[Leseliste] Juli 2015

buecher1Da es mit der Leseliste im vergangenem Jahr so gut funktioniert hat, werde ich es auch in diesem Jahr beibehalten. Wie auch im letzten Jahr nehme ich wieder an zahlreichen Challenges teil und die Bücher dazu werden auch hier vorgestellt. Die Anzahl der Bücher wird in jedem Monat wohl variieren und es kann auch vorkommen, dass ich ein paar im Laufe des Monats austauschen werde. Aber dennoch hoffe ich, dass ich mich zumindest etwas an die Leseliste halten werde. Dabei steht jedoch das Lesen und die Freude an den Büchern im Vordergrund und nicht der Zwang sie unbedingt lesen zu müssen.

blutsteinKlappentext von der Verlagsseite:

Der dritte Band von Theorins Jahreszeiten-Quartett

Rot wie Blut schimmert die Gesteinsschicht im Steinbruch von Stenvik. Jeder auf Öland kennt die Legenden von den Bluttaten, die diesen Stein gefärbt haben sollen. Auch Per Mörner kennt sie, und dennoch beschließt er, mit seinen Töchtern im Frühjahr nach Stenvik zu ziehen. Nach einem gescheiterten Brandanschlag auf seinen Vater Jerry sieht Per sich gezwungen, auch ihn zu sich auf die Insel zu holen. Doch Per kann nicht verhindern, dass Jerry schon kurz darauf vor seinen Augen getötet wird. Der Vater schien seinen Mörder gekannt zu haben – wer aber könnte ihn so gehasst haben, dass er das Risiko einging, ihn in aller Öffentlichkeit zu töten? Mörner lässt die Frage keine Ruhe. Und was er herausfindet, erschüttert ihn zutiefst …

 dieköniginderorchardstreetKlappentext von der Verlagsseite:

Reich an Leben, bunt und voller Fabulierlust

New York, 1913. Die kleine Malka lebt mitten im Trubel der dicht gedrängten Straßen und übervölkerten Mietskasernen im Einwandererviertel auf der Lower East Side. Die meisten hier sind arm, haben zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel, leben von der Hand in den Mund. Doch listig und raffiniert, wie sie ist, lernt Malka schnell, sich im Viertel durchzuschlagen. Und genau da, mitten im abenteuerlichen Gemenge, wo die jiddischen und italienischen Rufe der fahrenden Händler durch die Straßen schallen, wendet sich Malkas Schicksal. Denn dort trifft sie Papa Dinello, der sie in das köstlichste Geheimnis der Welt einweiht: das Wunder der Eiscreme, die Verführung der süßen Magie. Für Malka beginnt eine wahre Tour de Force durch das Leben – und aus dem pfiffigen und erfinderischen Mädchen wird die Grand Dame Lillian Dunkle, die »Eiskönigin von Amerika« und berühmt-berüchtigte Herrscherin über ein Eiscreme-Imperium …
Dieser Roman fegt wie ein Wirbelwind durch das 20. Jahrhundert und erzählt die außergewöhnliche Geschichte einer ungezähmten Heldin, eines turbulenten Lebens und der Entdeckung der süßen Magie. Lesegenuss pur!

schwimmenmitelefantenKlappentext von der Verlagsseite:

Der Poet unterm Schachbrett

Ein Elefant, der auf dem Dach eines Kaufhauses lebt, weil er nicht mehr in den Aufzug passt. Und ein Junge, der daraufhin beschließt, nicht mehr zu wachsen, sondern sich stattdessen von einem alten Mann in die Kunst des Schachspielens einweisen zu lassen.

In einem ausrangierten Bus wird ein kleiner Junge von einem alten Mann in die Geheimnisse des Schachspiels eingeweiht. Er ist außergewöhnlich talentiert und spielt am besten, wenn er unter dem Schachtisch sitzt – ohne seinem Gegner in die Augen zu sehen. Nur so kann er in Gedanken bei dem Elefanten sein, mit dem er befreundet ist. Deswegen wird ihm jedoch der Beitritt in den örtlichen Schachklub
verwehrt. Er darf allein einen Schachautomaten bedienen. Im Inneren des Automaten, eingezwängt zwischen Hebeln und Knöpfen, treibt der Junge seine Kunst zur Vollendung. Doch dann kommt es zu einem verhängnisvollen Zwischenfall.

