Helmut Barz – WestEnd Blues


Klappentext:
Gute Gründe für den Westend Blues:
Der Partner tot, sie selbst vom Dienst suspendiert, zur Babysitterin degradiert, des Mordes beschuldigt und von einem rachsüchtigen Drogenboss gejagt: Genau der richtige Zeitpunkt für die Frankfurter Kommissarin Katharina Klein, sich in den völlig falschen Mann zu verlieben.
Eigentlich hat Katharina Klein, Hauptkommissarin bei der Frankfurter Kriminalpolizei, genug eigene Probleme: In einer eskalierten Polizeiaktion wurde ihr Partner getötet und sie selbst hat zwei Menschen erschossen.
Doch als ihre Nachbarin ermordet wird, muss Katharina deren Tochter, die vierjährige, altkluge Laura, bei sich aufnehmen. Und bald setzt sie alles daran, den Mörder von Lauras Mutter zu finden.
Unerwartete Hilfe erhält Katharina vom arroganten, undurchsichtigen und leider viel zu attraktiven Gerichtsmediziner Andreas Amendt.
Aber alles zu seiner Zeit: Erst muss sie Laura noch in den Kindergarten zu bringen…

Meinung:
Helmut Barz hat mit Katharina Klein einen außergewöhnlichen Charakter geschaffen. Halbkoreanerin, asiatischen Kampfsport ausübend,  Waffennärrin, Zeichentrickliebhaberin und Oldtimerverrückt. Eine außergewöhnliche Frau, vor allem auch darin, da sie so ihr Chef Kriminaldirektor Polanski auch Kontakte zum Frankfurter Mafia-Paten Antonio Kurtz unterhält. Dabei ist er lediglich ihr Patenonkel und auch ansonsten eine helfende Hand. Katharina hat es durch ihre direkte und manchmal auch kompromisslose Art nicht leicht im Kommissariat und seit sie nun auch noch verdächtigt wird, als ihr Partner getötet wurde, nicht in Notwehr gehandelt zu haben, ist sie suspendiert. Aber wie sollte es anders sein, kann das Kommissariat nicht auf die toughe Kommissarin verzichten als es zwei ungelöste Mordfälle gibt.
Die gesamte Handlung ist aus der Sicht von Katharina Klein geschrieben und so mit ist der Leser hautnah am Geschehen und bekommt einen guten Einblick ihre Gedanken. Ein weiteres Glanzstück sind die Rückschauen mit denen Helmut Barz arbeitet.  So führt Katharina in ihren Albträumen mit ihrer Schwester Susanne Zwiegespräche um sich über einiges klarer zu werden. Dadurch wird auch dem Leser einiges deutlicher mit Katharinas Vergangenheit.
Helmut Barz gelingt es nicht nur Katharina gut zu charakterisieren, sondern auch die anderen Protagonisten der Handlung. Allen vorweg Andreas Amendt, den Gerichtsmediziner, aus dem auch der Leser nicht so ganz schlau wird. Kinderlieb, musikalisch begabt und doppelter Facharzt. Er ist geheimnisvoll und erst nach und nach wird er greifbarer. Ein weiterer schön geschriebener Charakter ist der von Laura, ein kleines altkluges Mädchen, das für ihr Alter weiter ist als sonst üblich. Auch wenn manchmal noch das Kind, dass sie vom Alter auch ist, hervorkommt.  Neben diesen drei sehr gut gestalteten Charakteren hat Barz mit den beiden Handlagern vom Mafia-Paten Antonio Kurtz – Lutz und Hans, sowie der Oberstaatsanwältin, Polanski und Katharina Kleins Widersacher Hölsinger weitere tolle Protagonisten erschaffen.
Im Zusammenspiel mit Katharina kommt es dann immer wieder zu lustigen Situationen und Dialogen, bei denen ich sehr oft lachen musste.
Tolle Charaktere, witzige Dialoge und eine gute Krimihandlung – was möchte der Leser mehr. Das Buch kann ich nur empfehlen!

Buchinfo:
Helmut Barz: WestEnd Blues. Ein Katharina-Klein-Krimi
Taschenbuch 380 Seiten
Sutton 2009 (3. Aufl. 2011)
ISBN-13: 978-3866804845
Preis: 14,90

Bewertung:

Loading Likes...

Buga Aussichtsplattform

Ein Highlight der Buga 2011 befindet sich auf dem Freigelände der Burg Ehrenbreitstein und das ist die Aussichtsplattform mit ihrem Rundgang “Wald im Wandel”.

Photobucket

Rundgang

Photobucket

Blick auf das Deutsche Eck und die Mosel

Photobucket

Blick auf den Rhein

Photobucket

 

(c) wörterkatze. Photos made by wörterkatze
Loading Likes...

Neu im Player

Endlich ist sie meins. Das neue Studioalbum von Simple Plan “Get your heart on”. Der Stil der fünf Jungs aus Montreal hat sich seit ihrem Debutalbum “No Pads, no helmets … just balls” eindeutig verändert. Ihre Musik ist reifer geworden, das konnte man schon auf dem vergangenem Album “Simple Plan” erkennen. War auf dem letzteren als Lead-Stimme nur Pierre Bouvier zu hören, so bekommt er auf dem aktuellen Album prominente Unterstützung. Neben Natasha Bedingfield, mit der Simple Plan “Jet Lag” aufgenommen haben und als Single veröffentlicht haben, sind noch Rivers Cuomo (Sänger der Alternative-Rockband Weezer),  K’naan (“Wavin’ Flag) und Alex Gaskarth (Sänger und Gitarrist der Pop-Punk-Band All Time Low) mit dabei. Besonders der”Summer Paradise”, der gemeinsame Song mit K’naan finde ich sehr gut gelungen. Daneben sind auch “Astronaut”, der Opener “You suck at love” und der Schlusssong “This song saved my life” richtige Ohrwürmer. Insgesamt ein rund um gelungenes Album mit einem sehr tollen Booklet.

Loading Likes...