Liza Marklund – Studio 6

Klappentext:
Annika Bengtzon beginnt ihre journalistische Karriere beim Abendblatt. Durch einen anonymen Anruf in der Redaktion erfährt sie, dass man auf einem Friedhof eine Frauenleiche gefunden hat. Das Opfer war Tänzerin im Stripteaseclub “Studio 6”, der pikanterweise auch von Politikern frequentiert wird. Annika stellt Nachforschungen an, ganz eigenmächtig, und das bleibt nicht ohne Folgen…

Erste Meinung:
Der erste Fall mit Annika Bengtzon. Ich freue mich schon richtig darauf in die Geschichte einzutauchen und zu erfahren wie es mit Annika angefangen hat. Bisher kenne ich sie nur aus den beiden Krimis “Nobels Testament” und “Kalter Süden” von beiden war ich sehr begeistert. Wie auch in den beiden Krimis gefällt mir der Schreibstil von Liza Marklund sehr. Sie holt den Leser ab und man taucht direkt in die Geschichte ein. Auch beschreibt sie ihre Charaktere sehr gut.

Erster Satz: Zuerst sah sie nur die Unterhose, die in einem Strauch hing.

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Neue Bücher fürs RuB

Irgendwann musste es einfach wieder sein. Neue Bücher fürs RuB gab es heute. Vier um genau zu sein, neben dem Gewinnbuch von vorablesen. Mich hat zur Zeit das Schwedenfieber gepackt. Da ich mit der Annika-Bengtzon-Reihe von Liza Marklund weiter kommen möchte, habe ich mir ein Teil der Bücher gekauft. Besser gesagt, die fehlenden Bände zwei und drei, da eins und vier in Form eines Doppelbandes bei mir im RuB liegen. Wieso kommt der Verlag auch noch auf die Idee ausgerechnet Band 1 und 4 zusammenzupacken. Seufz. Wenn wir schon einmal bei Schweden sind, dann musste auch mein erster Mankell mit. Nachdem so viele von seinen Wallander Bücher geschwärmt haben, probiere ich es auch mal aus. Eigentlich kann ich damit nichts falsch machen, da ich schwedische Autoren gern lese und Krimis ja auch mein Lieblingsgenre sind. Zu guter letzt ist noch ein Buch mitgekommen, dass nicht in Schweden spielt, sondern in den USA. Aber auch um diese Reihe schleiche ich schon sehr lange herum und liegt der erste Band in meinem Regal.

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Marianne Fredriksson – Inge und Mira


Klappentext:
“Inge und Mira” erzählt die Geschichte zweier Frauen im Schweden der 90er Jahre, die nicht unterschiedlicher sein könnten und sich zugleich doch so vertraut sind. Marianne Fredriksson hat ein ergreifendes und sehr persönliches Buch über die Freundschaft und die Macht der Erinnerung geschrieben.

Inhalt:
Inge und Mira lernen sich in einer Gärtnerei kennen. Sie waren beide verheiratet, sind Mütter und haben in ihrem Leben schon so einiges mit gemacht. Zwischen der Schwedin Inga, die Lehrerin ist, und der Chilenin Mira, die nach dem blutigen Militärputsch Pinochets mit ihrer Familie aus Chile floh, entwickelt sich eine Freundschaft. Je enger diese wird und je vertrauter sich Inge und Mira werden, desto mehr wagen sie sich in die Vergangenheit und hinterfragen sie gemeinsam. Sie erkennen, dass sie trotz ihrer unterschiedlichen Lebenswege, ähnliche Empfindungen und Erfahrungen gesammelt haben.

Meinung:
Nach Hannas Töchter war ich so begeistert von der Autorin, dass ich mir noch ein weiteres Buch von ihr kaufen musste. Es wurde “Inge und Mira”. Wieder die Geschichte von Frauen, dieses Mal, aber aus zwei unterschiedlichen Kulturkreisen und man glaubt unterschiedlichen Lebenswegen. Marianne Fredriksson gelingt es vortrefflich dem Leser deutlich zu machen, dass unterschiedliche Kulturkreise nicht dazuzuführen müssen, dass die Lebenswege der Menschen verschieden sind. Eine tolles Buch zum Thema Freundschaft. Einfach nur empfehlenswert.

Buchinfo:
Marianne Fredriksson: Inge und Mira Flytfaglar
Taschenbuch 236 Seiten
Fischer 2002
ISBN-13:978-3596152360

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