»Eine fantastische Reise in eine fremde Welt, berührend und mitreißend zugleich!« Elle

978-3-257-24180-8_schwarzediamantenKlappentext von der Verlagsseite:

Das Périgord ist die Heimat der schwarzen Trüffeln – sie sind, bei einem Preis von 1000 Euro pro Kilo, der wichtigste Bodenschatz der Region. Als ruchbar wird, dass die schwarzen Diamanten auf dem Trüffelmarkt des Nachbarorts mit billigen Importen aus Asien verschnitten werden, muss Bruno als Chef de police ermitteln. Der Fall nimmt eine dramatische Wendung, als ein furchtbarer Mord begangen wird – an Brunos altem Jagdfreund Hercule, dem größten Trüffelexperten der Region. Bruno steht nun vor der Herausforderung, die Verbindung zwischen diesem und einigen lange zurückliegenden Verbrechen zu finden, die eng mit Frankreichs unrühmlicher kolonialer Vergangenheit in Indochina verknüpft sind. Eine Geschichte mit Dominoeffekt, die als beschauliche Erzählung über eine kulinarische Spezialität beginnt, steigert sich zu einem rasanten Thriller, der mehrere Kontinente und ein halbes Jahrhundert umspannt.

Flavia de LuceMord ist kein Kinderspiel von Alan BradleyKlappentext von der Verlagsseite:

Flavia de Luce ist eine Detektivin, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat

Nie zuvor hat die junge Flavia de Luce einen so aufregenden Theaterabend erlebt. Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson schlägt das Publikum in seinen Bann, und beim furiosen Finale gibt es sogar eine echte Leiche!

Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Nur die Hobbydetektivin Flavia findet heraus, dass jemand die elektrische Anlage der Bühne manipuliert hat. Doch schon bald stellt sich die bange Frage, ob Flavia ganz allein gegen den Strippenzieher in diesem mörderischen Marionettenspiel bestehen kann …

Vulkanpark_RLYn Klappentext von der Verlagsseite:

Lähmender Schrecken Der idyllische Rauscherpark am Rande der Vulkaneifel ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Groß ist das Entsetzen, als im Flüsschen Nette ein Müllsack mit einem toten Jungen gefunden wird. Was wurde dem Kind angetan? Müssen weitere Verbrechen gefürchtet werden? Kommissarin Franca Mazzari und ihr Team fischen lange im Trüben …

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[Challenge] Anti-Age dem SuB 3.0 You can [re] do – Juli 2015

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Und nun ist es schon soweit: Der letzte Monate der  Anti-Age dem SuB 3.0 You can [re] do Challenge proudly presents by Kermit vom Seitenteich ist angebrochen. Der Juni lief gar nicht so schlecht, ich habe neben dem Zufallsgenerator-Buch “Tokio” von Mo Hayder noch ein Buch für die Zusatzaufgabe gelesen und zwar “Nachtzug” von Barbara Wood. Meine literarische Urlaubsreise ging nach Polen. Beide Bücher haben mir gut gefallen. “Tokio” fand ich stellenweise echt heftig von der Brutalität her und auch “Nachtzug” war mit der unterschwelligen Brutalität sehr heftig.
Wie auch in den Vormonaten bin ich an den Aufgaben Ur-Opa und Plus-Minus gescheitert, daher gibt es in diesem Monat vier Lose für mich.
Aber nun ran an die Auslosung für den Juli.
Zufall_Juli_2015_425
Die 425 ist es also geworden. Gleich mal schauen auf der Liste und :tanzensolo: :cheers:. Das freut mich es ist der vierte Band einer Buchreihe. Geworden ist es:
Vulkanpark_RLYn
Klappentext von der Verlagsseite:

Lähmender Schrecken  Der idyllische Rauscherpark am Rande der Vulkaneifel ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Groß ist das Entsetzen, als im Flüsschen Nette ein Müllsack mit einem toten Jungen gefunden wird. Was wurde dem Kind angetan? Müssen weitere Verbrechen gefürchtet werden? Kommissarin Franca Mazzari und ihr Team fischen lange im Trüben …

Im Laufe des Monats wird uns Kermit noch eine Zusatzaufgabe stellen:

Zufallsaufgabe:

Hier kommt noch etwas hin!

