“Waiting on Wednesday” wird von Jill gehostet! Mein heutiges WoW ist von Claire Winter. Bereits ihr “Die Schwestern von Sherwood” hat mir sehr gut gefallen. Da ist es ja auch irgendwie logisch, dass ihr zweites Buch “Die verbotene Zeit”, das am 14. April im Diana Verlag im Hardcover erscheint, unbedingt bei mir einziehen muss. Ich hoffe auf eine ebenso spannende und tolle Familiengeschichte wie beim vorherigen Buch, denn der Klappentext klingt schon mal vielversprechend und führt mich wieder in eine Zeit, die mich sehr interessiert.
1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Lügen ihre Eltern sie an? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch einer schrecklichen Schuld …
Berlin, 1922: Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet Edith und Dora von Kindheit an eine so enge und treue Freundschaft, als wären sie Schwestern. Dora ist die Tochter eines einfachen Hausmädchens, Edith die eines reichen Papierfabrikanten. Die beiden wachsen im schillernden Treiben der Großstadt heran, und ihre Verbundenheit bleibt ihnen auch als Erwachsene erhalten. Dora findet ihr Glück mit dem ehemaligen Sportler Paul Behringer, und Edith heiratet den Adeligen Maximilian von Stettenheim. Doch wahre Liebe begegnet Edith erst mit dem charismatischen Violinisten Jules Cohn. In den gefährlichen politischen Zeiten der Dreißigerjahre lässt Edith sich auf ein gewagtes Spiel ein, denn Jules ist Jude und im Widerstand aktiv. Dora bleibt der einzige Mensch, dem sie vertrauen kann. Und Edith wird schließlich gezwungen, die Freundin um etwas zu bitten, das ihrer aller Leben auf dramatische Weise für immer verändern wird …
Klappentext: Ein Dorf in den fünfziger Jahren in Flandern: Fora arbeitet in der Poststelle und hat sich damit abgefunden, von ihrer dominanten Mutter ständig bloßgestellt und gehänselt zu werden. Als sie jedoch plötzlich stirbt, sucht Flora Trost beim Handwerker Mon – und wird schwanger. Die Tochter des Paares ist ein stilles, etwas sonderbares Kind, das seinen Weg auf ganz eigene Weise gehen wird.
Inhalt: Roza, die Tochter von Mon und Flora, wächst sehr behütet auf, denn sie ist ein geistig nicht so weit entwickelt, wie andere Kinder in ihrem Alter. Erst mit den Jahren und mit Hilfe ihrer Stiefschwester Wiesje und der Mutter Oberin wird sie selbständiger und geht ihren Weg.
Meinung: Diane Broeckhoven zeigt durch ihre sanfte Schreibweise sehr gut das Mutter-Tochter-Verhältnis auf, zum einen zwischen Jeanne und Flora und dann auch zwischen Flora und Roza. Während Jeanne Flora unterdrückt, versucht Flora alles unangenehme von Roza fernzuhalten. Flora entwickelt nach dem Tod der Mutter eine eigene Persönlichkeit und wird zunehmend bestimmender und fordernder sowohl gegenüber ihren Mann Mon als auch gegenüber ihrer Tochter Roza. Mon wird von Broeckhoven als einen arbeitsamen Mann dargestellt, mir kommt es dabei so vor, als ob er Flora wenig gegenzusetzen hat. Roza stellt sie als zurückgeblieben da, die in ihrer eigenen Welt lebt und am liebsten alles zu Konfetti macht. Man begleitet Flora und ihre Familie durch das ganze Leben von Jeannes Tod bis zu Mons Einzug ins Altersheim.
Buchinfo: Diane Broeckhoven: Einmal Kind, immer Kind (Eens kind, altijd kind) Taschenbuch 176 Seiten Rowohlt 2007 ISBN-13:978-3499243578
Klappentext: „Die Monate haben es eilig. Die Jahre haben es eiliger. Und die Jahrzehnte haben es am eiligsten. Nur die Erinnerungen haben Geduld mit uns. Besonders dann, wenn wir mit ihnen Geduld haben“, schreibt Erich Kästner in seinem Nachwort zu seinen Kindheitserinnerungen >Als ich ein kleiner Junge war<. Der gebürtige Dresdner erzählt von den Jahren 1907 bis 1914 in seiner Heimatstadt, aber auch sehr anschaulich von der Kindheit seiner Eltern und Großeltern. Er beschreibt das Alltagsleben seiner Familie, die gesellschaftlichen Zwänge und Konventionen, das Treiben auf den Straßen und Plätzen Dresdens. Besonders liebevoll erinnert sich Erich Kästner an seine Mutter, der er mit diesem Buch ein Denkmal setzt.
