Klappentext: Spezialagentin Thursday Next, eben noch strahlende Heldin im Fall Jane Eyre, wird schwer in die Mangel genommen: Ihre eigene Dienststelle lässt sie beschatten, bei der Mammut-Herbstwanderung fällt ihr ein Oldtimer fast auf den Kopf, ihr Dodo legt in ihrer Küche ein Ei, der eben erst erworbene Ehemann wird von der Chrono-Garde gesichtet, und obendrein geht am am 12. Dezember die Welt unter, wenn sie und ihr ewig zeitreisender Vater nicht herausfinden, warum sich plötzlich alles in rosa Soße verwandelt. Zum Glück findet sie in Miss Havisham eine strenge Lehrerin, die ihr zeigt, wie man sich mit Hilfe von Jurisfiktion nicht nur aus einem Prozess à la Kafka, sondern auch aus einer Waschanleitung für Angorapullover befreit.
Erste Meinung: Ich mag diesen schrägen Humor von Jasper Fforde. Thursday Next und die Welt in die sie lebt sind sehr eigen. Wo gibt es denn schon Zeitreisen, Menschen die in Bücher verschwinden, wie es in “Der Fall Jane Eyre” passierte? Tja, bei Thursday Next und den SpecOps. Thursday, mittlerweile verheiratet, kämpft gegen den Weltuntergang und versucht herausfinden weshalb sich alles in rosa Soße verwandelt. Aber zunächst muss sie sich mal wieder als Promoterin für die SpecOps und Literatur-Agenten verdingen, dazu ist sie in die Adrian-Lush-Show eingeladen. Und wie Thursday nun einmal ist, wird es lustig. Ich bin schon sehr gespannt wie es in der Geschichte weitergeht und vor allem wie viel Kafka im Roman vorkommt.
Erster Satz: “Ich hatte nicht darum gebeten, eine Berühmtheit zu werden.”
Klappentext: Kate Mackenzie, idealistische Mitarbeiterin der Personalabteilung des New York Journal wird von ihrer bösartigen Chefin gezwungen, Ida Lopez zu feuern, die allseits beliebte Dessertspezialistin der Cafeteria des Hauses. Ida zaubert die köstlichsten süßen Versuchungen – ist aber wählerisch, wem sie diese zukommen lässt. Stuart Hertzog, der eingebildete Rechtsbeistand der Zeitung, gehört jedenfalls nicht zu ihren Favoriten, und so verweigert sie ihm ein zweites Dessert. Mit fatalen Konsequenzen: Schließlich hat Stuart sich gerade mit Amy Jenkins, der Personalchefin des Hauses verlobt – und so lässt er sich nicht behandeln! Doch Ida klagt wegen unrechtmäßiger Kündigung, und Stuart beauftragt seinen Bruder Mitch, die unerquickliche Angelegenheit zu regeln. Was er auch tut, allerdings so gar nicht in Stuats Sinne. Denn Mitch findet mehr Gefallen an Kate als an der Verteidigung der Verlobten seines Bruders und entwickelt einen sehr kreativen Spieltrieb, um nicht nur Gerechtigkeit, sondern auch Liebe walten zu lassen…
Erste Meinung: “Der will doch nur spielen ” ist der zweite Teil der Reihe um das New York Journal. Meg Cabot hat diesen, ich nenne ihn mal so, E-Mail-Roman sehr witzig und locker geschrieben. Kate, leicht chaotisch und gerade frisch getrennt von ihrem Freund Dale, habe ich schon auf den ersten Seiten des Buches ins Herz geschlossen. Ein sehr schöner Charakter, dem man nur gutes wünscht und mit Sicherheit nicht so eine Chefin wie Amy Jenkins. Sie ist der absolute Gegenpart zu Kate, anstrengend, snobistisch und ignorant. Irgendwie passt sie richtig zu Stuart, denn er ist nicht anders. Hingegen ist Mitch, so viel wie man bisher von ihm weiß, das schwarze Schaf der Familie Hertzog. Als frühere Pflichtverteidiger hat er immer noch ein Faible und Herz für die einfachen Leute und kämpft für sie. So viel zu den Charakteren und ich freue mich jetzt schon auf die kommenden Seiten, denn es gibt ein Wiedersehen mit all den wunderbaren Charakteren aus dem ersten Teil “Um die Ecke geküsst”. Allein schon Dollys Auftritte in diesem Band und die Mails von Stacy Trent sind ein weiterer Hochgenuss.
Erster Satz: “Sehr geehrte Mrs Lopez, vergangene Woche baten wir Sie zu einem Gespräch wegen Ihrer wiederholten Pflichtverstöße bezüglich der Zuteilung Verteilung Ausgabe der Desserts im Speiseraum der Geschäftsleitung.”
Klappentext: “Jehova würdigte die Jungen keines Blickes, denn sie hatten von dem verbotenen Blut getrunken. Der Mann hatte sie dazu gezwungen. Jetzt waren sie auf ewig verdammt. Und die Scham brannte in ihnen noch stärker als der Durst.”