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[Top Ten Thursday] 10 Bücher, deren Handlung in Deutschland spielt

Top Ten ThursdayTop Ten Thursday ist von Steffis Bücher Bloggeria initiiert worden und nun habe ich mich entschlossen teilzunehmen.  Die Aufgabe für heute lautet:

10 Bücher, deren Handlung in Deutschland spielt

dasmuenchenkomplott dertotevommaschsee dampfnudelblues

Wolfgang Schorlau – Das München-Komplott|Susanne Mischke – Der Tote vom Maschsee| Rita Falk – Dampfnudelblues

apollofalter dielügenjenernacht eineunbeliebtefrau

Gabriele Keiser – Apollofalter | Judith Merchant – Die Lügen jener Nacht | Nele Neuhaus – Eine unbeliebte Frau

diekönigsmacherin gestrandet birnesuchthelene

Martina Kempff – Die Königsmacherin | Gisa Pauly – Gestrandet | Carsten Sebastian Henn – Birne sucht Helenediegewuerzhaendlerin

Petra Schier – Die Gewürzhändlerin

 

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Leseliste April 2014

buecher1Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, dass ich euch zu Beginn eines jeden Monats die Bücher vorstelle, die auf meiner Leseliste für den Monat kommen. Da ich an verschiedenen Challenges teilnehme werde ich euch diese auch hier zeigen. Die Anzahl der Bücher wird in jedem Monat wohl variieren und es kann auch vorkommen, dass ich ein paar im Laufe des Monats austauschen werde. Aber dennoch hoffe ich, dass ich mich zumindest etwas an die Leseliste halten werde. Dabei steht jedoch das Lesen und die Freude an den Büchern im Vordergrund und nicht der Zwang sie unbedingt lesen zu müssen.
9783899777727_gartenschläferKlappentext von der Verlagsseite:
Die letzte Ruhestätte Unter einer Steinbrücke im Andernacher Schlossgarten wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Der 18-jährige Mario Reschkamp wurde mit zahlreichen Messerstichen regelrecht niedergemetzelt. Die Koblenzer Kommissarin Franca Mazzari und ihr Kollege Bernhard Hinterhuber übernehmen den Fall. Vieles deutet auf ein Verbrechen im Drogenmilieu hin, denn das Opfer war als Dealer in den einschlägigen Kreisen gut bekannt. Befragungen in Marios Freundeskreis bringen weitere interessante Details ans Tageslicht. Offenbar hatte er eine Schwäche für okkulte Praktiken. Und für Frauen. Eine seiner vielen Freundinnen weckt Francas besonderes Interesse: Davina Kayner. Das sensible Mädchen, das allein bei seiner Großmutter lebt, hat offensichtlich das spurlose Verschwinden seiner Mutter nicht verwunden …
Hines_Die_Buchmagier.inddKlappentext von der Verlagsseite:

Greife nach der Magie der Bücher …

Isaac führt ein ruhiges Leben als Bibliothekar. Inmitten staubiger Regale und Kisten sortiert er Bücher und pflegt die größte Fantasy-Abteilung der Stadt. Was niemand ahnt: Das alles ist bloß eine Tarnung. Denn Isaac ist ein Buchmagier und Mitglied eines Geheimbundes, der seit Jahrhunderten die Menschen vor übernatürlichen Gefahren beschützt. Isaac kann die Magie der Bücher nutzen, um Gegenstände aus ihnen herauszugreifen — eine Gabe, die er bald dringend benötigt, um sein Leben zu schützen. Denn jemand oder etwas beginnt, systematisch Buchmagier zu ermorden …

978-3-499-24898-6_letztenachtKlappentext von der Verlagsseite:

«An diesem kleinen Buch stimmt alles.» (NZZ)

Ein grauer Winterabend Ende Dezember. Zum letzten Mal öffnet Manny, der Leiter eines kleinen Restaurants, die Tür, kontrolliert die Fritteuse, den Grill und die Eismaschine. Zum letzten Mal kommen die Angestellten zur Arbeit und binden sich ihre Schürzen um. Zum letzten Mal geht das Leben der Menschen im «Red Lobster» seinen gewohnten Gang, bevor es sich für immer verändern wird.

Stewart O’Nan wurde 1961 in Pittsburgh geboren und wuchs in Boston auf. Er arbeitete als Flugzeugingenieur und studierte in Cornell Literaturwissenschaft. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Avon, Connecticut. Für seinen Erstlingsroman «Engel im Schnee» erhielt er den 1993 William-Faulkner-Preis.