Inhalt: Erich Kästner erzählt in “Als ich ein kleiner Junge war” die Geschichte seiner Familie. Wie er selber sagt, beginnt er mit der Familiengeschichte seiner Eltern. Sein Vater Emil stammt aus einer Handwerksfamilie und die Eltern seiner Mutter Ida führten eine Schmiede und einen Pferdehandel. Das erzählen der Familiengeschichten seiner Eltern stellt die Verbindung zu seinem eigenen Leben dar, denn immer wieder kommt es zu Begebenheiten mit seinen Onkeln, die Pferdehändler, geworden sind. 1899 nach siebenjähriger Ehe wird Erich Kästner in Dresden geboren. In den folgenden Kapiteln erzählt er dann über sein tägliches Leben, das Bemühen des Vaters und der Mutter, die kleine Familie über Wasser zu halten, was zunehmend schwierig wird. Aufgrund dessen vermieten sie ein Zimmer an einen Lehrer und dies ist Erichs erste Begegnung mit einem Lehrer und es werden noch weitere folgen. Die Lehrer prägen ihn schon bevor er selber in die Schule kommt und lesen und schreiben lernt und schon zu diesem Zeitpunkt steht sein Berufswunsch fest: er möchte Lehrer werden. Und da Erich, das einzige Kind von Emil und Ida Kästner ist, soll dieser Wunsch ihm auch erfüllt werden. So bekommt er Klavierunterricht und um diesen und auch das Lehrerseminar bezahlen zu können macht Ida Kästner eine Ausbildung zur Friseuse. Mit dieser Ausbildung und dem ausüben des Berufs kommt zwar auch Geld in die Familie, aber die Gesundheit von Ida wird stark angegriffen, immer stärker werden ihre Depressionen und auch die Angst von Erich, dass seine Mutter irgendwann zusammenklappt. Ein weiterer Teil seiner Kindheitserinnerungen nimmt sein Onkel Franz ein, der vom Metzgerhandwerk zum Pferdehandelt wechselt und Millionär wird. Aber auch da erkennt Erich, dass Franz und seine Familie nicht glücklich sind, denn alles Geld macht noch keine Familie aus. Vor allem auch deswegen, das Franz wie ein Patriarch über die Familie herrscht und seine Frau und Tochter an der kurzen Leine hält. Immer wieder kommt Erich Kästner in seinen Kindheitserinnerungen auf seine Mutter zu sprechen, die er innig liebt, er erzählt von den Wanderungen, die er mit seiner Mutter unternimmt und auch von seinen Ängsten vor dem Heiligabend, wenn sowohl seine Mutter als auch sein Vater mit ihrem Geschenken vor dem Baum stehen und beobachten, über welches Geschenk er sich mehr freut. Für Erich ist dies immer eine schwierige Zeit gewesen, da er weder den einen noch den anderen verletzen wollte und darum versuchte beiden gerecht zu werden. Erich Kästners Kindheitserinnerungen enden mit dem Beginn des 1. Weltkriegs.
“Der Weltkrieg hatte begonnen und meine Kindheit war zu Ende.”
Meinung: Erich Kästner erzählt mit viel Humor und auch mit Melancholie seine Kindheitserinnerungen. Eine sehr große Rolle in seinem Leben hat seine Mutter gespielt, wie man in diesem Buch merkt. Im Grunde genommen ist es eine Hommage an seine Mutter. Er hält sich nicht chronologisch an seine Kindheit, sondern macht auch immer wieder Sprünge, bei denen er dann auch schreibt, das sie eigentlich nicht dahin gehören. Er berichtet nicht nur, sondern kommentiert auch das Verhalten seiner Familienangehörigen, sei es Onkel Franz und Tante Lina, Cousine Dora oder seine Freunde aus Kindertagen. Er beschreibt sie in ihrer Persönlichkeit so, dass man sie sich vorstellen kann. Durch seinen Schreibstil gelingt es ihm den Leser in das beginnende 20. Jahrhundert hinein zu ziehen. Man erfährt viel über das Familienleben, Schule und dem damaligen Dresden. Ein Buch für alle, die mehr über Erich Kästners Kindheit erfahren wollen.
Buchinfo: Erich Kästner: Als ich ein kleiner Junge war Taschenbuch 208 Seiten dtv 2009 13. Aufl. ISBN-13:978-3423130868
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