Wichtelpäckchen…

Im Büchertreff wurde gewichtelt und auch ich habe dort mitgemacht. Mein Wichtelkind hat sich sehr über seine Geschenke gefreut.

Und auch ich wurde bewichtelt, bekommen habe ich ein wunderbares Buch, das ich schon immer kaufen wollte und nun hat mir meine liebe Wichtelmama das Buch geschenkt:

Und somit ist auch schon mal klar, dass noch eine Trilogie zur Trilogie-Challenge hinzu kommt.

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Meg Cabot – Darf’s ein bisschen mehr sein

Klappentext:
Der Mann ihrer Träume hat wohl leider tollere Frauen zu Auswahl als sie – stellt Heather Wells, Ex-Popsternchen, jetzt Hausmeisterin in einem Studentenwohnheim, bedauernd fest. Doch was soll’s, man kann den “romantisch unterentwickelten” Privatdetektiv Cooper Cartwright ja immer noch aus der Ferne anhimmeln. Als aber eine Studentin tot im Fahrstuhlschacht aufgefunden wird, weckt Heathers unerschrockene Mörderjagd sofort Coopers Interesse. Allerdings will er sie in erster Linie am Ermitteln hindern. Doch eine Frau wie Heather ist nicht zu bremsen…

Inhalt:
Heather Wells, einstiges Pop-Sternchen arbeitet nun in einem Studentenwohnheim als Hausmeisterin, um sich ihre Ausbildung am College zu verdienen. Nicht nur den Unsinn den die Studenten ihres Wohnheims machen, wie Fahrstuhlsurfen, beschäftigt Heather, sondern auch der gutaussehende Cooper Cartwright. Denn scheinbar hat er kein Interesse an Heather, was vielleicht, so ihre Meinung daran liegen mag, dass er zum einen der Bruder ihres Ex-Verlobten und zum anderen ihr Vermieter ist. So himmelt sie ihn vom weiten an. Als dann eines Morgens eine ihrer Studentinnen tot im Fahrstuhlschacht aufgefunden wird und die Polizei und auch die Leitung der Universität von einem Unfall ausgehen, beginnt Heather zu ermitteln. Sie begibt sich auf Mördersuche und macht dadurch Cooper auf sich aufmerksam, der sich lediglich um Heathers Sicherheit sorgt. Man sollte nicht glauben, wie nah er da dran ist…

Meinung:
Meg Cabot hat mit Heather Wells eine sehr lustige, humorvolle Protagonistin geschaffen, die nicht dem typischen 90-60-90-Klischee entspricht, sondern ein paar Pfund mehr auf die Hüften bringt. Heather ist liebevoll charakterisiert und man kann sich gut in ihre Situation hineinversetzen.
Sehr gut gefallen hat mir vor allem der witzige und humorvolle Schreibstil von Meg Cabot und die witzigen Dialoge und Gedankengänge.
Ein sehr zu empfehlendes Buch für alle,  die es frech, witzig und romantisch mögen.

Buchinfo:
Meg Cabot: Darf’s ein bisschen mehr sein (Size 12 is not fat)
Taschenbuch 416 Seiten
blanvalet 2008
ISBN-13:978-3442370153

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Markus Zusak – Der Joker

Klappentext:
Kurz bevor ich in den Bankraub geraten bin, habe ich Bilanz über mein Leben gezogen. Ein Taxifahrer, der schwindelt, was sein Alter angeht. (Eigentlich muss man zwanzig sein, um Taxi fahren zu dürfen.) Keine Ausbildung. Keine Freundin. Nur eine schäbige Hütte und ein sabbernder Hund namens Türsteher.
Ed Kennedys eintöniges, richtungsloses Dasein ändert sich schlagartig als er eines Tages einen Banküberfall verhindert und ein Ass im Briefkasten findet – die erste von vier Spielkarten, die seinem Leben eine höchst denkwürdige Wendung geben.

Inhalt:
Ed, der sich älter macht um als Taxifahrer arbeiten zu können, gerät mit seinen Freunden in einen Bankraub und wird unfreiwillig zum Helden als er den Bankräuber aufhält. Damit beginnt dann Eds Geschichte, denn er findet in seinem Briefkasten eine Spielkarte – ein Karo-Ass mit drei Adressen auf. Er weiß zunächst nicht was das soll, aber von der Neugier getrieben macht er sich auf den Weg zu den Adressen. Was er dort vorfindet ist nicht einfach zu verdauen und er fragt sich was er da soll. Er erkennt, dass er eingreifen muss und verändert das Leben von drei Menschen. Gerade als er die erste Karte vollständig ausgeführt hat, flattert ihm schon die nächste Karte ins Haus mit drei neuen Aufgaben. Er weiß zwar nicht, wem er diese Karten zu verdanken hat, aber wiederum ergreift er die Initiative…

Meinung:
Markus Zusak “Der Joker” ist frech geschrieben und zumindest vom Schreibstil ein Jugendbuch. Vom Inhalt her würde ich es eher in den Erwachsenbereich einordnen, da es schon etwas tiefgründig ist. Der Joker handelt von Zivilcourage und Freundschaft und von dem Mut sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Zusak beschreibt das Leben von Ed sehr humorvoll und auch das Gefühlchaos, was Ed in Bezug auf sein Verhältnis zu Audrey hat, wird gut dargestellt. Überhaupt gelingt es Zusak, die einzelnen Charaktere gut darzustellen, sie sind deutlich mit all ihren Facetten beschrieben und man erfährt im Laufe der Geschichte auch einiges aus der Vergangenheit.
Sehr schön fand ich die Idee mit den Karten, die als Botschaft für Ed dienten. Überhaupt hat Zusak gute Idee, mir fällt da direkt wieder die Bücherdiebin, in der er den Tod die Geschichte erzählen lässt. Zusak schreibt einfach anders als andere Autoren.
Nur zu Recht hat das Buch 2007 den Deutschen Jugendliteraturpreis erhalten. Absolut empfehlenswert und eines meiner absoluten Jahreshighlights.

Buchinfo:
Markus Zusak: Der Joker (The Messenger)
Taschenbuch 448 Seiten
cbt 2008
ISBN-13: 978-3570305393

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