:
Flavia Bujor: Das Orakel von Oonagh
Taschenbuch 320 Seiten
List 2004
ISBN-13:978-3548604404

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[Buchbesprechung] Ulrich Wickert: Der nützliche Freund

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Kurzbeschreibung:
Jacques Ricou, der grimmig-charmante Pariser Richter, untersucht den Tod von Marc Leroc, einer Schlüsselfigur im größten Korruptionsfall der deutsch-französischen Geschichte. Unvermittelt gerät Jacques in einen Sumpf aus Verrat und politischen Intrigen in dem auch das Leben seiner Freundin Margaux auf dem Spiel steht. Ulrich Wickert glänzt als Kenner französischer Lebensart und zeigt sich einmal mehr als brillanter Krimiautor.

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