Virginia Ironside – Nein! Ich will keinen Seniorenteller

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Klappentext von der Verlagsseite:
Herbst des Lebens? Generation Silber? Unsinn! Marie Sharp wird demnächst sechzig und damit schlicht alt. Ein Grund zum Feiern, wie sie findet. Schon wegen all der Dinge, die sie jetzt nicht mehr tun muss, wie etwa Volkshochschulkurse besuchen. Nichts hasst Marie so sehr wie umtriebige Senioren, die nur so alt sind, wie sich fühlen – sie stürzt sich lieber kopfüber in das Vergnügen, nicht mehr jung sein zu müssen. Dazu gehört ihre neue Rolle als Großmutter und eine alte Liebe. Denn Maries Jugendschwarm ist wieder zu haben…

Erste Meinung:
Vorweg ein tolles Buch. Es bringt einem zum Schmunzeln, zum Lachen und auch zum Kopfschütteln. Ironsides humorvolle Art zu schreiben, tut dabei ein übriges. Bereits nach wenigen Seiten ist mir Marie Sharp sympathisch geworden durch ihre freundliche Art, Neugier und ihr Durchsetzungsvermögen. Dabei ist sie keinsterweise knallhart, sondern hat auch ihre weichen Seiten. Dies merkt man vor allem bei ihren skurrilen Gedanken und auch ihre Ängste sei es um ihren Sohn Jack, ihren Enkel Gene, ihre Freunde oder um die Austauschstudentin Michelle. Ironside hat dies alles toll beschrieben und die Idee Marie Sharps Geschichte in Tagebuchform darzustellen hat mir gut gefallen. Ich freue mich auf die vielen weiteren Tagebucheinträge die noch kommen werden.

Erster Satz: “Also gut.”

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Lesen im Dezember…

bücherein paar Bücher habe ich mir für diesen Monat vorgenommen. Zum einen für die Anti-Age dem SuB-Challenge “Mädchenfänger” von Jilliane Hoffman. Ich mag die Bücher der Autorin und daher war dieses Buch eine gute Wahl. Daneben möchte ich unbedingt noch ein Weihnachtsbuch lesen und dies wird von Daniel Glattauer “Der Weihnachtshund” werden. Es war in meinem Wichtelpaket und stand ja auch schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste. Weiterhin habe ich mir noch “Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg” von Jonas Jonasson auf meinen kleinen Lesestapel gelegt. Außerdem möchte ich noch “Das Geheimnis der Maurin” von Lea Korte lesen. Bereits der erste Teil hat mir sehr gut gefallen und so bin ich gespannt auf die Fortsetzung.
Aber vorher lese ich noch ein anderes Buch und auch wenn ich noch lange nicht in das Alter der Protagonistin Mary Sharp komme, interessiert mich Virginia Ironsides “Nein! Ich will keinen Seniorenteller” brennend.

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ironside_neinichwillkeinenseniorenteller Der Hundertjaehrige der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson Der Weihnachtshund von Daniel Glattauer

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Jodi Picoult – Beim Leben meiner Schwester

Klappentext von der Verlagsseite:
Ohne ihre Schwester Anna kann Kate Fitzgerald nicht leben: Sie hat Leukämie. Doch eines Tages weigert sich die 13-jährige Anna, weiterhin Knochenmark für ihre todkranke Schwester zu spenden … Jodi Picoults so brisanter wie aufrüttelnder Roman über den Wert des Menschen wird niemanden kaltlassen.

Autoreninfo:
Jodi Picoult, geboren 1967 auf Long Island, lebt mit ihrer Familie in Hanover, New Hampshire, und gehört zu den beliebtesten amerikanischen Erzählerinnen weltweit. Ihr Roman »Beim Leben meiner Schwester« wurde erfolgreich mit Cameron Diaz verfilmt. Zuletzt erschien von ihr auf Deutsch der Roman »In den Augen der anderen.«

Erster Satz:

“In meiner frühesten Erinnerung bin ich drei Jahre alt und versuche meine Schwester umzubringen.”

Inhalt:
Kate, Sara und Brian Fitzgeralds Tochter, ist an Leukämie erkrankt. Eine Behandlung ist scheint nahezu unmöglich. Aber ein Arzt weiß Rat und empfiehlt Sara und Brian eine genetisch identische Retortentochter, diese könnte dann als Knochenmarkspender für Kate fungieren. Da es für Sara und Brian als die einzige Möglichkeit erscheint, wenn sie ihre Tochter Kate nicht verlieren wollen, stimmen sie zu und neun Monate später kommt Anna auf die Welt. Schon von klein auf fungiert Anna als Knochenmarkspenderin für Kate. Die Behandlung ist jedes Mal sehr schmerzhaft und obwohl ihre Eltern die Schmerzen ihrer jüngsten Tochter merken, muss Anna immer wieder als Spenderin zur Verfügung stehen.
Als Anna dreizehn Jahre alt ist, versagen Kates Nieren und Anna soll wieder als Spender herhalten. Aber sie will nicht mehr und sucht sich einen Anwalt, der sie in dieser Sache vertritt. Sie will einfach selbst über ihren Körper entscheiden und nicht mehr  ungefragt als Ersatzteillager für ihre Schwester dienen. Ihre Eltern sind enttäuscht und es kommt zum Prozess.

Meinung:
“Beim Leben meiner Schwester” ist bereits mein drittes Buch von Jodi Picoult und ich war sehr gespannt wie sie das schwierige Thema über den “Wert des Menschen”, Organspende und Retortenbaby. Vor allem im Prozess wird die ethische Frage sehr stark beleuchtet und man erkennt, dass es keine konkretes ja oder nein geben kann.
Gerade das sie nicht moralisch bewertet macht das Buch so gut, aber etwas hat mich dennoch gestört und zwar das typische Picoult-Ende.

Buchinfo:
Jodi Picoult – Beim Leben meiner Schwester (My Sister’s Keeper)
Taschenbuch 480 Seiten
Piper 2006
ISBN-13: 978-3492247962
Preis: 9,99 €

Bewertung:

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