Die verwitterte Flaschenpost hatte Ewigkeiten dort gestanden, in einem leeren Büro der Polizeiwache von Wick, am äußersten Ende von Schottland. Niemand hatte sie beachtet, der Hilfeschrei in ihrem inneren war ungehört verhallt. Jahre später gelangt das verblasste Schriftstück aus der Flasche auf Umwegen ins Sonderdezernat Q in Kopenhagen. Die Materialanalyse zeigt, dass die Botschaft mit menschlichen Blut geschrieben wurde. Die Entzifferung der Buchstaben führt Carl Morck und seinen Assistenten Assad auf die Spur eines entsetzlichen Verbrechens – und in Bereiche der Gesellschaft, die ihnen beiden einigermaßen fremd erscheinen … Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass es sich bei der Botschaft in der Flaschenpost um das womöglich letzte Lebenszeichen zweier Jungen handelt, die irgendwann in den neunziger Jahren entführt wurden. Doch wer sind die Jungen? Warum haben ihre Eltern nie eine Vermisstenanzeige aufgegeben? Sind diese Kinder die einzigen Opfer? Oder hat der Täter mehrmals zugeschlagen? Und: mordet er womöglich immer noch?
Meinung: “Erlösung” ist der dritte Teil von Jussi Adler-Olsen um den Vizepolizeikommissar Carl Morck, Leiter des Sonderdezernats Q und seinem Assistenten Assad. Wie auch bei den beiden Vorgängern “Erbarmen” und “Schändung” gelingt es Adler-Olsen den Leser direkt in die Handlung reinzuziehen. Bereits im Prolog, der von zwei Jungen erzählt, bekommt man einen Einblick in das Geschehen und es wird einem ganz mulmig. Auch im weiteren Verlauf ebbten die Spannungsmomente nur kurz ab. Meistens dann wenn es um die kleinen Grabenkämpfe auf dem Polizeikommissariat geht oder auf die Konflikte zwischen Morck und Rose bzw. mit Assad. Ansonsten ist die Spannung immer deutlich zu spüren, und man kommt selten zum Durchzuatmen. Grund dafür sind die Perspektivwechsel die Adler-Olsen immer wieder macht. Mal ist man bei Morck und Assad im Kommissariat, dann springt man wieder ruckartig zum Täter und seiner Vorgehensweise oder man ist bei den Opfern. Somit ist es eine rasante Fahrt durch den Thriller und man legt das Buch auch nur noch ungern zur Seite, denn so reißt einem die Geschichte um Sekten und ihre Folgen mit. Adler-Olsen hat mit dem Täter einen sehr differenzierten Charakter gezeichnet. Immer wieder bekommt man Einblick in die Vergangenheit und auch über sein Motiv. Man ist entsetzt über seine Brutalität und Kaltschnäuzigkeit, so dass man sich wünscht, dass Morck und Assad endlich in die Puschen kommen und ihn finden. Gerade Morcks Sturheit und gelinde gesagt Lahmarschigkeit hat mich mit unter sehr genervt. Anstatt sich um den Fall mit der Flaschenpost zu kümmern verstrickt er sich lieber in kleinere Scharmützel mit den Kommissaren aus dem Dezernat A bei den Brandfällen. Auch wenn Morck bei vielem Recht hat, hatte mich dies doch gestört, da es für mich nur ein Nebenschauplatz war. Aber auch Assad fand ich in diesem Krimi etwas schwierig. Irgendwas verheimlicht er und ich möchte nur allzu gern wissen, was es ist. Hoffentlich erfahren wir mehr in einem vierten Teil. Und da wäre noch Rose, ein sehr eigensinniger Charakter und auch wirklich verrückt. Nach dem sie sich mal wieder über Morck aufgeregt hat, macht sie sich von dannen und ihre Zwillingsschwester Yrsa hilft Morck und Assad beim Entführungsfall. Die drei tappen lange Zeit im Dunkeln, mag es mangelnder Kommunikation liegen oder ganz einfach an den vielen Nebenschauplätzen, die es immer wieder gibt, man weiß es nicht. Jedenfalls hat der Leser einen wesentlich besseren Einblick in das Geschehen, so erleben wir die Ehe des Täters mit, den Besuch von Sektenveranstaltungen und die rasante Jagd auf den Täter zum Schluss. Mir ist es nie langweilig geworden, während den 590 Seiten des Buches. Grund dafür mag oft Assads eigenwillige Ausdrucksweise, Morcks beruflichen als auch privaten Probleme sowie Rose bzw. Yrsas Eigenartigkeiten sein. Ein rundum gelungener Thriller, der einen gut unterhält und mit Lust auf weitere Fälle mit Morck, Assad und Rose macht.
Buchinfo: Jussi Adler-Olsen – Erlösung (Flaskepost fra P) Broschiert 591 Seiten Dtv 2011 ISBN-13: 978-3423248525 Preis: 14,90 €
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