Freitags-Füller No. 152

Klickt auf das Bild und ihr kommt zu Barbara

1. In diesem Monat habe ich bereits jetzt mehr gelesen, als im vergangenem.

2. Kaffee ohne Zucker – man muss sich einfach dran gewöhnen.

3. Ich könnte mal wieder Pizza machen.

4. Finja ist mein Lieblingsname für einen Hund.

5. Es hat lange gedauert, aber nun habe ich wohl ein neues Bettgestell ins Auge gefasst.

6. Renovierungsaktionen sind ungemütlich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf lesen, morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich fotografieren!

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RuB-Zuwachs V/2012

Ich konnte es ja nicht lassen. Ich musste ja im Netz stöbern und dann hat mich Buchstabentraeume auch noch darauf aufmerksam gemacht das ein lang gewünschtes Buch als Taschenbuch veröffentlicht wurde. Aaaaah.  Nach dem mir “Die Dorfhexe” von ihr so gut gefallen hat, konnte ich es mir nun  nicht mehr verkneifen und ich hab’ auf den Bestellknopf gedrückt. Und schon ist das Buch bei mir.Und zwar dieses:

Klappentext:
Auckland, Neuseeland: Der Tod seiner über alles geliebten Tochter Miriam stürzt den jüdischen Musiker und Komponisten Adam in eine tiefe Krise. Alte Wunden, von denen er glaubte, sie seien längst verheilt, brechen wieder auf. Denn schon einmal in seinem Leben hat Adam einen Menschen verloren, der ihm alles bedeutete: Cecilia, Miriams Mutter – seine große Liebe. Adam erkennt, dass es für ihn nur einen Weg gibt, zu sich selbst zu finden. Und dieser Weg führt ihn zurück in die Vergangenheit: Nach Krakau, zu der tragischen Geschichte seiner Familie während des Zweiten Weltkriegs, und schließlich nach Schweden, zu Cecilia, die er immer noch liebt.

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Vicki Myron – Dewey und ich

Klappentext:
Als Vicki Myron an einem eisigen Januarmorgen die Tür der Stadtbibliothek von Spencer, Iowa, aufschließt, hört sie ein dumpfes Miauen. Die Bibliothekarin sieht in dem Kasten für zurückgegebene Bücher nach und findet ein winziges Katzenjunges mit halb erfrorenen Pfoten. Vicki und ihre Kollegen wärmen das Tier geben, ihm zu fressen. Und als der kleine Kater sich mit einem endlosen Schnurren bedankt, ist er adoptiert. Das war vor über 20 Jahren. 2006 stirbt Dewey im stolzen Katzenalter von 19 Jahren, und da ist er längst eine weltweite Berühmtheit.

Meinung:

Dewey ist ein besonderer Kater. Er hat die Fähigkeit, jeden Menschen dazu zu bringen, dass er ihn gern haben muss. Als Bibliothekskater von der kleinen Stadt Spencer in Iowa hat er in seinem langen Katzenleben einige Menschen die Bibliothek betreten sehen und er hat Freundschaften geschlossen. Kann ein Kater Freundschaften schließen, fragen Sie nun? Ja, Dewey konnte dies und er konnte die Menschen berühren: Sei es verwitwete ältere Menschen, kleine Kinder, Behinderte oder die Bibliotheksangehörigen. Von all dem erzählt Vicki Myron ihrem Buch “Dewey und ich”.  Aber sie erzählt nicht nur von Dewey und seinen Eigenheiten, sondern auch über den Wandel von Spencer und der gesamten Region, den Eigenheiten der Menschen und auch von sich. Daher ist “Dewey und ich” nicht nur ein Katzenbuch, sondern auch ein Abriss der gesellschaftlichen Umwälzungen in Spencer im Laufe einer langen Zeit. So thematisiert sie Krankheit, Verlust, Arbeitslosigkeit, aber auch den Aufbruch und das Wiedererstarken von Spencer. Sie erzählt von ihren eigenen privaten Problemen und immer wieder kommt Dewey mit ins Spiel und sein Geschick mit den Menschen umzugehen.
Der Leser, der nur eine Katzengeschichte erwartet hat, wird sicherlich enttäuscht sein. Aber diejenigen, die sich auch für den Hintergrund interessieren, für den ist dieses Buch geeignet. Angereichert wird das Buch durch viele Bilder von Dewey: Dewey auf der Schreibmaschine oder Dewey mit der Fernsehkamera. Auch ist es an manchen Stellen emotional geschrieben, vor allem zu Beginn, als Dewey gefunden wird, aber auch immer wieder an manchen Stellen im Buch.

Buchinfo:
Vicki Myron – Dewey und ich (Dewey)
Taschenbuch 400 Seiten
Goldmann 2011
ISBN-13: 978-3442469451
Preis: 8,99 €

Bewertung:

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