Zitat zum Thema Bücher

Buch mit Feder

Hermann Hesse (1867-1962), Literaturnobelpreisträger von 1946, hat auch ein schönes Zitat zum Begriff Buch hinterlassen:

„Von den vielen Welten, die der Mensch nicht von der Natur geschenkt bekam, sondern sich aus eigenem Geist erschaffen hat, ist die Welt der Bücher die größte.”

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Joel Haahtela: Sehnsucht nach Elena

SehnsuchtnachElena
Klappentext:
“Ich weiß fast nichts über sie. Nur ihren Namen Elena. Ihr Gang ist mir vertraut, die Art, wie sie sich kleidet. Ich habe ihr Gesicht gesehen, das die Welt zu einem besseren Ort macht.” In einem Park sieht er Elena zum ersten Mal. Sofort erscheint sie ihm seltsam vertraut, und seine Sehnsucht nach ihr wächst mit jedem Tag. Für sie tritt er eine Reise an in seine eigene, schmerzliche Vergangenheit, die das Geheimnis seiner Sehnsucht birgt.

Inhalt:
Ein Mann trifft im Park auf eine junge Frau und ist von ihr so fasziniert, dass er nur noch an sie denkt und sie jeden Tag wiedersehen muss. Allerdings spricht er sie nicht an, sondern beobachtet sie nur. Nach einiger Zeit gelangt er in den Beitz eines Buches von ihr und erfährt so ihren Namen: Elena. Nun möchte er noch mehr über sie erfahren und begibt sich auf die Suche nach ihrem Wohnort. Als die Semesterferien beginnen ist er enttäuscht, dass er ihr nicht mehr begegnet und fällt in ein schwarzes Loch. Schließlich begibt er sich auf die Suche nach Elena und erfährt, dass sie auf einer Insel während der Ferien arbeitet. Obwohl er kein Geld hat, um sich die Reise zu leisten, fährt er zu Elena…

Meinung:
Joel Haahtelas Ich-Erzähler lebt allein in seiner Wohnung mit einem großen Garten, auf den er gedankenversunken hinausschaut. Ein Zimmer in seiner Wohnung ist immer verschlossen. Die Suche nach Elena und die Frage, was sich im verschlossenen Zimmer befindet, beschäftigt den Leser während des Buches.
“Sehnsucht nach Elena” ist ein sehr zart und fein geschriebener Roman. Er bringt uns die Gedankenwelt eines Menschen näher, der alleine lebt und sich mit dieser Gegebenheit auseinandersetzen muss. Durch den Aufbau des Buches mit seinen sehr kurzen Kapiteln ist man viel stärker in die Welt des Ich-Erzählers eingebunden. Man sieht seine Welt durch seine Augen.
Ein wunderbares Buch, dass ich sehr gerne gelesen habe und für mich ein Highlight ist.

Buchinfo:
Joel Haahtela: Sehnsucht nach Elena (Elena)
Gebundene Ausgabe: 147 Seiten
Piper 2009
ISBN: 978-3492052382

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Herbstzeit = Teezeit!

teeMittlerweile werden die Tage kürzer und auch kühler, der Herbst zieht ein in Deutschland. Ich hoffe zwar, dass wir noch einen schönen Spätsommer verleben, aber die Teezeit hat schon bei mir Einzug gehalten. Pünktlich wenn es kühler wird, kommt bei mir die Lust auf Tee zurück. Es ist nun nicht so, dass ich ausschließlich von September bis Mai trinke und dann im Sommer keinen, aber da ist es halt einfach nur weniger. Ich habe heute mal meinen Teeschrank durchforstet und habe mir dann einen sehr leckeren Rooitea Mohrenkopf gemacht und nun steht neben mir eine dampfende Tasse mit Rooitea Brownie.
Am vergangenen Mittwoch haben dann noch zwei neue Tees bei mir Einzug gehalten: Rooitea Orange-Pfefferminz und Grüner Tee Marrokkanische Minze. Vom letzteren habe ich noch etwas da gehabt, aber der darf mir nicht ausgehen. Denn der schmeckt einfach zu gut. drunken

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Mal wieder SuB

buecher1 Der SuB wird kleiner. Er ist unter die 260er Marke gekommenfingernachoben, aber sicherlich nicht für lange. Ich hoffe, dass ich ihn noch etwas abgebaut bekomme, bevor mein Gewinnbuch von Vorablesen und meine bestellten Bücher eintreffen. Denn dann ist er wieder über den 260.
Im Prinzip müsste ich mir etwas einfallen lassen für den SuB-Abbau, aber ein Buchkaufverbot bringt es nun wirklich nicht. Dann kaufe ich zwar einen Monat oder auch länger keine Bücher, aber dann danach wieder so einige. Dies  bringt wirklich nichts. Am besten wäre es, ich würde nur noch die Bücher kaufen, die ich unbedingt will und selbst dies sind einige, die in den kommenden Monaten rauskommen werden: Jetzt allein schon 11 und es werden sicher noch mehr. Und dann findet man immer wieder ein paar, die man unbedingt lesen will, klar landen die erst auf der Wunschliste, aber auch die wird immer länger. Vielleicht fällt mir ja auch noch die ultimative Abbau-Regel ein. ambodenrollenBestes Mittel, das mir bisher eingefallen ist: lesen .

