[Challenge] Anti-Age dem SuB 3.0 You can [re] do – August 2014

bannerfans_12214985Nun ist es endlich so weit morgen geht die Anti-Age dem SuB 3.0 You can [re] do Challenge proudly presents by Kermit vom Seitenteich los und ich bin natürlich mit dabei. Allein bei einem Alt-SuB von 868 Büchern, darunter mindestens 12 SuB-Leichen, die gelesen werden wollen, war es klar, dass ich mich dieser Herausforderung stellen muss.
Gut finde ich, dass dieses Mal das Hauptaugenmerk auf das Glücksfee-Buch gelegt wird und dafür 3 Lose erhalten kann, selbstverständlich nur dann, wenn es gelesen wurde. Ein weiteres Los bekommt man bei Plus-Minus und lesen eines Ur-Alt-SuB-Buches ohne dass das Glücksfee-Buch geschafft sein muss, das Los für die Zusatzaufgabe bekommt man aber nur, wenn man jene geloste Buch geschafft hat.
Soweit so gut und wenn ich mir dann so meine Liste anschaue, die ihr übrigens hier findet, habe ich gerade zu Lust auf fast alle meiner SuB-Bücher. Das sollte doch dann eine wunderschöne Lesezeit werden. Meine Fortschritte werde ich immer auf meiner Challenge-Seite eintragen und natürlich gibt es auch wieder den monatlichen Post zur Aktion.
Aber nun nichts wie ran an die Auslosung und mal schauen, mit welchem Buch ich den August verbringen werde:

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Oh, hah. Die Glücksfee wird sich etwas dabei gedacht haben, denn genau dieses Buch hatte ich erst letztens in der Hand um es zu lesen, habe es dann allerdings doch wieder in meine Privatbibliothek zurückgestellt. Geworden ist es Nummer 553 auf der Liste und es ist:

978-3-257-23940-9_englischerharemKlappentext von der Verlagsseite:

Eine junge Frau zu ihren Eltern, untere Mittelschicht im Londoner Vorort: »Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Ich heirate, die schlechte: Er ist Perser. Und übrigens: Er hat bereits zwei Frauen.« So beginnt ein provozierender Roman über Heimat, Kochen und die Faszination des Fremden … und eine Liebesgeschichte wie keine andere – für diese Zeit.

Ihr Hang zu Tagträumen hat die junge Tracy Pringle um ihren Job gebracht. Doch wie in einem Traum wenden sich die Dinge zum Guten: ein neuer Job, eine neue Liebe, eine neue, fremde Welt – verkörpert von Samaan Sahar, genannt Sam, Sohn einer Metzgerdynastie aus Teheran, vornehmer Besitzer eines vegetarischen Restaurants, Oxford-Absolvent, Muslim und Mitglied eines anglikanischen Kirchenchors. Ach ja – und er hat bereits zwei Frauen. Tracys und Sams eigentlich unmögliche Liebe ist eine Provokation: für sie selber, für die jeweiligen Eltern… und für Tracys eifersüchtigen rassistischen Ex-Freund! Die Gegensätze prallen vehement aufeinander: Ost und West, Reich und Arm, Gemüse und Fleisch, Poly- und Monogamie, Alt und Jung, tolerante Menschlichkeit und blinde Gewalt… »Sind wir noch Herren im eigenen Land?«, jammern Tracys Eltern, während Tracy und Sam schon längst die Frage stellen, was das heute bedeutet: Heimat, Treue, Religion, eine Familie – und Glück. Ein provozierender Roman über Liebe, Kochen und die Faszination des Fremden.

Auf dieses Buch bin ich mehr als gespannt und ich freue mich richtig aufs lesen.

Im Laufe des Monats wird uns Kermit noch eine Zusatzaufgabe stellen:

Zufallsaufgabe:

“Let’s start the party! Lies ein Buch vom Alt-SuB, das du mit einem tollen Lied in Verbindung (Titel, Land, Inhalt, Stimmung…) bringst.”

