Marc Levy – Solange du da bist


Klappentext:
Was tut man, wenn man in seinem Badezimmerschrank eine junge hübsche Frau findet, die behauptet, der Geist einer Koma-Patientin zu sein? Arthur hält die Geschichte für einen Scherz seines Kompagnons, er ist erst schrecklich genervt, dann erschüttert – und schließlich hoffnungslos verliebt. Und als er eines Tages begreift, dass Lauren nur ihn hat, um vielleicht ins Leben zurückzukehren, fasst er einen tollkühnen Entschluss…

Inhalt:
Arthur bezieht eine neue Wohnung und in seinen Wandschrank befindet sich ein weiblicher Geist. Der weibliche Geist Lauren liegt im Koma und kann aus ihrem Körper heraustreten. Arthur, der sich an Laurens Gegenwart gewöhnt hat, wird von seinem Freund Paul für verrückt gehalten, weil er mit einer Person spricht, die man gar nicht sehen kann. Im Laufe der Zeit kommen sich Arthur und Lauren näher. Als er dann erfährt, dass die lebenserhaltenen Maßnahmen für Lauren beendet werden sollen, entführt er die in Komaliegende Frau aus dem Krankenhaus in sein Elternhaus an der Küste Kaliforniens. Wird seine Tat ein gutes Ende finden?

Meinung:
Marc Levys „Solange du da bist“ ist ein wunderschöner Roman über den Kampf ums Glück und ums Leben. Levy versucht mit seinen beiden Protagonisten Arthur und Lauren nicht nur die Magie einer Liebe aufzuzeigen, sondern auch die Problematik, ob Menschen im Wachkoma etwas hören und fühlen. Lauren auf der Schwelle zwischen Leben und Tod stellt dabei den Bezugspunkt dar.
„Solange du da bist“ ist ein wunderbarer Roman über die Liebe. Er zeigt den Mut eines Einzelnen gegen die Unabänderlichkeit des Systems etwas zu tun. Und man hofft am Ende, dass die Liebe siegt.
Zu diesem sehr schönen Buch gibt es noch eine super Verfilmung mit Reese Witherspoon als Lauren und Mark Ruffalo als Arthur.

Buchinfo:
Marc Levy: Solange du da bist (Et si c’etait vrai)
Taschenbuch 277 Seiten
Aufbau 2002
ISBN-13: 978-3746618364

Bewertung:

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RuB-Zuwachs X/2011

Nach langer Zeit stelle ich hier mal meine neuen Errungenschaften vor. Die Tatorte meiner Buchzuwächse waren Bücherflohmärkte, Vorablesen, Internetshops und Ebay. Beim letzteren war ich seit langer Zeit mal wieder stöbern und habe so einiges gefunden. Insgesamt sind 16 Bücher hinzugekommen, davon gerade mal zwei neue ansonsten alles gebrauchte. Es sind wieder jede Menge Erzählungen, Thriller, Krimis sowie einmal Biographie und Fantasy hinzugekommen. Darunter einiges an schwedischen Krimis und auch die Nabb-Reihe wird weiter ausgebaut. Im folgenden nun die neuen Errungenschaften, aber dieses Mal ohne besondere Vorstellung.

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Daniel Glattauer – Alle sieben Wellen

Klappentext:
1.) Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also “Gut gegen Nordwind” gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben.
2.) Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo!
3.) Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende verdient hätten? Bitte, hier haben Sie’s?
4.) Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Sie steigen ohne Nordwind-Kenntnisse in “Alle sieben Wellen” ein? Kein Problem. Sie erfahren alles…

Erste Meinung:
Lange habe ich auf die Taschenbuch-Ausgabe gewartet. Nun liegt sie vor mir und ich bin jetzt genau so zwiegespalten zu Beginn wie am Ende von “Gut gegen Nordwind”. Das damalige Ende hat mir irgendwie zugesagt, vielleicht weil es nicht das typische Ende einer Liebesromanschnulze war: Und am Ende bekommen sie sich doch! Als dann die Meldung kam, dass es eine Fortsetzung geben wird, konnte ich nicht sagen, ob gut oder schlecht. Einerseits interessiert es mich, ob meine Befürchtung eintritt, andererseits habe ich Angst, dass sie eintritt. Jetzt habe ich wieder das Gefühl das Glattauer den zweiten Teil nur geschrieben hat um doch noch ein positives Ende für die beiden Charaktere Leo und Emmi zu schaffen. Gut ich bin erst bei Kapitel drei und es sieht bisher nicht so aus. Aber das ungute Gefühl bleibt!
Aber nun zum Buch: Das Cover ist wieder einmal toll und auch der Witz in den Mails ist wieder vorhanden. Man liest die Freude, die Angst, die Vorwürfe und man fühlt sich wieder dabei und doch komme ich nicht richtig in das Buch hinein. Vielleicht wegen meinem schlechten Gefühl, vielleicht auch weil für mich die Geschichte von Emmi und Leo bereits abgehakt war. Wer weiß?! Ich lese mal weiter, vielleicht gefällt es mir am Ende doch.

Erster Satz: Drei Wochen später


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