Jim Dwyer – 102 Minuten


Klappentext:
Viele haben versucht, über die Hintergründe des 11. September 2001 zu schreiben – doch niemand hat bisher so präzise die Überlebenden gehört. In diesem Buch zeigen die Star-Reporter Jim Dwyer und Kevin Flynn, was hinter den Fassade der Türe des World Trade Center wirklich geschah: Aus der Sicht der Männer und Frauen, die dort gewesen sind, erzählen sie von Mut und Verzweiflung, vom selbstlosen Einsatz für andere und dem unbesiegbaren Willen zu überleben. Die Nähe des Todes und das Wunder des Lebens werden in diesen Geschichten gleichermaßen spürbar.

Inhalt:
Das Buch stellt die 102 Minuten des Einsturz des WTC dar. Es erzählt von den Menschen, die in den Gebäuden festsaßen und von den Helfern bei der Polizei und Feuerwehr. Das Buch ist entstanden mit Hilfe von Interviews mit den Überlebenden, Telefonprotokollen und Gesprächen mit den Helfern. Dwyer/Flynn stellen in den einzelnen Abschnitten des Buches auch die Konstruktion des WTC dar und auch die Fehler, die sowohl bereits beim Bau und bei der Evakuierung gemacht wurden, sowie auch die Ratlosigkeit der Helfenden.

Meine Meinung:
Das Buch hat mich sehr berührt. Dwyer/Flynn haben die Situation des 11. September sehr deutlich dargestellt. Vor allem die Ohnmacht der Helfenden und die Verzweiflung der Menschen, von denen Telefonaufnahmen bekannt sind. Besonders betroffen hat mich, dass die Institutionen Polizei und Feuerwehr sich nicht gegenseitig unterstützt haben, und dies vor allem, weil sie beide unterschiedliche Funktechniken verwendeten und so sich gegenseitig nicht alle Informationen geben konnten. Ein Buch das einen erschüttert.

Buchinfo:
Jim Dwyer: 102 Minuten (102 Minutes)
Taschenbuch 363 Seiten
Piper 2007
ISBN-13:978-3492250528

Bewertung:

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Jone Heer – Süßer die Katzen nie schnurren

Ich liebe Katzenbücher und so bin ich auch zu diesem wirklich sehr schönen Erzählband von Katzengeschichten gekommen. Vor allem das Buchcover mit der Katze im Nikolausstrumpf hat mich sehr angsprochen. Vorweg muss ich leider direkt sagen, dass meiner Ansicht der Titel nicht das hält was er verspricht. Denn es sind zwar Katzengeschichten, aber nicht unbedingt Weihnachtsgeschichten, was der Untertitel und auch die Aufmachung vermuten lässt. Aber dies ist für mich auch der einzige Kritikpunkt. Denn die Geschichten, insgesamt 20 Stück, darunter von Autoren wie T.S. Eliot, Andrea Schacht, Eva Berberich, Ruth Rendell und Ian McEwan, haben etwas magisches und geheimnisvolles.
Die Geschichten sind alle sehr unterschiedlich, mal lustig, mal traurig, mal magisch, mal erläuternd. Darunter sind lange Geschichten und auch sehr kurze manchmal gerade einanderthalb Seiten lang.
Besonders gut gefallen hat mir die Geschichte von John Coleman Adams „Der Kater als Seekadett“. Manche Katzenbesitzer können sicher ein Lied davon singen, dass ihre Katzen ungern allein sind, meine ist so eine. Um so eine Katze handelt die Geschichte, die dabei weniger an Menschen hängt, sondern mehr an ihrer Umgebung.
Weiterhin sehr schön fand, ich die nur einanderthalb Seiten lange Geschichte von T.S. Elliot „Wie heißen die Katzen“, in der uns die verschiedenen Namen der Katzen erklärt werden und man auch erfährt, dass man den eigentlichen Namen der Katze nie erfahren wird.
Schön fand ich auch die Geschichte von Andrea Schacht „Willste Szoff?“, die für mich etwas magisches hat, dazu will ich gar nicht viele Worte machen, aber sie ist irgendwie zu meiner Lieblingsgeschichte geworden, wie auch die Geschichte von Ian McEwan „Der Kater“. Sie ist traurig und wunderschön so gleich. In der Geschichte erfährt ein Junge wie es ist im Körper einer Katze zu leben oder von Eva Rossmann „Gismos Nacht“.
Für mich ein sehr schönes Buch, das ich Katzennarren gerne weiter empfehle. Für mich ist es trotz aller Kritik, ein sehr gutes Buch, da mich die Geschichten, über den für mich irreführenden Untertitel, getröstet haben. Und es kommt ja schließlich auch auf den Inhalt des Buches an und nicht unbedingt auf den Titel.

Buchinfo:
Jone Heer: Süßer die Katzen nie schnurren
Hardcover 256 Seiten
Piper 2008
ISBN-13:978-3492251389

Bewertung:

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Top-5 – die neununddreißigste

Es ist mal wieder Samstag und auch in dieser Woche habe ich wieder einige Songs gefunden, die mir gut gefallen haben. Es ist auch wieder eine bunte Mischung geworden aus Alt und Neu. Lasst Euch einfach mal überraschen und genießt die 39. Top-5 des Jahres. Kaum zu glauben, dass sie schon so lange laufen. Da es ja nun bald auf Weihnachten zu geht, wird es in den nächsten Wochen auch irgendwann mal meine liebsten Weihnachtssongs als Top-5 geben. Dann wünsche Euch zunächst mal einen schönen ersten Advent und viel Spaß mit den noch nicht so besinnlichen 39. Top-5.

  1. Alex Max Band – Only one
  2. [youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=PlYK2Ed0tVg”]

  3. Jamiroquai – Blue skies
  4. [youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=afnPQCEE16o”]

  5. Uncle Kracker – Follow me
  6. [youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=zQls53Piuj0″]

  7. Kim Carnes – Bette Davies Eyes
  8. [youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=3Al9blQOhNw”]

  9. Reamonn – Through the eyes of child
  10. [youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=TkqCL_I3Wjc”]

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