[Buchbesprechung] Susanne Popp – Die Teehändlerin

Moin Moin,

ein Buch über Tee, das muss ich einfach lesen. Dank Vorablesen und dem S. Fischer Verlag wurde mir das Taschenbuch von “Die Teehändlerin” geschrieben von Susanne Popp zur Verfügung zur Besprechung zu Verfügung gestellt. Wie mir der historische Roman über den Teehandel Ronnefeldt gefallen hat, erfahrt ihr, wenn ihr weiterliest.

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[Buchbesprechung] Hagen Wolfstetter – Bikerzucht

bikerzuchtKlappentext von der Amazonseite:

Fertig mit der Welt findet Nasar nur noch alkoholisiert durch sein sinnlos gewordenes Leben.
Doch dann tritt erneut ein Licht in sein Universum.
Gefordert durch die dunkle Macht im Rockermilieu ruft ihn die Pflicht zum Handeln.
Es ist eine Geschichte über Verbrechen, die sich im schönen Frankfurt abspielen.
Sie erzählt von den schönen Seiten des Rockerlebens.
Ist eine Story über Blut und Rache,
Blut und Asche, von Tot und Liebe…
Und von der unglaublichen Macht des Staates!

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Hagen Wolfstetter – Waldzucht

Klappentext:

Ein spektakulärer deutscher Kriminalfall!
Ein Massenmörder in Deutschland.
Im schönen Frankfurt am Main.

Kommissar Nasar lesen bedeutet Frankfurt am Main erleben! Über Brücken, hin zu der herrlichen Kulisse Frankfurts.

Maximilian Nasar ermittelt mit seiner Kollegin Yvonne in seinem zweiten Fall. Aus einem Vermissten wird schon bald eine Serie von Morden. Alle haben die Toten vor allem eines gemeinsam, in wilden Gräbern sorgfältig beerdigt. Und noch schlimmer, all die Toten sind Kinder!

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Helmut Barz – African Boogie

Klappentext:
Kriminaldirektorin Katharina Klein muss weg. Weit weg. Untertauchen, weil ein Killer auf sie angesetzt ist. Einen klaren Kopf bekommen, weil sie sich in den völlig falschen Mann verliebt hat. Allein sein, weil ihre persönlichen Dämonen sie verfolgen.
Das Fünf-Sterne-Ressort Golden Rock vor der afrikanischen Küste ist genau das Richtige. Palmen, Pool, sogar ein toller Kraftraum, wie gemacht für die halbkoreanische Kampfsportlerin. Aber so leicht entkommt Katharina nicht, schon nach zwei Tagen ist das Hotel voll. Voller Hessen.
Als der erste Gast auf unschöne Weise ertrinkt, denkt sie sich noch nichts Böses. Doch dabei bleibt es nicht, und spätestens, als die einzige Verbindung zur Außenwelt in die Luft fliegt, verwandelt sich das Urlaubsparadies in eine Hölle, in der jeder jeden verdächtigt.
Mafia Island! Das mag ja wirklich aus dem Arabischen stammen und nichts mit der Cosa Nostra zu tun haben. Aber beim nächsten Mal wird Katharina sehr viel genauer aufpassen, wo sie hinfliegt – wenn es ein nächstes Mal gibt.

Meinung:
“African Boogie” ist der zweite Band der Katharina-Klein-Krimireihe und schließt unmittelbar an “WestEnd Blues” an. Katharina Klein, gerade zur Kriminaldirektorin befördert und mit einem eigenen Team ausgestattet, muss untertauchen. Denn Felipe de Vega, ein kolumbianischer Drogenboss, hat auf Katharina einen Killer namens Ministro angesetzt. Nicht nur dies setzt ihr zu, sondern auch ihre privaten Probleme um den Tod ihrer Familie und ihre Gefühle für den Gerichtsmediziner Amendt.
Sie flüchtet in das Urlaubsparadies Mafia Island in Tansania. Weit weg von allem denkt sie und dann kommt es doch anders. Auf einmal kommt eine ganze Gruppe aus Hessen auf die Insel, alle haben diese Reise auf irgendeinen Weg gewonnen oder sind eingeladen worden. Ziemlich mysteriös, vor allem da auch das Buchungssystem der Insel verrückt spielt. Als ob nicht schon die vielen hessischen Urlauber zu viel für Kathrina wären, die unter einen fremden Namen eingecheckt hat, taucht auch noch Amendt in Begleitung eines Pfarrers auf. Zu viel für Katharina, die die Beherrschung verliert und Amendt attackiert. Da selten ein Unglück allein kommt, passieren merkwürdige Dinge im Urlaubsparadies, die Paviane brechen aus ihrem Gehege aus, die Verbindungsbrücke zum Festland wird zerstört und dann verlieren Urlauber ihr Leben. Katharina fängt an zu ermitteln. Die Ermittlung gestalten sich schwierig, da sowohl die Bediensteten, die Urlauber als auch der Hotelmanager ihre eigenen Belange in den Vordergrund stellen. Zusammen mit Amendt, der Hotelärztin, ihren ehemaligen Partner bei der Polizei in Kassel und dem Pfarrer macht sich Katharina auf die Suche nach dem Täter. Wo liegt das Motiv? Will jemand das Urlaubsparadies zerstören oder hat noch einer eine Rechnung offen? Katharina und ihr Team ermitteln in alle Richtungen und es wird immer undurchsichtiger und die Attacken immer bizarrer und gefährlicher.
Die Idee hinter “African Boogie” hat mir gut gefallen, allerdings ist der Krimi nicht mehr ganz so spritzig erzählt wie “WestEnd Blues”. Die Handlung ist etwas bizarr und auch ziemlich heftig in manchen Situationen. Die Lockerheit und den Humor aus dem ersten Teil habe ich vermisst.
Ein Plus ist mal wieder die Charakterisierung der Protagonisten und zwar auch bei den Nebencharakteren. Sei es der Hotelmanager Stefan Döring, der um seinen Job bangt; Augustin, der Mann für alle Fälle oder der Freiherr, der die Insel schützen will. Im Laufe der Handlung werden die Charaktere immer deutlicher und man erkennt, dass alle ihre kleinen und großen Geheimnisse haben, die sie somit auch alle verdächtig machen.
Mir ist es passiert, dass ich relativ schnell eine Vermutung über den Täter hatte und dann auf einmal doch ins Stocken geriet, weshalb möchte ich hier nicht sagen, da es sonst die Spannung nimmt. Der Schluss des Krimis hat mich wieder überzeugt und er ist Helmut Barz sehr gut gelungen.
Ein guter zweiter Teil der Reihe um Katharina Klein, der wiederum einiges zu bieten hat. Ich persönlich hoffe, dass die Story um Katharina Klein und Andreas Amendt noch weiter geht, da sie für mich einfach noch nicht aus erzählt ist.

Buchinfo:
Helmut Barz: African Boogie
Taschenbuch 382 Seiten
Sutton 2011
ISBN-13: 978-3866807495
Preis: 12,00 €

Bewertung:

Für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars danke ich:

und

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