Challenge Gesammelte Schätze 2/2011

Nun der Februar ist vorbei und ich habe die gesammelten Schätze noch nicht vorgestellt. Dies hole ich aber nun schnell nach:

Ariana Franklin – Die Totenleserin

“Warum ist die Scham, sich aus einem solchen Krieg zu verabschiedet zu haben, größer als die, in ihm zu kämpfen?” (S. 285)

“Liebe, wie hoffnungslos sie auch sein mochte, konnte die Seele schweben lassen.” (S. 315)

Klaus-Peter Wolf – Ostfriesenkiller

“Wir können nicht mit dem Wissen sterben, dass wir von unseren Eltern haben, dachte sie. Wir wollen mehr erfahren. Viel mehr. Oder zumindest einen Schritt weitergehen. Die Dinge etwas tiefer durchdringen als sie.” (S. 129)

Christoph Marzi – Heaven. Stadt der Feen

“Wenn Du an mich denkst, dann sieh in den Himmel hinauf.” (S. 160)

“Wir haben immer so große Erwartungen an unser Leben. Dabei können wir es so einfach haben.” (S. 229)

“Wenn man sein Herz verliert, dann bricht es irgendwann. So ist der Lauf der Dinge. Er sah die beiden an. Ihr seid noch jung und denkt nicht an das, was einst sein wird. Ihr habt alles vor euch. Doch irgendwann wird der Tag kommen, an dem einer von euch zuerst gehen muss. Das ist der Tag, an des andren Herz zerbrechen wird und man erfährt, dass man besser niemals geliebt hätte.” (S. 264)

“Wir sind doch alle kaum mehr als blinde Passagiere, sagte sie schließlich, so lange bis wir jemanden finden, der uns sehend macht.” (S. 350)

Gabriele Keiser – Engelskraut

“Wenn Du einen Freund hast , heißt das doch nichts weiter, als dass du deinen Trip zur Hölle nicht allein machen musst.” (S. 156)

“Erst durch die Tiefen, die es zu überwinden galt, wusste man die Höhen wieder zu schätzen.” (S. 273)

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Jasper Fforde – Der Fall Jane Eyre

Klappentext:
Geheimagentin Thursday Next, Spezialgebiet Literatur, steht vor einer ihrer größten Herausforderungen: Niemand anderes als der Erzschurke Acheron Hades hat Jane Eyre aus dem berühmten Roman von Charlotte Bronte entführt, um Lösegeld zu erpressen. Eine Katastrophe für England.

Erste Meinung:
Jasper Ffordes erster Thursday Next-Roman schlummerte schon seit einem Jahr auf meinem RuB. Nun ist er befreit worden und ich bin begeistert. Er ist sehr humorvoll geschrieben und mir gefallen die Charaktere richtig gut. Vor allem Thursday.
Meinen ersten Lachanfall hatte ich bei ihrem Tierarztbesuch mit ihrem Dodo und die einzelnen Klassifizierungen der Art. Super komisch!
Auch die kurzen Ausschnitte aus Büchern der Charaktere der Handlung, die jedem Kapitel vorangestellt sind, gefallen mir. So hat man immer einen Einblick bzw. einen Rückblick auf das jeweilige Kapitel.
Für mich ist es bisher eine Mischung aus Fantasy und Krimi und gerade dies gefällt mir so gut. Spielen tut die ganze Geschichte in London bzw. in Swindon. Thursday lässt sich nach Swindon versetzen, nachdem bei dem Versuch den Erzschurken Archeron Hades alles schiefgegangen ist, was schief gehen konnte. Ich mache mich mal wieder ans lesen.

Erster Satz: “Mein Vater hat ein Gesicht, dass eine Uhr stoppen kann.”

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