Hanna Johansen – Ich bin hier bloß die Katze

Klappentext:
Wie Katzen die Welt sehen? In diesem Buch kann man es erfahren. Von Hauskatze Ilsebill persönlich. Da wäre zum Beispiel das Baby: Gut es nicht so neugierig wie der Hund, und den Briefträger hat es auch noch nicht gebissen. Aber sonst: grässlich! So ein Baby kann einer Katze ganz schön auf die Nerven gehen. Und wie Mama mit ihm redet: mit genau der schönen sanften Stimme, mit der sie sonst mit Ilsebill – nur mit Ilsebill! – spricht. Das ist nicht in Ordnung. Findet Ilsebill. Wie zu Babys, Hunden und Familie an sich, hat Ilsebill auch zu allen anderen Menschendingen ihre ganz entschiedene Meinung. Zu Weihnachten beispielsweise (grässlich!). Oder zu Urlaubsreisen (noch grässlicher!) Gegen die nächste will sie übrigens was unternehmen.

Erste Meinung:
Heute habe ich es endlich von meiner Buchhändlerin in die Hand gedrückt bekommen, nach dem ich es letzte Woche bestelllt hatte. Ilsebill, allein der Name :-D, hat eine ganz besondere Sicht auf die Menschen und diese Sichtweise wird köstlich beschrieben. Nicht nur der Schreibstil von Hanne Johansen, sondern auch die Zeichnungen von Hildegard Möller ist toll.

Erster Satz: “Wir haben einen Hund.”

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Spruch über Bücher lesen

Auf einem Lesezeichen von der City-Buchhandlung habe ich einen schönen Spruch über das Lesen von Büchern entdeckt. Er stammt vom deutschen Schriftsteller Jean Paul (1763-1825).

“Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne.”

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Taavi Soininvaara – Finnisches Roulette

Klappentext:
Nach finnischen Brauch leeren Arto Ratamo und seine Kumpels am Mittsommerwochenende mehr als eine Flasche, und um ein Haar ertrinkt Ratamo bei einem riskanten Streich. Er hat allen Grund, etwas tiefer in die Flasche zu schauen: Riita Kuurma, Kollegin, Lebensgefährtin und Ersatzmutter für seine Tochter, hat sich von ihm getrennt. So jedenfalls sieht er ihren Wechsel zu Europol nach Den Haag. Sehnsucht und Verbitterung plagen ihn, und dann wird auch noch ein deutscher Diplomat kaltblütig in Helsinki ermordet. Boshafterweise wird der verkaterte und frustrierte Ratamo mit der Leitung der Ermittlungen beauftragt. Es ist Ratamos erster eigener Fall, und der gestaltet sich so schwierig, dass der frühere Wissenschaftler all seine Kenntnisse und Instinkte bemühen muss. Was zuerst wie ein Erbschaftsstreit um ein pharmazeutisches Unternehmen aussieht, entpuppt sich als ein fürchterliches Komplott um Gentechnologie, Massenvernichtungswaffen und radikale zionistische Ideen.

Erste Meinung:
Der Krimi liest sich leicht und flüssig. Interessant sind die verschiedenen Handlungsstränge und ich bin schon sehr darauf gespannt, wie alles zusammengehört und auch ob Riita und Ratamo sich wieder sehen.

Erster Satz: Sami Rossi wartete im Erdgeschoss des Einkaufszentrums “Forum” ungeduldig auf den Lift, der ihn in die Hölle bringen würde.

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