Anti-Age dem SuB – April 2013

Der 8. Monat von Kermits Challenge ist auch schon wieder rum und wie auch in den vergangenen Monaten habe ich den Monat erfolgreich abgeschlossen. Dieses Mal habe ich sogar mehr als nur das Buch vom Zufallsgenerator gelesen. Es sind noch zwei weitere vom Alt-SuB verschwunden bzw. eins wird noch gelesen, aber bis zum Ende des Monats ist auch dieses beendet. Er verringert sich also. Das Zufallsgenerator-Buch war “Oh, wie schön ist Kanada” von Bernadette Calonego. Das Buch hat mir viel Freude bereitet und war auch sehr amüsant geschrieben. Humorvoll, witzig und man hat sogar etwas über Kanada erfahren.  Und natürlich habe ich heute auch schon ausgelost und das Schicksal ergab:

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Es wurde das Buch mit der Nummer 117 auf der Liste. Ein kurzer Blick und erst mal: Oh! Dann, vielleicht ist es ein Zeichen. Es ist ein Geschenk von meiner Mama und es schlummert schon gut drei Jahre auf meinen SuB. Daher ist es nun wirklich Zeit es mal zu lesen.

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Klappentext von der Verlagsseite:

Gewinnerin des Deutschen Buchpreises

1945. Flucht aus Stettin in Richtung Westen. Ein kleiner Bahnhof irgendwo in Vorpommern. Helene hat ihren siebenjährigen Sohn durch die schweren Kriegsjahre gebracht. Nun, wo alles überstanden, alles möglich scheint, lässt sie ihn allein am Bahnsteig zurück und kehrt nie wieder.
Julia Franck erzählt das Leben einer Frau in einer dramatischen Zeit – und schafft zugleich einen großen Familienroman und ein eindringliches Zeitepos.

»Es ist ein tolles, ein wunderbar berührendes, ein frösteln machendes Buch.«
Elmar Krekeler, Die Welt

 

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Anti-Age dem SuB – März 2013

7 Monate bei Kermits Challenge  und wie auch in den vergangenen Monaten habe ich den Monat erfolgreich abgeschlossen. Dieses Mal habe ich sogar mehr als nur das Buch vom Zufallsgenerator gelesen. Es sind noch drei weitere vom Alt-SuB verschwunden. Er verringert sich also. Das Zufallsgenerator-Buch war “Des Teufels Werk” von Minette Walters. Es hat mich auch ganz gut unterhalten, obwohl es nicht an ihre vorherigen Bücher heranreicht. Schade eigentlich, aber es ist zumindest vom SuB runter.  Und natürlich habe ich heute auch schon ausgelost und das Schicksal ergab:

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Es wurde das Buch mit der Nummer 51 auf der Liste. Ein kurzer Blick: Hurra, ein Einzelband! Und ja: Es geht nach Kanada! Geworden ist es: Bernadette Calonego “Oh, wie schön ist Kanada!”. Mal sehen ob Kanada wirklich schön ist, ich lasse mich  mal überraschen.

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Klappentext von der Verlagsseite:

Mit deutscher Direktheit kommt man in Kanada nicht weit. Das muss eine Auslandskorrespondentin durch amüsante Fehltritte und Missverständnisse lernen, während sie das riesige Abenteuerland bereist. Sie möchte so locker und tolerant wie die Kanadier wirken – selbst wenn ein Cowboy ein Brandeisen auf ihre Bluejeans ansetzt oder wenn sie in Neufundland einen Kabeljau küssen muss. Ein überraschender und humorvoller Leitfaden, wie man sich in Kanada (und einen Kanadier) verliebt.

