Klappentext:
Es ist ihr letzter Sommer vor dem College, der beste Sommer seit der achten Klasse. Kim badet im Fluss, steigt in ihren alten Chevy und macht sich auf den Weg zum Schnellrestaurant, wo sie arbeitet. Dort kommt sie nie an.
Mit feinem Gespür für die abgründigen Schattierungen des Alltäglichen zeichnet Stewart O’Nan das Psychogramm einer Kleinstadt im Ausnahmezustand. ein hochliterarischer Thriller – unaufdringlich anrührend und von nachgerade beklemmender Präzision.
Erste Meinung:
“Alle, alle lieben dich” liegt schon eine Weile auf meinem RuB und gestern Abend hat es mich dann gepackt. Bereits die ersten Seiten, die sehr sachlich gehalten sind, haben mich in die Story hineingezogen. Man fühlt sich wie ein Beobachter und trotzdem kommen einen die Personen nah. Vor allem Kim, die Protagonistin, die sich auf ihren Umzug vorbereitet und ihre Konflikte mit ihrer Mutter.
Stewart O’Nans “Alle, alle lieben dich” hat keine Kapitelzahlen, sondern Überschriften wie zum Beispiel “Letzter Aufenthaltsort”, “Beschreibung der vermissten Person” oder “Opferlehre”. Nach dem ich nun das erste Kapitel beendet habe, mache ich mich auf zu den nächsten Kapiteln, denn mich interessiert es brennend, was mit Kim passiert ist.
Loading Likes...Erster Satz: “Juli 2005.”
Da ich noch ein Buch für eine Verwandte brauchte war ich mal wieder in meiner Stammbuchhandlung und irgendwie hat es mich magisch zu diesem Buch gezogen. Es hat förmlich nach mir geschrien: Nimm mich mit! Ich wollte standhaft bleiben und habe ihm mitgeteilt, dass ich noch viele Bücher hier stehen hätte und sicher ein anderer kommen wird und es mit mit zu sich nach Hause holen wird. Aber es beharrte darauf unbedingt zu mir nach Hause zu müssen: Ich mache mich so gut bei deinen anderen Büchern und ich nimm auch nicht viel Platz weg. Und ich bin ganz toll. Seufz, das so ein Buch auch so beharrlich sein muss. Es jammerte immer weiter und na gut, dachte ich mir dann auf eins mehr oder weniger kommt es nun auch nicht an. Jetzt hoffe ich nur, dass es auch hält was es versprochen hat…
Es geht doch nichts über Tee. Zum Tee gehört für mich Kandis und bei schwarzem Tee auch Milch bzw. Sahne für die Wolke. Eine Teestunde muss für mich auch schön zelebriert werden: Kerze an, Kuscheldecke (bei dem Aprilwetter immer noch angebracht), ein gutes Buch, Kekse oder Schokolade und natürlich der Hauptdarsteller: Tee, sei es grüner, schwarzer, mit oder ohne Aroma, Rooibos oder Früchtetee.Eine schöne Teekanne gehört natürlich auch dazu, wobei mir die folgende die ich hier zeige einfach zu schade für eine Teestunde wäre: