Stella Blomkvist – Der falsche Zeuge


Klappentext:
Bei Tumulten zwischen Neonazis und der Polizei stürzt die Journalistin Salvör in den Tod. Nur widerwillig übernimmt die erfolgreiche Anwältin Stella Blómkvist die Verteidigung eines Rechtsradikalen, der in die Vorfälle verwickelt ist. Auch ihr alter Freund Siggi Palli, mittlerweile in der Politik tätig, braucht ihre Hilfe: Er wird angeklagt, eine Vierzehnjährige vergewaltigt zu haben. Stella ahnt nicht, dass die beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als es auf den ersten Blick scheint …

Erste Meinung:
Nach langer Zeit lese ich mal wieder einen Stella Blomkvist Krimi. Die Frau ist wirklich speziell, eigenartig und auch sehr übertrieben gezeichnet. Dennoch habe ich irgendwie dieses verquerte Wesen ins Herz geschlossen. Dieses Mal hat sie mit zwei delikaten Angelegenheiten zu tun. Einmal der Fall um die getötete Journalistin Salvör, die von einen Rechtsradikalen getötet worden sein soll. Und zum anderen der Fall um die Vergewaltigung eines jungen Mädchens. Beides keine Fälle mit denen man sich gerade beliebt, dies bekommt sie auch immer wieder von den “Goldjungs”, wie sie die Polizisten nennt zu spüren. Hinzu kommt, dass es von der Tötung Salvörs Videoaufzeichnungen gibt, die die Verteidigung des Rechtsradikalen nicht gerade erleichtert und da er nichts über seine Mitstreiter erzählen will, macht sich Stella auf die Suche nach wichtigen Hinweisen und wühlt in der Vergangenheit von Audolfur Korkmaksson herum. Als ob dies nicht alles schon genug wäre, besucht sie regelmäßig in Krankenhaus ein junges Mädchen, dass sie tief bewusstlos in der Badewanne einer Wohnung gefunden hat.
Wie all dies zusammenhängt ist mir noch nicht begreiflich, aber da sich die vielen losen Fäden auch in den Vorgängerkrimis am Ende zu einem großen Ganzen zusammengefügt haben, wird dies wohl auch dieses Mal wieder der Fall sein.

Erster Satz: “”Sorry”, sagte er grinsend.”

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Jahresstatistik 2011

Nach dem gestern die Dezember-Leseliste veröffentlicht wurde, gibt es nun heute meine Jahresstatistik 2011.
Ich habe zwar weniger Bücher als 2010 gelesen und es waren auch weniger Seiten, dennoch bin ich mit dem Lesejahr sehr zufrieden, da ich mich mein Ziel mehr deutschsprachige Literatur zu lesen, näher gekommen bin.

Gelesenes

Gelesene Bücher: 129
Gelesene Seiten: 44.249
durchschnittlich gelesene Bücher im Monat: 10,75
durchschnittlich gelesene Seiten im Monat: 3.687,42
durchschnittlich gelesene Seiten pro Tag: 121,23
durchschnittliche Seiten eines Buches: 343

Gekauftes

Bücher hinzu gesamt: 311
davon selbstgekauft: 222
davon geschenkt bekommen: 73
davon Rezensionsexemplare: 5

Von den 311 hinzugekommenen Bücher wurden bereits 77 gelesen. Viele Bücher habe ich auf Bücherflohmärkten und an Mängelexemplartischen erstanden.

Sterne-Verteilung:
1 Stern    = 1
2 Sterne = 2
3 Sterne = 16
4 Sterne = 58
5 Sterne = 52

Die Durchschnittssterne-Bewertung liegt bei 3,59.

SuB-Entwicklung:
SuB 01.01.2011: 409
SuB 01.01.2012: 575

Gelesen nach Genre:
Krimi: 36
Erzählungen: 36
Romantik/Ladythriller: 18
Kinder- und Jugendbücher: 12
Fantasy: 9
Thriller: 6
Historische Romane: 5
Biographie: 4
Sachbuch: 3

Gelesen nach Länder Top-5
Deutschland: 55
USA: 29
Schweden: 11
England: 9
Frankreich: 5

Gelesen nach Buchformat:

Hardcover = 14
Broschiert = 14
Taschenbuch = 101

Bücher des Jahres:
Haruki Murakami – Naokos Lächeln
Antje Babendererde – Rain Song
Arno Geiger – Der alte König in seinem Exil
Christoph Marzi – Heaven
Krystyna Kuhn – Tal Serie

Flops des Jahres:
Anders de la Motte – Game (eine unmögliche Sprache)
Holger Wolandt – Mittsommer bei den Elchen (völlig am Titel vorbei, nichtssagende Kurzgeschichten)
Maggie Stiefvater – Shiver (nach dem ganzen Hype hatte ich mir mehr davon versprochen)

Autorenneuentdeckung:
Christoph Marzi
Tess Gerritsen
Fred Vargas

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