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Lucy Clarke – Die Landkarte der Liebe

Klappentext von der Verlagsseite:
Zwei Schwestern, ein geheimes Tagebuch – und eine Reise ins Innerste des Herzens

Ein meerblaues Reisetagebuch. Das ist alles, was Katie von ihrer Schwester bleibt. Denn Mia ist tot. In Bali stürzte sie von einer Klippe. Katie hat nur eine Chance, das Geheimnis um den Tod ihrer unnahbaren Schwester zu lüften: Ihr Tagebuch zu lesen und den Stationen ihrer Reise zu folgen. Und so taucht Katie immer tiefer ein in das Leben ihrer Schwester und entziffert Stück für Stück Mias ganz persönliche Landkarte der Liebe …

Autoreninfo von der Verlagsseite:
Lucy Clarke studierte englische Literatur an der Universität von Cardiff und lebt heute in Bournemouth. Sie ist passionierte Tagebuchschreiberin und mit einem professionellen Windsurfer verheiratet, mit dem sie ihre Liebe zum Meer und zum Reisen teilt. »Die Landkarte der Liebe« ist ihr erster Roman.

Erster Satz:

Katie hatte vom Meer geträumt.

Inhalt:
Katies jüngere Schwester geht für ein Jahr mit ihrem besten Freund Finn auf Weltreise. Für Katie, die immer vernünftige und sorgenvolle große Schwester, ein schwerer Schlag. Auch wenn sie sich nach dem Tod der Mutter nicht mehr unbedingt so gut verstanden haben und Mia sehr sprunghaft ist, macht sich Katie so ihre Gedanken. Aber sie hat ja noch ihren Verlobten Ed mit dem sie ihre Hochzeit plant.

Aber dann nach einen halben Jahr auf der Reiseroute von Mia und Finn, schlägt das Schicksal zu. Mia ist tot. Verstorben auf Bali. Dabei liegt Bali gar nicht auf Mias Reiseroute, so viel weiß Katie. Von der balinesischen Polizei bekommt sie Mias Reisetagebuch ausgehändigt und auch wenn es ihr zu Beginn schwerfällt, beginnt sie darin zu lesen und ihr wird klar, wenn sie Mia wirklich verstehen will, muss sie an dieselben Orte an denen Mia war…

Meinung:
Lucy Clark erzählt in ihrem Roman “Die Landkarte der Liebe” von dem Leben der beiden Schwestern Katie und Mia Green. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Auf der einen Seite Katie, die ihren Weg geht, verantwortungsbewusst, zielstrebig und konsequent – und auf der anderen Seit Mia: lebenslustig, ohne festes Ziel in den Tag hinein lebend und auch etwas selbstzerstörerisch. Bereits zu Beginn bemerkt man die Spannungen zwischen den Schwestern, die Gründe dafür sind nicht sofort ersichtlich, sondern kommen erst nach und nach in den Schilderungen des Reisetagebuchs und Katies eigenen Anmerkungen zu Tage. Dennoch merkt man auch, dass die Schwestern irgendwann sich einmal sehr nahe gestanden haben. Lucy Clarke verwebt diese Zerrissenheit und Nähe sehr gekonnt.

Neben den beiden Protagonistinnen fallen die Nebencharaktere ein bisschen ab. Sie werden zwar immer noch mit ihren Stärken und Schwächen aufgezeigt, aber die Gewichtung ist unterschiedlich. So wird Ed nur oberflächlich dargestellt, wohin hingegen Finn, Noah und Jez mehrere Facetten aufzeigen dürfen.

Bereits zu Beginn baut der Roman einen großen Spannungsbogen auf und man stellt sich von Anfang an die Frage: War es Selbstmord? War es ein Unfall? Was geschah wirklich mit Mia? All die Fragen, die sich Katie stellt, stellt sich auch der Leser und er begleitet Katie auf eine Reise zu ihren eigenen Ängsten, ihrer Liebe zu Mia und ihrer gemeinsamen Vergangenheit.
Im Laufe der Handlung wird immer deutlicher, wie viel die Schwestern trennt und wie viel durch ein ruhiges Gespräch geklärt hätte werden können oder auch verhindert werden können. Bis zum Ende hin ist man in dem Buch gefangen und man wünschte Katie noch einmal mit ihrer Schwester Mia reden zu können.

Fazit:
Ein einfühlsamer Roman – der einen an die schönsten Strände der Welt entführt!

Buchinfo:
Lucy Clark – Die Landkarte der Liebe
Broschur 352 Seiten
Piper 2012
ISBN-13:9783492300858
Preis: 9,99 €

Bewertung:

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