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Meg Cabot: Perfekte Männer gibt es nicht

megcabot

Klappentext:
Ein Tag an dem sie eingepfercht mit Jack Townsend dem Star ihrer Kinofilme, in einem Helikopter sitzt, ist für Drehbuchautorin Lou Calabrese definitiv kein guter Tag. Was auch damit zu tun hat, dass ihre große Liebe gerade mit Jacks Freundin durchgebrannt ist. Aber als der Hubschrauber auf halbem Weg zum Drehort in der Arktis abstürzt, wird Lou klar, dass der Tag geradezu wunderbar angefangen hatte. Während Familie und Freunde um sie bangen, sucht Lou einen Weg durch die Wildnis, ausgestattet mit nichts als dem Inhalt ihrer Handtasche, dem Wissen aus unzähligen Survival-Filmen – und dem Liebling aller Frauen. Und in eisiger Umgebung kann sich schon mal die Perspektive verändern, was oder wer heiß is…

Erste Meinung:
Bis jetzt geht es ganz gut an. Meg Cabot hat wieder ihren humorvollen Schreibstil angeschlagen und die Charaktere sind schön gezeichnet. Ich bin schon gespannt, wie sich die Situation zwischen Lou und Jack entwickelt.
Als ich den Klappentext gelesen habe, hat mich die Geschichte direkt an den Film “6 Tage, 7 Nächte” mit Harrison Ford und Anne Heche erinnert. ;-)

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Ein Zitat zum Thema Lesen

Buch mit Feder

Ich habe mal wieder ein schönes Zitat gefunden. Es ist von William Somerset Maugham (1874-1965), einem englischen Erzähler und Dramatiker.

„Kein Lesen ist der Mühe wert,
wenn es nicht unterhält.”

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Haruki Murakami: Gefährliche Geliebte

gefährlichegeliebte

Klappentext:
Hajime hatte eigentlich keinen Grund zum Klagen: Er ist Ende Dreißig, verheiratet, hat zwei Töchter und besitzt einen erfolgreichen Jazzclub in einem schicken Tokioter Viertel. Trotzdem ist er unzufrieden und trauert den verpassten Gelegenheiten in seinem Leben nach, jenen Momenten, als er mit seiner Jugendliebe Shimamoto Händchen hielt und bei Nat King Coles schmalzigen Liedern ist träumen geriet. Wie eine Halluzination taucht Shimamoto eines Tages in seiner Bar auf, unfassbar und geheimnisumwoben. Sie erscheint immer an regnerischen Abenden, wie eine Sendbotin aus einer fremden Welt. Die Frau mit dem bezaubernden Lächeln rührt verloren geglaubte Seiten bei Hajime an. Er ist bereit, sein bisheriges Leben aufzugeben.

Inhalt:
Hajime wächst als ein Einzelkind auf und hat damit so manche Probleme, denn in seiner Schulklasse gibt es nur ein weiteres Kind ohne Geschwister, Shimamoto, ein Mädchen, das hinkt. Sie freunden sich an und als er dann auf eine andere Schule geht verlieren sie sich aus den Augen. Hajime wird erwachsen und die Zeit der Orientierunglosigkeit beginnt, er verliebt sich in ein junges Mädchen und verletzt sie, er fängt an Literatur zu studieren und findet auch nach einem schlecht abgeschlossenen Studium eine Stelle im Verlag, aber er ist immer unglücklich und auf der Suche. Schließlich heiratet er und wird durch die Mithilfe seines reichen Schwiegervaters, Besitzer zweier Jazzclubs in Tokio. Und plötzlich ist sie wieder da: Shimamoto, das Mädchen aus seiner Jugendzeit. Sein einmal so geregeltes Leben kommt aus den Fugen und er befindet sich wieder im Strudel seiner verloren geglaubten Gefühle.

Meinung:
Gefährliche Geliebte ist ein sehr sanftes und leises Buch. Mir hat Marukamis Schreibstil sehr gut gefallen und auch die Darstellung von Hajime. Mit Shimamoto bin ich allerdings nicht richtig warm geworden, irgendwie war sie für mich nicht greifbar und auch viele Sachen und Begebenheiten sind unklar geblieben. Ich hätte mir gerne mehr Antworten auf meine Fragen gewünscht, auch wenn man sich manches am Ende herleiten konnte.

Buchinfo:
Haruki Murakami: Gefährliche Geliebte (Kokkyo no minami Taiyo no Nishi)
Taschenbuch: 224 Seiten
btb 2002
ISBN: 978-3442727957

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Neu im Regal: Finnischer Tango

Heute habe ich unten stehendes Buch erstanden, erst letzte Woche bin ich auf der Amazonseite drüber gestolpert. Da hatte sich das warten ja gelohnt!

finnischertango
Klappentext:
Der Frost klirrt und Arto Ratamo ist müde. Doch seine Lebensgeister erwachen, als in Finnland ein tödlicher Reigen seinen Anfang nimmt: ein Terroranschlag mitten ins Herz der westlichen Welt. Zwischen Helsinki, Petersburg und Bagdad muss Ratamo den Tod Tausender verhindern.

Hört sich spannend an.

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Haruki Murakami: Gefährliche Geliebte (zum zweiten)

gefährlichegeliebte

Gefährliche Geliebte gefällt mir richtig gut. Es ist ein ganz sanftes Buch, in das man richtig versinkt und anfängt zu träumen. Ich habe auch mal wieder zwei Textstellen gefunden, die mir sehr gut gefallen haben.

Unsere Welt ist auch nicht anders. Es regnet, und die Blumen blühen. Kein Regen, und sie verdorren. Insekten werden von Echsen aufgefressen, Echsen werden von Vögeln aufgefressen. Aber am Ende sterben sie alle, einer wie der andere. Sie sterben und vertrocknen. Eine Generation stirbt ab, und die nächste übernimmt. So läuft das. Jede Menge Lebensweisen. Und jede Menge Todesarten. Aber am Ende macht das nicht den geringsten Unterschied. Übrig bleibt nur eine Wüste.

Alles was eine Gestalt besitzt, verschwindet irgendwann. Aber bestimmte Gefühle bleiben uns immer erhalten.

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