Elke Heidenreich – Der Welt den Rücken


Klappentext:
Elke Heidenreichs Liebes- und Lebensgeschichten erzählen mit großer Einprägsamkeit, mit Charme und Witz und Trauer von den Versuchen, unsere Gegenwart zu verstehen. Von den (großen) Verlusten und den (kleinen) Triumphen und immer wieder von der Liebe.

Inhalt:
Die erste Geschichte in dem Erzählband “Der Welt den Rücken” handelt von den Bemühen eine lesbische Romanze vor der eigensinnigen Mutter zu verbergen. “Silberhochzeit” erzählt wie bei einer kleinen Feier zwie langjährige Beziehungen in die Brüche gehen. Letzlich noch etwas zur Titelgeschichte erinnert sich eine mittlerweile reiche verheiratete Frau, nach 27 Jahren, an den ersten Mann in ihrem Leben und sucht ihn. Als sie sich in einem Hotel treffen, der ehemalige Bundeswehrsoldat ist mittlerweile Frührentner, ziehen sie zusammen für fünf Tage in eine Nobelsuite, wo die alte Liebe noch einmal aufflammt. Und wie damals bemerken, sie nichts von einem geschichtlichen Großereignis.

Meinung:
Elke Heidenreichs Erzählungen sind sehr schön geschrieben. Am besten gefallen hat mir dabei die Titelgeschichte “Der Welt den Rücken”. Alle Erzählungen sind sehr unterschiedlich und doch behandeln sie alle Liebe, Verlust und manchmal Erfolg. Jede Geschichte stellt ein Stück Leben da. Toller Erzählband.

Buchinfo:
Elke Heidenreich: Der Welt den Rücken
Taschenbuch 192 Seiten
Rororo 2003
ISBN-13: 978-3499232534

Bewertung:

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Bücher…

Heute war mal wieder der Bücherflohmarkt unserer Kirche. Ich sollte es ja auch eigentlich wissen, dass ich da meistens etwas finde und ihn daher bei meinem RuB-Stand tunlichst vermeiden. Aber dies geht bei mir einfach irgendwie nicht, er zieht mich magisch an und heraus kommt dann so etwas dabei: 12 Bücher für 13 € und die sehen noch alle gut aus. :-)

Dann stelle ich euch nun mal meine neuen Schätzchen vor:

John Grisham – Der Coach
Susanne Mischke – Die Eisheilige
Magdalen Nabb – Das Ungeheuer von Florenz
Magdalen Nabb – Tod einer Queen
James Patterson – Sams Briefe an Jennifer
Shelley Freydont – Tödliches Sudoku
Fred Vargas – Im Schatten des Palazzo Farnese
Sandra Brown – Verliebt in einen Fremden
Maarten t’Hart – Ein Schwarm Regenbrachvögel
Joey Goebel – Vincent
Lucy Maud Montgomery – Anne in Ingleside

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Markus Stromiedel – Zwillingspiel

Klappentext:
Berlin wird von einem Terroranschlag erschüttert: Eine Explosion auf dem S-Bahnhof Savignyplatz zerfetzt sieben Menschen, darunter die Tochter eines prominenten Regierungsberaters. Kommissar Paul Selig wird mit den Ermittlungen beauftragt – zu seinem großen Erstaunen, denn eigentlich ist er alles andere als ein Erfolgsmensch. Daran ist seine karrierebesessene Zwillingsschwester Lisa nicht ganz unschuldig, die von Kindesbeinen an kaum eine Gelegenheit ausgelassen hat, ihren Bruder zum Verlierer zu stempeln. Bei seinen Ermittlungen stößt Selig auf zahlreiche Ungereimtheiten. Sollte er den Fall bekommen haben, weil man ihm die Aufklärung nicht zutraut? Doch wer könnte Interesse daran haben, die Wahrheit unter Verschluss zu halten?

Nach dem ich in der vergangenen Woche den zweiten Band um Kommissar Paul Seliger vom Verlag erhalten habe, wollte ich dennoch mit dem ersten Teil beginnen. Gelesen habe ich bisher den Prolog und mir gefällt schon jetzt der Schreibstil von Markus Stromiedel. Er zieht einen direkt in die Geschichte rein, als ob man gegenwärtig wäre. Auch die beiden Geschwister sind bereits vorgezeichnet und die Figur des Pauls ist mir schon jetzt sympatisch.

Erster Satz: Er ließ sich fallen.

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