978-3-426-77873-9_DruckKlappentext von der Verlagsseite:

Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.
Heute, nach Jahren in Europa, ist ihre Seele gefangen zwischen zwei Kulturen. Sabine Kuegler weiß, dass sie zurückkehren muss – zurück in eine Welt, die für viele nicht mehr existiert.

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Anti-Age dem SuB reloaded – April 2014

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Der neunte Monat der Challenge Anti-Age dem SuB reloaded proudly presents by Kermit von Seitenteich ist angebrochen.

Leider war der März nicht so erfolgreich für mich. Ich habe zwar ein Alt-SuB-Buch gelesen, aber weder die Aufgabe des Zufallsgenerators, noch den Ur-Opa oder die Verminderung meiner Kauflust. Da nützt es mir auch nicht, dass ich das Buch für die Zusatzaufgabe gelesen habe. Daher keine Lose im März für mich.

Nun hoffe ich mal, dass mir die April-Auslosung etwas hilft. Hier nun die Zahl:

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Die  Nummer 317 auf der Liste beschert mir folgendes:

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Klappentext von der Verlagsseite:

Die letzte Ruhestätte  Unter einer Steinbrücke im Andernacher Schlossgarten wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Der 18-jährige Mario Reschkamp wurde mit zahlreichen Messerstichen regelrecht niedergemetzelt. Die Koblenzer Kommissarin Franca Mazzari und ihr Kollege Bernhard Hinterhuber übernehmen den Fall. Vieles deutet auf ein Verbrechen im Drogenmilieu hin, denn das Opfer war als Dealer in den einschlägigen Kreisen gut bekannt. Befragungen in Marios Freundeskreis bringen weitere interessante Details ans Tageslicht. Offenbar hatte er eine Schwäche für okkulte Praktiken. Und für Frauen. Eine seiner vielen Freundinnen weckt Francas besonderes Interesse: Davina Kayner. Das sensible Mädchen, das allein bei seiner Großmutter lebt, hat offensichtlich das spurlose Verschwinden seiner Mutter nicht verwunden …

Ich habe bereits zwei Bände von Gabriele Keiser gelesen und die haben mir gut gefallen, daher freue ich mich auf dieses Buch.

Zusatzaufgabe:

“Joker-Time: lies irgendein Buch vom Alt-SuB!”

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Wochenrückblick 7/2012

Endlich mal wieder eine gute Lesewoche. Zwei Bücher beendet, eins wieder zurück ins Regal gestellt und eins noch am lesen. Dazu noch die Entscheidung getroffen mich nicht mehr wegen Challenges verrückt machen zu lassen und einfach nur noch das lesen auf das ich gerade Lust habe. Aber nun mal zu meiner Lektüre.

Gelesen:
“Plötzlich Shakespeare” von David Safier ist ein sehr humorvolles Buch über das Eintauchen in einem anderen Charakter. In dem Fall trifft es die liebeskummergeplagte Rosa, die durch Hypnose in den Körper von William Shakespeare landet. Nur ist es so, dass Shakespeare ja nicht aus seinem Körper verschwinden kann und so sich zwei sehr unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Gedanken einen Körper teilen. Auch wenn Rosa am liebsten wieder sofort aus Shakespeares Körper verschwinden würde, kann sie dies erst, wenn sie die wahre Liebe gefunden hat. Natürlich ist dies auch eine schwierige Aufgabe für den armen William. Safier hat wieder zurück gegriffen auf eine alte Idee, das Eintauchen in eine andere Figur, war es bei “Mieses Karma” noch Kim Lange, die in die Gestalt einer Ameise wiedergeboren wurde um später wieder ein Mensch werden zu können – so ist es dieses Mal das “Frauenklischee” Rosa. Sie ist unglaublich derb und sie wurde mir auch im Laufe der Handlung nicht sympathischer. Die Szenen mit Shakespeare sind gut gelungen, aber so richtig begeistern konnte mich das Buch leider nicht. Nicht nur wegen den Protagonisten, sondern auch wegen den historischen Mängeln (ja – er hat es schon vorher mitgeteilt, dass er es historisch nicht so genau nehmen würde), aber vieles passt einfach nicht zum elisabethanischen Zeitalter. Daher nur ein Buch für zwischendurch.

