Top-5 – die vierundfünfzigste

Wieder eine Musikwoche vorbei und es wird Zeit für die Top-5. Diese Woche hat sich so einiges getan in meiner Musik-Liste. Neben einem alt bekannten Song von einer großen Ikone der Pop-Musik, die wohl mittlerweile ihre Nachfolgerin in Lady Gaga gefunden haben mag, gibt es auch neue Songs, die mir diese Woche ins Ohr gegangen sind. Manche sagen, es ist die falsche Entscheidung mit diesem Song beim Eurovision Song Contest in Düsseldorf anzutreten, ganz schlüssig bin ich mir dabei auch noch nicht. Aber ich vermute, dass er vielleicht aus dem Einheitsbrei hinaus sticht. Die Frage ist nur in welcher Richtung? Warten wir es ab. Ein weiterer neuer Song stammt von einer meiner Lieblingsband und ich hoffe, dass sie weiter machen und nicht aufhören. Eine junge Dame aus Kanada hat in diesem Monat ihr viertes Album veröffentlicht.  Zu guter Letzt ist mir diese Woche noch ein deutschsprachiger Song ins Ohr gegangen . So und bevor ich euch noch länger auf die Folter spanne. Hier nun die Top-5 der Woche:

  1. Bosse – Weit weg
  2. [youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=VvMcqUANZQo”]

  3. R.E.M. – Oh my heart
  4. [youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=HiNV1rMNXE0″]

  5. Madonna – American Pie
  6. [youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=_GutEe-nD8I”]

  7. Avril Lavigne – What the hell
  8. [youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=w-2YBw3gxrM”]

  9. Lena – Taken by a stranger
  10. [youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=kFciOb0diQE”]

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Freitags-Füller No. 102

Klickt auf das Bild und ihr kommt zu Barbara.

1. Beim Aufwachen schnurrte mir meine Katze ins Gesicht.

2. Nein zu sagen zur rechten Zeit, aber es fällt mir schwer.

3. Im Kino gibt es für mich zur Zeit nichts besonderes?

4. Wenn man es nicht richtig macht, kann man es auch lassen.

5. Fastenzeit ist seit zwei Tagen, aber ich mache da nicht mit.

6. Nivea hat eine gute Handcreme.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf lesen, morgen habe ich Balkon machen geplant und Sonntag möchte ich ausspannen!

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Delphine de Vigan – Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin

Klappentext:
Hoffen wir nicht alle immer wieder einmal auf eine Begegnung, die unser Leben verändert und zum Guten wendet?

Mathilde hält sich für eine starke Frau, tatkräftig und entschlossen. Sie ist alleinerziehende Mutter von drei wundervollen Jungen, und sie liebt ihre Arbeit. Wozu sollte sie sich eine Veränderung wünschen?
Doch die Veränderung kommt. Mathildes Chef beginnt sie zu mobben, immer stärker leidet sie unter der Situation im Büro. Da prophezeit ihr eine Wahrsagerin eine ganz besondere Begegnung, und Mathilde hofft. Doch worauf? Auf das befreiende Gespräch mit ihrem Chef? Auf die Rückkehr ihrer alten Stärke? Oder auf die Begegnung mit einem ganz besonderen Mann? Der prophezeite Tag bricht an …

Inhalt:
Delphine de Vigans “Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin” erzählt die Geschichte zweier Menschen an einem 20. Mai.
Auf der einen Seite ist Mathilde, eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und war Stellvertreterin eines Marketingsleiters, aber seit einiger Zeit ist alles anders. Auf der anderen Seite, Thibault, einer junger mobiler Arzt, der viel herumkommt und dementsprechend auch viel Elend sieht. Von diesen beiden Personen handelt Dephine de Vigans Roman.
Mathilde hat es nicht leicht, seit sie ihren Chef bei einer Sitzung öffentlich kritisiert hat, schiebt er sie ab. Sie bekommt keine Nachrichten mehr durch gestellt, darf ihn nicht mehr zu Kunden begleiten, wird von Meetings ausgeschlossen und schließlich noch ihrer Position beraubt und abgeschoben in einem Raum ohne Fenster und ohne Anschluss an ihre ehemalige Arbeit und Kollegen. Jacques, ihr Chef, macht sie seelisch fertig.Auch die Kollegen stehen ihr nicht zur Zeit, denn sie haben viel zu viel Angst, dass ihnen das gleiche passieren könnte, wie Mathilde. Aber Mathilde will sich wehren und um ihren Job kämpfen, so auch die Empfehlung der Personalchefin. Aber hat sie die Kraft und hält sie diese Art von Mobbing durch?
Sie wird immer fahriger und setzt sich immer mehr unter Druck. Ihre Kinder, die noch zu klein sind, können ihre auch nicht helfen, denn wie sollten sie verstehen wie es in ihr aussieht? Schließlich geht sie zu einer Wahrsagerin, die ihr sagt, dass sie am 20. Mai eine ganz besondere Begegnung haben wird. Als es in der Firma immer schlimmer wird, sieht Mathilde nur noch einen einzigen Ausweg aus dem Ganzen und versucht sich versetzen zu lassen, aber auch hier hat Jacques seine Finger im Spiel. Was wird Mathilde nun tun?

Thibault, der junge mobile Arzt, der immer im Dienst und an mehreren Orten zeitgleich sein muss, steht unter Stress. Nicht nur seine Arbeit frisst ihn auf, sondern auch seine Beziehung zu Lila. Eine kühle beherrschte Frau, mit der er seit einigen Jahren zusammen ist. Einerseits möchte er sich von ihr trennen, aber auf der anderen Seite wieder nicht. Als er sich schließlich zur Trennung durchringt, hofft er immer noch das Lila ihn davon abhält, aber wie es nun einmal ihren Naturell entspricht tut sie es nicht. Er ist innerlich zerrissen und fragt sich, ob er nicht einen Fehler gemacht hat.

Meinung:
“Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin” ist ein Roman über die innere Zerrissenheit von Menschen, die eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen. Sei es die Beendigung einer Beziehung oder ein Arbeitsverhältnis. Delphine de Vigan gelingt es sehr gut, diese Zerrissenheit anhand den beiden Protagonisten Thibault und Mathilde darzustellen. In ihrer nüchternen und nichts beschönigenden Art gelingt es ihr das Thema Mobbing herauszuarbeiten und dem Leser, die Ängste und Sorgen von Mathilde zu verdeutlichen. Dabei ist sie nicht hartherzig, sondern beschreibt gefühlvoll Mathildes Gedankengänge und Vorgehensweise.
Das Buch kann man nicht einfach so weg lesen, es regt zum Nachdenken an. Auch wenn das letzte Wort gelesen ist und man das Buch zuklappt, sitzt man noch da und denkt an Mathilde und Thibault. Wie wird es weitergehen, fragt sich der Leser und man hofft für beide nur das Beste.
Die Geschichte um Mathilde und Thibault lebt von den Wechsel der Handlungssträngen und dem gefühlvollen Schreibstil der Autorin. Von Beginn an, hat man das Gefühl, dass die beiden sich begegnen müssen und als es dann so weit ist… Für manche mag es enttäuschend sein, aber ich fand es genau richtig, denn ein anderer Schluss, hätte das Gefühl in der Handlung zu Nichte gemacht.

Buchinfo:
Delphine de Vigan – Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin Les heures souterraines
Hardcover 256 Seiten
Droemer 2010
ISBN-13: 978-3426198865

Bewertung:

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