[Montagsfrage] Gibt es Antagonisten, die ihr mehr mögt als Protagonisten bestimmter Bücher/Reihen und falls ja, was ist der Grund dafür?

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Gibt es Antagonisten, die ihr mehr mögt als Protagonisten bestimmter Bücher/Reihen und falls ja, was ist der Grund dafür?

Antagonisten finde ich immer sehr spannend. Zu Beginn gehen sie mir meistens sehr auf den Geist, aber mit der Zeit finde ich ihre Facetten sehr genial. Mein liebster Antagonist stammt aus Harry Potter und ist Severus Snape. Im ersten Band “Harry Potter und der Stein der Weisen” hätte ich ihn an die Wand knallen könne, ich fand ihn einfach nur hinterhältig und gemein. Aber mit jeden Band habe ich ihn mehr gemocht, er war immer noch herrlich undurchschaubar und manipulativ, aber er hatte auch seine guten Seiten. Auch wenn Harry, die grundsätzlich nicht sah oder sehen wollte.
Im Laufe der Bücher hat Snape sich weiterentwickelt und man erfuhr auch mehr über seine Vergangenheit, die so manches Handeln von ihm gut verdeutlicht.
Hingegen kann ich mit Dolores Umbridge noch immer nichts anfangen, für mich ist sie immer noch ein Biest und bleibt es auch. Draco Malfoy zeigt auch andere Facetten und gehört zwar immer noch nicht zu meinen absoluten Lieblingen, aber ich kann ihn gut ertragen.
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Die Montagsfrage ist eine Aktion von Svenja von Buchfresserchen

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[Aktion] Gemeinsam Lesen #181

PicsArt_1434984592351ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher-Allerlei.
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Im Moment lese ich “Harry Potter und der Halbblutprinz” von Joanne K. Rowling und bin auf Seite 13.
hpunddderhablblutprinzKlappentext von der Verlagsseite:
Seit Voldemort, der gefährlichste schwarze Magier aller Zeiten, zurückgekehrt ist, herrschen Aufruhr und Gewalt in der magischen Welt. Als Harry Potter und seine Freunde Ron und Hermine zu ihrem sechsten Schuljahr nach Hogwarts kommen, gelten strengste Sicherheitsmaßnahmen in der Zauberschule. Dumbledore will seine Schützlinge vor dem Zugriff des Bösen bewahren. Um Harry zu wappnen, erforscht er mit ihm die Geschichte des Dunklen Lords. Ob auch Harrys Zaubertrankbuch, das früher einem »Halbblutprinzen« gehörte, ihm helfen kann? Nur ein Detail fehlt, das Harry finden muss, dann liegt das Geheimnis um Voldemort offen. Dumbledore führt ihn, doch im alles entscheidenden Moment ist der Halbblutprinz zur Stelle und zeigt sein wahres Gesicht.
Bibliografische Angaben:
Autor: Rowling, Joanne K. Übersetzer: Fritz, Klaus Titel: Harry Potter und der Halbblutprinz Originaltitel: Harry Potter and the half-blood prince Reihe: Harry Potter #6 Seiten: 768 ISBN: 978-3-551-56666-9 Preis: 23,99 € (Hardcover) Erschienen: 08.10.2005 bei Carlsen
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
“Es war kein Hurrikan”, sagte Fudge unglücklich.
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Der sechste Harry Potter-Band im Re-Read. Ich liebe diese Reihe ja und habe sie direkt nach Erscheinen der einzelnen Bände immer gelesen. Der sechste war für mich einer der traurigsten, neben dem Vorgänger und dem Nachfolger. Aber ich liebe den Schreibstil immer noch und entdecke immer noch etwas neues. Der Einstieg in Band ist mal etwas anderes, da er nicht direkt mit den Dursleys, sondern mit dem Premierminister und Fudge beginnt. So wie der Premierminister reagiert auf Fudge ist er alles andere als erfreut und mir geht es, wenn Fudge auftaucht genauso. Aber er ist nun einmal Zaubereiminister und tja nicht gerade der hellste. ;-)
4. Hast du schon Blogs gelesen, bevor du selbst Blogger wurdest?

Ein paar Blogs habe ich bereits gelesen, bevor ich selber anfing zu bloggen dazu gehören El Tragalibros, Catbooks und Buchsaiten. Da schaue ich auch heute immer noch rein. Einige sind dazu gekommen, andere haben in der Zeit aufgehört. Es ist ein stetiger Wechsel.

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[Montagsfrage] Was muss ein Buch haben, um für dich als Lese-Highlight zu gelten?

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Was muss ein Buch haben, um für dich als Lese-Highlight zu gelten?

Die Frage ist wirklich nicht leicht zu beantworten. Viele Bücher bekommen von mir die Höchstwertung, aber um ein wirkliches Lesehighlight muss es noch etwas mehr sein.
Aber was muss ein Buch nun unbedingt haben?

Zum einen muss es mich von Beginn an geflasht haben, ein Buch kann bei mir nie ein Lesehighlight werden, wenn mich die ersten 100 Seiten nicht packen. Wenn ich mich da durchkämpfen muss, kann es den Nummer 1-Status bei mir schnell vergessen.
Aber nicht nur der Beginn ist dafür entscheidend, sondern auch das Setting, die Charaktere und eine glaubwürdige Handlung.
Was bringt mir die tollste Landschaftsbeschreibung, der genialste gestaltete Ort, wenn die Charaktere blass und eindimensional bleiben. Charaktere müssen für mich Ecken und Kanten haben, greifbar und realitätsnah sein.
Eine Handlung darf bei mir gerne über mehre Zeitebenen, aus verschiedenen Erzählperspektiven erzählt werden, aber eins darf sie nicht sein, nicht durchdacht. Nichts finde ich fürchterlicher und grausamer, wenn man merkt, dass der Autor sich entweder nicht für eine Linie entscheiden kann oder das Ende nicht zum Rest des Buches passt.
Mir ist es nicht unbedingt wichtig, dass alles aufgeklärt oder erläutert wird, gerade letzteres kann einen auch ermüden, aber mir ist wichtig, dass es logisch ist. Das man die Entscheidungen der Charaktere nachvollziehen kann, ich muss sie allerdings nicht gutheißen und sie müssen auch nicht meiner Lebenswirklichkeit entsprechen.
Hinzu kommt auch das der Schreibstil des Autors etwas besonderes haben muss. Er oder sie muss erzählen können, ich liebe es wenn ich in die Geschichte eintauchen kann und glaube, dass ich Teil der Handlung bin. Eine platte Sprache, nichts bildhaftes und nicht emotional abgeholt werden ist nicht meine Welt, dann hat es bei mir einen Malus, der auch nicht durch anderes wieder ausgeglichen werden kann.
Manche Bücher bestechen nicht nur die genannten Sachen, sondern auch durch ihre Aufmachung. Ein passend gestaltetes Cover, ein passender Titel und eine liebevoll gestaltestes Interior sind für mich auch Highlights. Da kann es die Kapitelüberschrift in einer anderen Schrift sein, eine kleine Grafik zu jedem neuen Kapitel, ein andersfarbiger Buchschnitt. All das begeistert mich auch, denn auch das Auge liest mit.
Wenn dies alles zusammenkommt: Geniales Setting, authentische Charaktere, logisch aufgebaute Handlung, genialer Schreibstil , tolle Ausstattung – dann ist es ein Lesehighlight.
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Die Montagsfrage ist eine Aktion von Svenja von Buchfresserchen

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