Was für eine Zusatzaufgabe und ich bin erst einmal meine Alt-SuB-Liste durchgegangen und dann ausgerechnet bei Hornby hängen geblieben. Denn da kam mir ein Lied in den Kopf :

[youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=rvk1c_lsLEs”]

Und das ist das da zugehörige Buch:

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Anti-Age dem SuB reloaded – Das Ende einer Challenge…

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ist nun gekommen die  Challenge Anti-Age dem SuB reloaded proudly presents by Kermit von Seitenteich ist zu Ende und ich bin traurig darüber, aber auch froh, denn sie macht ja auch Platz für etwas neues – nämlich der Anti-Age dem SuB 3.0 You can [re]do-Challenge ebenfalls gehostet by Kermit von Seitenteich. Natürlich bin ich wieder mit dabei, denn dadurch baue ich mindestens ein paar SuB-Leichen ab.

Aber bevor es nun zur neuen Challenge übergeht sollte ich ja noch meine Erfolge im Juli bekanntgeben. Der Juli verlief ganz wundervoll, insgesamt bekomme ich vier Lose. Denn ich habe sowohl das Zufallsgenerator-Buch “Nur 15 Sekunden” von Kate Pepper geschafft, als auch einen Ur-Opa noch gelesen “Sevillas bittere Orangen” von Antonio Sarabia. Konnte “Nur 15 Sekunden” mich noch etwas überzeugen – auch wenn ich den Täter schon nach ein paar Seiten ermittelt habe (leider!!!!), so war zumindest der weitere Verlauf noch interessant – hingegen scheiterte “Sevillas bittere Orangen” grandios bei mir. Ich habe noch nie und jetzt sage ich wirklich noch nie, einen so vollgestopften historischen Roman, der im Mittelalter angesiedelt ist, wie diesen gelesen. Auf gerade mal 256 Seiten musste Antonio Sarabia scheinbar alles mögliche abhandeln: Seefahrertum, Kolonialmacht, Religon, Kannibalismus, Inquisition, Scheiterhaufen, Entdecker, Buchdruck und Königreich. Es war einfach zu viel, manchmal ist weniger einfach mehr.
Ihr fragt euch jetzt sicher, dass sind doch nur zwei Lose. Ja, richtig. Denn bei Plus-Minus bin ich mal wieder gescheitert, aber Kermits Zusatzaufgabe beschert mir zwei weitere Lose: Außerdem wurden noch “Kalinka, Kalinka” von Oksana Robski (ein weiterer buchtechnischer Reinfall) und “Die Eiskönigin” von Alice Hoffman gelesen. “Die Eiskönigin” war zwar etwas spleenig, aber hat mich von allen vier Büchern am meisten überzeugt.

Das war also Anti-Age dem SuB reloaded. Grund genug noch einmal zurückzublicken in Form einer kleinen Statistik. Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich Statistiken liebe. <3

Insgesamt lagen auf meinem Alt-SuB 672 Bücher, die vor dem 01.08.2012 auf irgendeinen verschlungen Pfad ihren Weg in  mein Bücherregal geschafft haben. Davon habe ich im Laufe der 12 Monate 28 Bücher gelesen worden. Wer nun allerdings glaubt, dass mein Alt-Sub für die neue Challenge kleiner geworden ist, den muss ich enttäuschen. Die neue Zahl sieht ihr im neuen Post und da dann auch das ausgeloste Buch für die neue Challenge.

Kermit, vielen lieben Dank für das tolle Challenge-Jahr und ich freue mich schon auf Anti-Age dem SuB 3.0 You can [re]do.

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[Buchbesprechung] Christiane Lind – Endlich Schnurrlaub

978-3-499-26833-5_endlichschnurrlaub Klappentext von der Verlagsseite:

Auf Samtpfoten durch die Welt!

Manchmal muss eine Katze das Schicksal in die eigenen Pfoten nehmen: Als Kater Lucky, mit Haut und Fell Berliner, im Tierheim in Niedersachsen landet, steht für ihn fest: Ein echter Straßenkater eignet sich nicht als Stubentiger. Und so macht Lucky sich mutig auf die Reise in die ferne Hauptstadt. Auch Hope treibt das Heimweh nach Hause. Auf dem Weg einmal quer durch Australien trifft das schüchterne Kätzchen auf nachdenkliche Dromedare, listige Dingos und ein skeptisches Wombatpärchen und muss mehr als einmal beweisen, dass auch sie Krallen hat. Stadtkatze Mimi hingegen ist wenig begeistert von den Ferienplänen ihres Frauchens, denn das bedeutet für sie: Zwangsurlaub auf dem Bauernhof!
Abenteuerliche, heitere und erstaunliche Geschichten über unsere schnurrenden Freunde auf Reisen.