Mein zweites Buch wurde der erste Band der Franca-Mazzari-Reihe von Gabriele Keiser. Ein gut gemachter Regionalkrimi, der im Moselort Winningen spielt. Ein junges Mädchen wird tot in den Weinbergen aufgefunden. Franca Mazzari, mal wieder etwas voreilig, aber leider auch dem Verhalten von Andreas Killian geschuldet, hat auch direkt den Täter parat. Sehr zum Leidwesen ihres bayerischen Kollegen Bernd Hinterhuber mit dem sie immer noch ein paar Probleme hat. Mir gefallen die beiden Kommissare Mazzari und Hinterhuber sehr gut. Die eine dickköpfige und laut, der andere der ruhige Denker und ordnungsliebend. Zwei Charaktere bei denen es automatisch zu Spannungen kommen muss, die sich allerdings immer wieder schnell abflauen. Der eigentliche Krimi plätschert eine Weile vor sich hin, man erfährt einiges über die Familie der Toten und den dort herrschenden Schwierigkeiten mit einer diktatorischen Mutter, die ihren Töchtern das Leben schwer macht und über den Weinbau. Neben dem Weinbau spielt ein kleiner Schmetterling der Apollofalter, der im Moselort Winningen heimisch ist, eine Rolle. Nicht nur die Tote, sondern auch Andreas Killian, der Gast auf dem Löwenhof der Verstorbenen war, sind von dem Schmetterling fasziniert. Ein rundum guter Regionalkrimi.

Zurück ins Regal:

Tja, das Buch ist erst einmal wieder ins Regal gewandert. Der erste Teil hat mich zu gleich gefesselt, als auch abgestoßen. Aber dennoch bekommt das Buch irgendwann wieder eine Chance.

Aktuelle Lektüre:
Schon lange wollte ich ein Buch von Karen Duve lesen. 2008 stand sie auf der Longlist des Deutschen Buchpreis mit ihrem Roman “Taxi”. Und genau dieses Buch liegt nun neben mir. Bereits das schlichte Cover hat mich angesprochen und bereits die ersten Zeilen um Alex, die ihren Lebensunterhalt als Taxifahrerin verdient, haben mich in den Bann gezogen. Gerade die kurzen Kapitel aufgeteilt in zwei Teile – einmal von 1984-1986 und dann wieder vom September 1989 bis Juni 1990 – finde ich sehr gut. Alex weiß nichts mit ihrem Leben anzufangen, ihre Ausbildung bei einer Versicherung hat sie abgebrochen, studieren will sie nicht und da sie von irgendetwas leben muss, beschließt sie Taxi zu fahren. Für jemanden der sich keine Straßen und Strecken merken kann eine Herausforderung. Karen Duve erzählt von Taxifahrern, Fahrgästen und den Umgang zwischen Mann und Frau. Sie beschreibt ihre Protagonisten sehr gut und schon öfters wollte ich Rüdiger oder Dietrich am liebsten die Meinung sagen, zwei unmögliche Typen.

Gekauft/Geschenkt:
Gekauft habe ich mir in dieser Woche kein Buch. Aber dennoch sind zwei zu mir ins Regal gewandert. Meine Nachbarin schenkte mir folgende zwei Bücher aus ihrem Bücherreich:

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Gabriele Keiser – Apollofalter


Klappentext:
Kriminalhauptkommissarin Franca Mazzari stößt beim Walken in den Weinbergen zwischen Rhein und Mosel auf die Leiche der vierzehnjährigen Hannah. Ihr Schädel ist zertrümmert und alles deutet auf einen Unfalltod hin. Das Obduktionsergebnis spricht jedoch eine andere Sprache: Hannah wurde ermordet.
In den Fokus der Ermittlungen rückt Andreas Kilian. Er ist seit einigen Wochen zu Gas auf dem Weingut von Hannahs Familie und hat eine Vorliebe für junge Mädchen…

Erste Meinung:
Mal wieder ein Krimi mit der toughen und doch nicht immer so selbstbewussten Kommissarin Franca Mazzari. Nach dem mir “Engelskraut” der dritte Teil um Mazzari gut gefallen hat, musste ich unbedingt mit dem ersten Teil der Reihe beginnen. Bereits die ersten Seiten sind heftig, denn Gabriele Keiser beschreibt das Verhalten eines Spanners. Und schon läuft in meinem Kopf ein Film ab, wie die Handlung weitergehen vermag und ich fange schon mit den ersten Vermutungen an. Selten hat mich ein Buch schon nach so wenigen Seiten in seinen Bann gezogen. Das lässt hoffen auf mehr.

