Klappentext von Amazon:
Mischa ist ratlos: Was hat es mit dem wertvollen Tizian-Gemälde auf sich, das seine Mutter kurz vor ihrem Tod unbedingt loswerden wollte? Und wieso taucht deren ehemaliger Geliebter nach über 30 Jahren wie aus dem Nichts wieder auf? Eine aufregende Spurensuche in der Vergangenheit beginnt – und das Abenteuer einer großen Liebe …
Erste Meinung:
Zugegeben am Anfang stand ich dem Buch ambivalent gegenüber, kann das etwas für mich sein: Ein Buch über ein Tizian-Gemälde? Ja, es ist etwas für mich. Zwar ist nach nun mehr einen Teil – das Buch ist in drei Teile aufgeteilt – das besagte Gemälde noch nicht aufgetaucht, aber die Geschichte um Mischa ist einfach sehr gut geschrieben.
Zunächst findet sich der Leser im New York 1985 wieder. Mischa arbeitet als Antiquar und an einem kalten Wintertag taucht plötzlich Coyote Magellan wieder auf. Coyote Magellan wird dem Leser immer wieder begegnen und mir gefällt die Figur bisher sehr gut: Sie hat ein gutes Herz, aber ist dennoch nicht leicht zu greifen, aber jedenfalls ist sei Mischa und seiner Mutter Anouk im Bordeaux 1948 eine große Hilfe. Denn da findet sich der Leser plötzlich wieder und man erfährt, dass es Anouk, die während des Krieges mit einem Deutschen verheiratet hat im Ort es nicht leicht hat und auch Mischa, der Sohn aus der Ehe, hat sein Scherflein zu tragen. Überall werden sie geschnitten und verachtet, tja bis plötzlich so etwas wie ein rettender Engel auftaucht…
Santa Montefiore beschreibt die einzelnen Personen sehr deutlich, so kann man sich gut in sie hineinversetzen und mir taten Anouk und auch der kleine Mischa sehr leid, mit allem was sie durchmachen mussten. Nebenbei beschreibt sie auch die Region sehr schön, so dass man sich an den Ort hinein versetzt fühlt.
Loading Likes...Erster Satz: “Ich war genauso überrascht wie alle anderen, als meine Mutter kurz vor ihrem Tod den Tizian verschenkte.”

Man könnte ja glauben, dass man bei einem Kindle und kostenlosen E-Books keine gedruckten Bücher mehr bräuchte. Aber dem ist nicht so, bei mir jedenfalls. Es gibt dennoch nichts schöneres als durch die Buchhandlungen zu streifen und seine Nase ins gedruckte Buch zu stecken. Dies habe ich auch gestern getan und wie gut, dass es nicht mehr Bücher geworden sind. Geworden sind es letztendlich drei Bücher, darunter mal wieder zwei Jugendromane. Im Moment wohl mein bevorzugtes Genre. Mal sehen, wann es wieder anders wird. Und hier sind sie nun die drei Bücher: