Steve Mosby – Der 50/50-Killer


Klappentext von der Verlagsseite:
John Mercer, ein altgedienter Detective, gerät in die Fallstricke eines perfi den Serienkillers. Der 50/50-Killer hat es auf junge Paare abgesehen. Eiskalt quält und manipuliert er sie eine Nacht lang, um die Liebe zwischen ihnen zu zerstören. Nur wer den anderen verrät, sieht den Morgen noch heraufdämmern.
Als die Polizei eines Nachts einen verstörten jungen Mann aufgreift, der Folterspuren aufweist, ist Detective Mercer klar, dass der Killer neue Opfer gefunden hat. Durch seine Flucht hat der Mann seine Freundin dem Tod geweiht. Detective Mercer läuft die Zeit davon, spätestens bei Tagesanbruch wird der Killer sie umbringen. Kann die Polizei das Versteck des Wahnsinnigen aufspüren, der sein Gesicht mit einer Teufelsmaske verhüllt?

Erste Meinung:
Selten habe ich mit einem Thriller so schwer getan, wie mit diesem. Das Thema ist interessant, aber irgendwie hapert es an der Umsetzung. Ich bin nun schon bei knapp 200 Seiten und irgendwie reißt es mich nicht vom Hocker. Die Charaktere sind nicht richtig greifbar, alle ein bisschen schwammig gehalten und sympathisch ist mir bis auf Mark auch niemand wirklich. Selbst Mark kann ich noch nicht richtig einordnen. Gut gefällt mir bisher nur der Wechsel in der Erzählperspektive , aber dies ist bisher auch alles. Es ist weder wirklich spannend und dies sollte man bei einem Thriller annehmen, noch kommt überhaupt ein leichter Gruselfaktor auf. Schade! Aber ich werde mich dennoch durch kämpfen und hoffen, dass die restlichen knapp 300 Seiten ein Mehr an Spannung liefern.

Erster Satz: “Wir brauchen nicht zu gehen«, sagte sie. »Wenn du nicht willst …”

Loading Likes...

Wochenrückblick 3/2012

Nun komme ich auch  dazu meinen Wochenrückblick zu posten.

Gelesenes und aktuelle Lektüre:
Begonnen hatte ich letzte Woche mit “Wenn ich bleibe” von Gayle Forman. Auf dieses Buch bin ich durch Steffie von Steflite aufmerksam geworden und den Kauf habe ich auch nicht bereut. Mia und Adam, beide Musiker, verlieben sich ineinander. Mia kann es zu Beginn nicht glauben, dass Adam, Frontmann einer jungen aufstrebenden Rockband sich in sie verliebt.  Als angehende Cellistin tut sie sich schwer zu Beginn mit den Leuten in Adams Umfeld, aber mit der Zeit gelingt es ihr immer besser. Nach einem fürchterlichen Autounfall liegt Mia im Koma und beobachtet, das Geschehen um sich herum.  Gayle Forman erzählt Mias und Adams Geschichte aus der Perspektive von Mia. Dabei springt sie immer wieder zwischen der Vergangenheit und Gegenwart von Mia, so erfährt der Leser von ihrer Liebe zum Cello, lernt ihre wundervolle Familie kennen und ihrer Beziehung zu Adam. Mir liefen während des Buches öfters die Tränen über die Wangen. Ein sehr berührendes und feinfühlig geschriebenes Buch, sowohl für junge Erwachsene als auch für Leser, die eine gut geschriebene Geschichte lesen möchten.

Mein zweites Buch war “Aber bitte für immer” von Meg Cabot. Es ist der dritte Teil der “New York Journal”-Reihe und spielt dieses Mal nicht in der Zeitungsredaktion, sondern in der Toskana. Jane Harris, die Hauptprotagonistin, ist freiberufliche Comic-Zeichnerin und im New York-Journal erscheint ihr Comic Wondercat. Auf dem New Yorker Flughafen wartet Jane auf ihre Freunde Holly und Marc und seinen Trauzeugen Cal. Cal ist niemand anderes als ein erfolgreicher Schriftsteller und Auslandsreporter. Direkt auf den ersten Blick sind sich Jane und Cal unsympathisch. Nicht gerade leicht, wenn man eine Woche zusammen verbringen muss und auch noch die Trauzeugen von Holly und Marc ist. Man könnte Cal ja ignorieren, wenn nicht Holly Jane immer wieder mit Informationen füttern würde, wie toll Cal doch ist. Nur findet Jane dies überhaupt nicht, denn jemand der Wondercat nicht kennt und sich dermaßen arrogant ist, mag sie einfach nicht. “Aber bitte für immer” ist wieder im typischen New York Journal-Reihen Stil geschrieben. Die gesamte Handlung wird in Form von Janes Reisetagebuchaufzeichnungen, Einkaufszetteln, Speisekarten und E-Mails erzählt. Natürlich bleibt dabei die Komik, Ironie und auch die Romantik nicht zu kurz. Mit der Zeit sind mir die Charaktere richtig ans Herz gewachsen, Jane mit ihrer romantischen Art und ich konnte auch Cal im Laufe der Handlung viel abgewinnen, da er es nicht ganz so leicht hatte im Leben. Sehr oft musste ich über die E-Mail-Dialoge zwischen Jane und Holly bzw. Cal lachen. Durch die unterschiedliche Art der Darstellung der Dialoge wurden auch die Emotionen sehr gut dargestellt. Ein rundum gelungener Band um Liebe, Hochzeit und Konflikt mit den Eltern. Denn letztere kommen immer wieder mal zu Wort und mischen tüchtig  mit, manchmal konnte ich über sie schmunzeln und so manches mal den Kopf schütteln. In einem Nachwort erzählt Meg Cabot noch, wie sie auf die Idee zu dieser Geschichte kam. Auch dies ist absolut lesenswert.

Im Moment lese ich “Der Übergang” von Justin Cronin. Wie es mir bisher gefällt liest ihr hier (klick).

Gekauft:
Auch wenn ich meinen RuB am abbauen bin, habe ich mir in der vergangenen Woche zwei Bücher gegönnt und zwar Meg Cabot – Aber bitte für immer und Justin Cronin – Der Übergang.

Loading Likes...