Erster Satz: “Nun komm endlich!”

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RuB-Zuwachs XXXVI/2011

Wie jedes Jahr zu Weihnachten gab es Bücher für mich. Es wurde mal wieder eine bunte Mischung aus Krimi (sie waren eindeutig in der Überzahl), Thriller, Erzählungen, romantische Literatur, Jugendbuch und historischer Roman. In den kommenden Wochen werde ich eine Reise durch die Welt machen und meinen neuen Lesestoff genießen. Neben den Weihnachtsbücher kam auch noch meine Rebuy-Bestellung pünktlich zum Heiligabend an und nun habe ich erst einmal genug Lektüre.

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Gabriele Keiser – Engelskraut

Klappentext:
Tödliches Paradies. Bundesgartenschau in Koblenz. Wie Leonardo da Vincis Vitruvmann liegt der Tote im Paradiesgarten – nackt, mit ausgestreckten Armen und Beinen, inmitten einer Kahlstelle, die von ätzenden Unkrautvernichtungsmitteln herrührt. Seine Identität steht schnell fest: Jürgen Klaussner ist Mitte vierzig, Inhaber einer Koblenzer Apotheke und junger Familienvater. Warum wurde er ausgerechnet auf dem BUGA-Gelände getötet? Oder war es am Ende ein inszenierter Selbstmord?
Immer tiefer wird Kommissarin Franca Mazzari in einen Fall hineingezogen, der sie auch ganz persönlich betrifft…

Inhalt:
Die Bundesgartenschau findet in Koblenz statt und für die Stadt ein Großereignis, dementsprechend stört es gewaltig, dass auf die Blumenrabatten immer wieder Giftangriffe verübt werden. Aber damit hat sich Franca Mazzari, Kommissarin in Koblenz, nicht zu beschäftigen. Viel mehr ist ihr zur Zeit etwas langweilig, da nicht viel geschieht. Dies soll sich aber bald ändern, sowohl im Privatleben der alleinerziehenden Mutter einer Teenagerin als auch im beruflichen. Bei ihrem Weg durch den Entenpfuhl begegnet ihr ihre alte Schulkameradin Milla wieder, mit der sie damals nicht gerade freundlich umgegangen ist. Milla klinkt sich immer mehr in Francas Leben ein.
Neben dem plötzlichen Wiedersehen mit einer Schulkameradin hat Franca auch beruflich auf einmal so einiges um die Ohren. Im Paradiesgarten liegt auf einen weggeätzten Blumenfeld der Koblenzer Apotheker Jürgen Klaussner: tot. Franca Mazzari und ihr Team stehen vor einem Rätsel: War es Mord oder inszenierter Selbstmord?
Während ihrer Recherchen finden sie unter anderem heraus, dass Jürgen Klaussner nicht einfach nur ein braver Familienvater war, sondern ein Doppelleben führte.

Meinung:
“Engelskraut” ist der dritte Krimi um Kommissarin Franca Mazzari. Gabriele Keiser hat mit ihr einen sympathischen Charakter geschaffen, der Ecken und Kanten hat und nicht einfach eine Frau, die alles kann und alles weiß. Sie hat ihr Profil gegeben und man erfährt so einiges über sie. Dadurch ist sie für den Leser direkt greifbar und man leidet mit ihr. Sei es beim Ausgehen ihrer Tochter mit einer unbekannten Person aus dem Internet oder der neuen Beziehung ihres Ex-Mannes. Franca Mazzari ist menschlich und kein Übermensch. Entspannend im Hinblick auf all die Superhelden um einen herum.
Neben dieser sehr toll dargestellten Kommissarin hat sie ihre Nebenfiguren nicht vergessen. Sehr gut gefallen hat mir auch die junge Praktikantin Clarissa bei der Polizei, mit ihrem Witz, frechen Art und ihrem Verstand. Auch Francas Schulkameradin Milla hat sie sehr schön charakterisiert in all ihren Facetten.
Aber nicht nur die Charaktere der Handlung sind besonders, auch der Aufbau des Buches hat einiges zu bieten. Zum einen drei Handlungsstränge: Erstens die Ermittlung in dem Mordfall Klaussner, zweitens die aufkeimenden Gefühle von Hans Kleinkauf gegenüber der Witwe des Verstorbenen und dann immer wieder eingeflochten der dritte Handlungsstrang von einer Person, die sich in Foren und im Netz tümmelt. Alle drei Handlungsstränge hat sie gekonnt miteinander verwoben, so dass es dem Leser bis zum Ende offen blieb, wer der eigentliche Täter war und worin das Motiv lag.

