Ruth Gilligan – Der Sommer deines Lebens

Klappentext:
Die Prüfungen sind vorbei, die Schule zu Ende, jetzt kommt das Leben. Für die Zwillinge Alex und Chloe ist klar: du kannst alles haben. Und sie wollen feiern bis zum Umfallen. Alles scheint möglich in diesem Sommer. Da hat Alex einen Autounfall. Ein Freund wird schwer verletzt, aber Alex nimmt die Sache nicht ernst. Und vor lauter Party sieht keiner, dass Chloe immer dünner wird. Doch dann müssen sich Alex und Chloe die Frage stellen: Was wollen sie wirklich vom Leben? Und wohin führt der Weg?

Erste Meinung:
Die ersten Seiten haben sich schon flott lesen lassen und sind aus der Sichtweise von Alex geschrieben. Diesem Teenager hätte ich schon so manches Mal auf den paar Seiten, die ich bisher gelesen habe, am liebsten in den Allerwertesten getreten. So was von unvernünftig und uneinsichtig. Arme Eltern. Hoffentlich ändert er sich noch in der Geschichte. Ansonsten kann ich noch nicht viel zu dem Buch sagen, außer das mir das Thema gefällt.

Erster Satz: “Alex legte den Stift weg.”

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Viveca Sten – Tod im Schärengarten

Klappentext:
Der 2. Fall für den attraktiven Kommissar Thomas Andreasson.
Konzentrierte Spannung vor dem Start zur berühmten Segelregatta vor den schwedischen Schäreninseln. Alle erwarten, dass das neue Boot von Oscar Juliander vorne liegen wird – doch fällt es gleich nach dem Startschuss zurück. Juliander, Rechtsanwalt und Vorsitzender der Königlich Schwedischen Seglergesellschaft, ist erschossen worden – zeitgleich mit dem Startschuss und vor den Augen des Regattapublikums.

Inhalt:
Während einer Segelregatta wird der Rechtsanwalt Juliander ermordet. Thomas Andreasson, Kommissar in Nacka, der sich eigentlich auf einen ruhigen Regatta-Tag gefreut hat, muss ermitteln. In seinen Ermittlungen kommt Andreasson nicht so richtig weiter, da es keine konkreten Hinweise auf ein Motiv gibt. Im Laufe der Handlung nimmt er Kontakt zu Nyren auf, der auch bei der Segelregatta dabei war und er scheint auf eine Spur zu kommen. Unter dessen hat Nora Linde, die Jugendfreundin von Andreasson, ganz andere Probleme. Denn das ererbte Haus ihrer Nachbarin, soll auf Wunsch ihres Mannes verkauft werden, aber Nora möchte dies nicht und daraus entwickelt sich ein handfester Ehestreit.

Meinung:
Viveca Stens zweiter Krimi um Thomas Andreasson und Nora Linde verläuft zunächst flach, gegen Ende hin wird die Geschichte spannender. Trotz des recht langsamen Beginns ist die Handlung gut durchdacht, vor allem mit den beiden Erzählsträngen: Einmal um den Kriminalfall und um die privaten Probleme von Nora Linde. Beide werden recht flüssig erzählt und auch die kurzen Kapitel tragen dazu viel bei. Aufgefüllt wird der Krimi mit schönen Landschaftsbeschreibungen und dem persönlichen Hintergrund der Charaktere. Gerade dadurch erfährt man viel über die Motive von Nora Linde und man kann auch ihren Mann Henrik besser einschätzen, der mir wie bereits im ersten Teil sehr unsympathisch ist, ein richtig arroganter Pinsel. Gerade die Landschaftsbeschreibungen der Ferieninsel Sandhamn lässt einen tief in die Handlung eintauchen, so dass man glaubt, selbst auf der Insel zu sein, die Salzluft zu schmecken, den Sand unter den Füßen zu spüren und bei den Gesprächen dabei zu sein.
Trotz der etwas langatmigen Handlung ein guter Schwedenkrimi, der nichts mit den gewöhnlich düsteren Skandinavienkrimis gemeinsam hat. Ein gutes Buch zum Abschalten für eine Weile und zum Träumen vom schwedischen Schärengarten.

Buchinfo:
Viveca Sten – Tod im Schärengarten (I den innersta kresten)
Broschiert 364
Kiepenheuer & Witsch 2011
ISBN-13: 978-3462043020
Preis: 14,95 €

Bewertung:

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Holger Wolandt – Mittsommer bei den Elchen


Klappentext:
Zu Mittsommer trifft man sich im Norden mit Freunden und Familie, man feiert im Sommerhaus auf dem Land oder auf einer der vielen Inseln vor der Küste. So auch in den hier versammelten Geschichten: Bekannte Autoren aus Skandinavien wie Henning Mankell, Helene Tursten, Marie Hermanson, Hakan Nesser oder Katarina Mazetti erzählen von knisternden Begegnungen, stimmungsvollen Mittsommerfeiern und spannenden Verfolgungsjagden. Die schönsten Sommergeschichten aus dem hohen Norden – für die Hängematte, für faule Nachmittage am See oder gemütliche Abende im Ferienhaus.

Erste Meinung:
Also bisher habe ich nicht viel von Mittsommer, Feiern, Fröhlichkeit oder Verfolgungsjagden mitbekomnmen. Es sei denn man versteht eine trostlose Geschichte von einem alten Mann, der in den 50er Jahren sein Haus in den Schären verkaufte um auf dem Festland zu leben und von dessen Tod nun erzählt wird als fröhlich, spannend oder Mittsommermäßig. Auch wenn die Geschichte von Mankell erzählt wird, ist sie nicht das wahre. Dann hoffe ich mal, dass die nächsten Geschichten besser werden, sonst ist dieser Erzählband mein Reinfall des Monats.

Erster Satz: “Die Post lag oben am Hang, ein weißes Holzhaus mit steilem Ziegeldach.”

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