Ruth Gilligan – Der Sommer deines Lebens

Klappentext:
Die Prüfungen sind vorbei, die Schule zu Ende, jetzt kommt das Leben. Für die Zwillinge Alex und Chloe ist klar: du kannst alles haben. Und sie wollen feiern bis zum Umfallen. Alles scheint möglich in diesem Sommer. Da hat Alex einen Autounfall. Ein Freund wird schwer verletzt, aber Alex nimmt die Sache nicht ernst. Und vor lauter Party sieht keiner, dass Chloe immer dünner wird. Doch dann müssen sich Alex und Chloe die Frage stellen: Was wollen sie wirklich vom Leben? Und wohin führt der Weg?

Erste Meinung:
Die ersten Seiten haben sich schon flott lesen lassen und sind aus der Sichtweise von Alex geschrieben. Diesem Teenager hätte ich schon so manches Mal auf den paar Seiten, die ich bisher gelesen habe, am liebsten in den Allerwertesten getreten. So was von unvernünftig und uneinsichtig. Arme Eltern. Hoffentlich ändert er sich noch in der Geschichte. Ansonsten kann ich noch nicht viel zu dem Buch sagen, außer das mir das Thema gefällt.

Erster Satz: “Alex legte den Stift weg.”

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RuB-Zuwachs XX/2011

Ich sage nur Bücher, Bücher. In der vergangenen Woche sind einige neue Bücher bei mir eingezogen. Viele Erzählungen, Krimis, romantische Bücher, historisches, humorvolles und auch nachdenkliches. Eine bunte Mischung der Literaturwelt und das nicht nur im Genre, sondern auch bei den Autoren. Es sind Bücher von Autoren dabei, von denen ich noch nie etwas gelesen habe, also betrete ich auch mal wieder Neuland. Und hoffe nicht enttäuscht zu werden. Aber bei all den guten Rezensionen und dem langen stöbern, rechne ich mal nicht damit.

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Haruki Murakami – Naokos Lächeln


Klappentext:
Der Beatles-Ohrwurm “Norwegian Wood” ist für den siebenunddreißigjährigen Toru Watanabe ein melancholischer Song der Erinnerung: an den Aufruhr der Gefühle in einer schmerzvollen und schicksalhaften Jugend, die er zu bewahren und zu verstehen sucht.
“Naokos Lächeln” erzählt lebending und leidenschaftlich von einer Liebe mit Komplikationen in den unruhigen sechziger Jahren: Toru, der einsame, ernste Student der Theaterwissenschaft, begeistert von Literatur, Musik und langen einsamen Sonntagsspaziergängen durch die Straße Tokyos, erfährt früh, dass der Verlust geliebter Menschen zum Leben und zum Erwachsenwerden dazugehört: Sein Jugendfreund Kizuki begeht Selbstmord, die geheimnisvolle und anziehende Naoko verirrt sich mehr und mehr in ihrer eigenen unerreichbaren Welt. Toru muss sich zwischen ihr und der vor Lebenslust strotzenden Midori entscheiden.

Erste Meinung:
Mein zweiter Murakami nach der “Gefährlichen Geliebte” und mit Sicherheit auch nicht mein letzter. Murakamis gefühlvoller Schreibstil bringt einem die Liebesgeschichte von Naokos und Toru sehr nahe und zwar in all ihren Facetten. Die Ängstlichkeit Naokos wird schon im ersten Kapitel deutlich und auch Torus Wille immer für sie da zu sein. Bisher ein wunderschöner Roman. Sehr bildhaft und mit viel Gefühl.

Erster Satz: “Ich war siebenunddreißig Jahre alt und saß in einer Boeing 747.”

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