Als Bewohnerin der Region fand ich es sehr toll viele Orte der Handlung wieder zu erkennen. Öfters habe ich auf einen Stadtplan den Weg der Handlung verfolgt und noch etwas die Bundesgartenschau 2011 findet auch in der Realität von April bis Oktober hier statt.

Buchinfo:
Gabriele Keiser – Engelskraut
Taschenbuch 274 Seiten
Gmeiner 2011
ISBN-13: 978-3839211175

Bewertung:

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Challenge Gesammelte Schätze 2/2011

Nun der Februar ist vorbei und ich habe die gesammelten Schätze noch nicht vorgestellt. Dies hole ich aber nun schnell nach:

Ariana Franklin – Die Totenleserin

“Warum ist die Scham, sich aus einem solchen Krieg zu verabschiedet zu haben, größer als die, in ihm zu kämpfen?” (S. 285)

“Liebe, wie hoffnungslos sie auch sein mochte, konnte die Seele schweben lassen.” (S. 315)

Klaus-Peter Wolf – Ostfriesenkiller

“Wir können nicht mit dem Wissen sterben, dass wir von unseren Eltern haben, dachte sie. Wir wollen mehr erfahren. Viel mehr. Oder zumindest einen Schritt weitergehen. Die Dinge etwas tiefer durchdringen als sie.” (S. 129)

Christoph Marzi – Heaven. Stadt der Feen

“Wenn Du an mich denkst, dann sieh in den Himmel hinauf.” (S. 160)

“Wir haben immer so große Erwartungen an unser Leben. Dabei können wir es so einfach haben.” (S. 229)

“Wenn man sein Herz verliert, dann bricht es irgendwann. So ist der Lauf der Dinge. Er sah die beiden an. Ihr seid noch jung und denkt nicht an das, was einst sein wird. Ihr habt alles vor euch. Doch irgendwann wird der Tag kommen, an dem einer von euch zuerst gehen muss. Das ist der Tag, an des andren Herz zerbrechen wird und man erfährt, dass man besser niemals geliebt hätte.” (S. 264)

“Wir sind doch alle kaum mehr als blinde Passagiere, sagte sie schließlich, so lange bis wir jemanden finden, der uns sehend macht.” (S. 350)

Gabriele Keiser – Engelskraut

“Wenn Du einen Freund hast , heißt das doch nichts weiter, als dass du deinen Trip zur Hölle nicht allein machen musst.” (S. 156)

“Erst durch die Tiefen, die es zu überwinden galt, wusste man die Höhen wieder zu schätzen.” (S. 273)

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Rezensionsexemplar vom Gmeiner

Letzten Donnerstag kam völlig überraschend ein Rezensionsexemplar vom Gmeiner Verlag zu mir. Herzlichen Dank dafür! Ich habe mich sehr darüber gefreut, denn es ist ein Krimi zur Bundesgartenschau in Koblenz.

Klappentext:
Tödliches Paradies. Bundesgartenschau in Koblenz. Wie Leonardo da Vincis Vitruvmann liegt der Tote im Paradiesgarten – nackt, mit ausgestreckten Armen und Beinen, inmitten einer Kahlstelle, die von ätzenden Unkrautvernichtungsmitteln herrührt. Seine Identität steht schnell fest: Jürgen Klaussner ist Mitte vierzig, Inhaber einer Koblenzer Apotheke und junger Familienvater. Warum wurde er ausgerechnet auf dem BUGA-Gelände getötet? Oder war es am Ende ein inszenierter Selbstmord?
Immer tiefer wird Kommissarin Franca Mazzari in einen Fall hineingezogen, der sie auch ganz persönlich betrifft…

Da ich in der Region lebe, bin ich schon gespannt wie sie dargestellt wird und ob ich ein paar Orte wieder erkenne. Meinen Dank für das Rezensionsexemplar geht an den

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