SuB-Abbau 2012 – Update 3

Lange habe ich kein Update mehr zum SuB-Abbau 2012 geschrieben. Es wird also mal wieder Zeit dazu. Durch ein paar Neuzugänge ist die Abbau-Liste bis auf 69 Bücher angewachsen. Dennoch kann ich eine Woche vor Schluss meiner Aktion SuB-Abbau 2012 einiges an gelesenen Büchern von der Liste streichen. Mittlerweile sind es 30 von 69. Schon einmal eine gute Quote und es sind auch einiges SuB-Leichen der vergangenen Jahre gelesen worden. Einige waren zwar nicht so gut, aber andere haben mich wiederum positiv überrascht.
Mal sehen, wie viel ich noch in der verbleibenden Woche bis zum Nikolaus gelesen bekomme, dann gibt es noch mein abschließendes Fazit. Meine Liste findet ihr wie immer hier.

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Anti-Age dem SuB – November 2012

Der dritte Monat von Kermits Challenge ist vorbei und ich habe sie wieder erfolgreich abgeschlossen. Eine Besprechung wird es allerdings zu Arundhati Roys “Der Gott der kleinen Dinge” nicht geben, da mir das Buch nicht gefallen hat. Es war leider ein Missgriff, aber nun habe ich es zumindest gelesen und habe es dadurch vom SuB. Da heute auch wieder Auslosungstag ist, hoffe ich das mir der Zufallsgenerator dieses Mal eine bessere Lektüre beschert. Dann wollen wir mal …

Es wurde das Buch mit der Nummer 389 auf der Liste. Und es ist tadatada…

Klappentext von der Verlagsseite:
Ohne ihre Schwester Anna kann Kate Fitzgerald nicht leben: Sie hat Leukämie. Doch eines Tages weigert sich die 13-jährige Anna, weiterhin Knochenmark für ihre todkranke Schwester zu spenden … Jodi Picoults so brisanter wie aufrüttelnder Roman über den Wert des Menschen wird niemanden kaltlassen.

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SuB-Abbau 2012 – Update 2

Etwas später gibt es nun das zweite Update zum SuB-Abbau. Gelesen habe ich in den vergangenen zehn Tagen drei Bücher, die unterschiedlicher nicht sein konnten.

Zunächst habe ich “Glückliche Ehe” von Rafael Yglesias beendet. Das Buch hat seine Höhen und Tiefen. Manchmal ging mir der Hauptprotagonist in seiner Jugendzeit ganz schön auf die Nerven, aber wie er sich später bei der Krankheit seiner Frau und ihrem langsamen Sterben verhalten hat war einfach nur großartig. Da hat er sehr an Sympathie gewonnen. Sehr interessant fand ich den Aufbau des Buches: Erst kommt ein Kapitel aus der Vergangenheit von Enrique und Margaret und anschließend wieder ein Kapitel aus der Gegenwart. Besonders in den Gegenwartskapitel wird nichts beschönigt und ich musste schon oft schlucken und mir traten auch öfters die Tränen in die Augen. Es ist eindeutig kein Buch zum drüber hinweg lesen, sondern mit viel Gefühl wird sowohl die Liebesgeschichte zwischen einen armen, aber hoffnungsvollen Literaten und einer Tochter aus gutbürgerlichen Haus als auch das langsame sterben und die Auseinandersetzung mit dem Tod eines geliebten Menschen, beschrieben.

Als nächstes habe ich dann von Linda Howard “Eiskalte Liebe” gelesen. Tja, wie der Titel schon sagt eiskalt, so habe ich auch das gesamte Buch empfunden. Die Charaktere sind mir nicht nah gegangen, weder Sally, die junge toughe Journalisten noch Rhydon, der Verleger. Eine Liebesgeschichte, die man so schon einhundertmal gelesen hat und nichts weltbewegendes war. Junger tougher Journalistin wird vom Ex, der nun auch noch ihr oberster Boss ist Steine in den Weg gelegt, nur weil er nicht über die Trennung hinweg kommt. Oh man, leider habe ich zu viel gute Lesezeit mit dem Buch verschwendet schade dafür.

Das dritte Buch war dann völlig abgedreht, aber auch richtig gut. Selten habe ich so über einen Charakter amüsiert, wie über Toxic und sein Leben in Island. Allein schon wie Helgasons Held ins kalte Island gekommen und auch warum ist genial beschrieben. Ein Highlight in dem Buch waren für mich eindeutig die Charaktere, spitz überzeichnet, sarkastisch und zynisch dargestellt und dadurch einfach genial. Von dem Autor möchte ich gerne mehr lesen. Einzig die Einordnung in das Genre “Krimi” passt mir nicht so ganz, eher passt es für mich in den Bereich Erzählung.

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