Kathy Reichs – Knochenarbeit


Klappentext:
Grauenvolles erwartet die forensische Anthropologin Tempe Brennan, als sie den kleinen Ort St. Jovice gerufen wird: ein niedergebranntes Haus mit sieben Leichen, zwei davon Babys, denen das Herz fehlt. Nur zu gern widmet sie sich deshalb ihrem anderen Auftrag – der Exhumierung der Ordensschwester Elizabeth Nicolet zwecks posthumer Heiligsprechung. Doch erst liegt die Nonne in einem falschen Grab, und dann entdeckt Tempe gemeinsam mit Detective Ryan eine entsetzliche Parallele zu dem Fall von St. Jovice.

Inhalt:
Die Parallelen findet sie heraus, als sie im Sommersemester nach Charlotte zurückkehrt und dort bei einem Wochenendausflug auf zwei Leichen stößt, die sie birgt und untersucht. Denn beide Opfer stammen aus Kanada. Gehören sie, wie auch die Opfer aus St. Jovice zu einer religiösen Kommune, die völlig abgeschieden lebt? Sie verstrickt sich immer mehr bei ihren Nachforschungen in dem Fall und erhält dann auch erste Drohungen.

Meinung:
Ein spannender Thriller, der einen fesselt. Man will das Buch gar nicht mehr aus Hand legen. Sehr gut beschrieben sind wieder einmal die medizinischen Untersuchungen und auch die Ausgrabungen. Man erfährt auch einen Einblick in die Arbeit eines forensischen Anthropologen. Ein sehr zu empfehlendes Buch und eine gute Fortsetzung des ersten Bandes „Tote lügen nicht“.

Buchinfo:
Kathy Reichs: Knochenarbeit (Death to jour)
Taschenbuch 416 Seiten
Blanvalet 2001
ISBN-13: 978-3442353934

Bewertung:

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Arto Paasilinna – Ein Elefant im Mückenland


Klappentext:
Was tun, wenn eine reizende Elefantendame namens Emilia in Finnland das Licht der Welt erblickt und kein Zuhause hat? Glücklicherweise nimmt sich Lucia Lucanda des Dickhäuters an, und beide begeben sich auf eine ereignisreiche Reise, auf dersie mit vielen Widrigkeiten kämpfen müssen. Über allem lässt der Autor jedoch die barmherzige Sonne des Humors scheinen und erzählt so von einer urkomischen Odyssee…

Inhalt:
Das Elefantenmädchen Emilia, das schon auf die falsche Art auf die Welt kommt, hat es faustdick hinter den riesigen Elefantenohren. Kaum ein halbes Jahr alt kann sie schon die finnische Fahne schwenken und wäre somit auch bereits reif für den Zirkus. Daraus wird leider nichts, denn ein neues EU-Gesetz verbietet, wilde Tiere zum Gelderwerb zu halten. Wohin nun mit Emilia, denn sie braucht schließlich Wasser und Nahrung und so etwas kostet! Ihre Pflegerin Lucia Lucanda kümmert sich um das junge Elefantenmädchen und gemeinsam begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise durch Russland. Als sie ausgewachsen ist, kehren Lucia und Emilia nach Finnland zurück, mittlerweile mehr als 3 Tonnen schwer und bei einer Schulterhöhe von 3 Metern wird die Unterbringung problematisch. Sie finden Unterschlupf in einer Glasfabrik. Aber auch hier kann sie nicht lange bleiben, denn arbeiten darf Emilia ja nun einmal nicht und so macht sich Lucia mit Emilia wieder auf die Reise und dieses Mal soll sie in Emilias Heimat nach Afrika gehen….

Meinung:
Arto Paasilinna gelingt es immer wieder mit seiner humorvollen Schreibe mich zum Lachen zu bringen. Wie auch in seinen anderen Romanen bringt er auch hier wieder ein paar Seitenhiebe an, diesmal gegen die EU und ihre Gesetzgebung. Ein lustiger Roman für zwischendurch.

Buchinfo:
Arto Paasilinna: Ein Elefant im Mückenland
Taschenbuch 256 Seiten
Lübbe 2008
ISBN-13: 978-3404922765

Bewertung:

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