Autoreninfo von der Verlagsseite:

Christiane Lind, Jahrgang 1964, wuchs im niedersächsischen Zonenrandgebiet auf. Heute lebt sie abwechselnd mit einem Ehemann in Duisburg und fünf Katern in Kassel. Sie liebt Bibliotheken und Kunstmuseen, kann auf Zigaretten und Fleisch verzichten, nicht aber auf Latte Macchiato und ihren iPod. Die promovierte Sozialwissenschaftlerin arbeitete in unterschiedlichen Berufen, bis sie sich als Unternehmensberaterin und Sozialforscherin selbstständig machte. Neben Sachbüchern und Artikeln in Fachzeitschriften hat Christiane Lind bereits zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. «Die Geliebte des Sarazenen» ist ihr erster Roman.

Mehr Informationen zur Autorin auf www.christianelind.de.

Erster Satz:
Hope war sich immer sicher gewesen, dass ihre Menschen ihr mehr bedeuteten als die Farm, auf der sie lebten.

Aufbau:

“Endlich Schnurrlaub” umfasst 8 Geschichten von Katzen, die reisen, sowie die Hintergründe zu den einzelnen Geschichten und eine Danksagung der Autorin. Das Cover zeigt ein kleines Kätzchen im Gras und hat mich als Katzennärrin direkt angesprochen. Die Titel der Katzengeschichten sind in Schreibschrift gehalten und gefällt mir sehr. Hinzu kommt das jeder Katzengeschichte ein Spruch eines bekannten Autors versehen.  Hinzu kommen in jeder Katzengeschichte noch verschiedene schwarze Katzen als Abgrenzung der Ereignisse innerhalb der jeweiligen Geschichte. Insgesamt umfasst das Buch 224 Seiten.

Inhalt:

Auf meiner Reise durch die acht Katzengeschichten lerne ich die Katzen und  ihre Abenteuer. Zum einen die kleine Katze Hope in Australien, die einen langen Weg zurück zu ihrer Heimatfarm auf sich nimmt,  zum anderen der kleine Berliner Kater, der für sich und sein Frauchen ein zu Hause sucht . Dann ist da auch noch Struppi, die auf Madeira als Straßenkatze lebt und es nicht leicht hat, wären da nicht die Urlauber aus Deutschland. Ein weitere Geschichte ist eine richtige Abenteuergeschichte um einen Seefahrerkater, der auf Madagaskar strandet und auch Linus Langnase ist wieder mit dabei mit seiner kleinen Ausreißergeschichte. In Venedig treffe ich dann auf Prince Charming, den Kater einer hochnäsigen und verwöhnten Hollywood-Schauspielerin, und sich nach seiner Katzensitterin sehnt und sich auf die Suche nach ihr macht. Mimi macht Urlaub auf den Bauernhof und muss sich dort erst einleben, erlebt aber dann auch ein Abenteuer und zu guter Letzt gibt es noch die Geschichte einer Ausreißerin und einer kleinen Katze.

Meinung:

Bücher mit Katzen haben es mir schon immer angetan, sei es in Form der Mrs. Murphy-Katzenkrimi-Reihe von Rita Mae Brown oder in Form von Kurzgeschichten wie in dem Buch “Endlich Schnurrlaub” von Christiane Lind.
In den acht Katzengeschichten ist eine ganze Bandbreite von Emotionen versteckt von blassen Erstaunen über die Leistung einer Katze bis hin zu Tränen, die einem über das Gesicht laufen oder lauten Lachen, wenn eine Szene nur allzu komisch ist.
Vor allem bei Linus Langnase habe ich meine Katze wiedererkannt, die auch vor so mancher Herausforderung nicht zurück steckt.
Berührt hat mich jede Katzengeschichte auf ihre Art und Weise, sowohl die gefühlvollen als auch die philosophischen und mit Lebensweisheiten angereicherten Geschichten um die Hope in Australien oder den Seefahrerkater Trim. Egal welche Katze und welche Katzengeschichte Christiane Lind versteht es jede Katze ihr eigenes Wesen zu geben und sie glaubwürdig darzustellen.
Im Hintergründekapitel erzählt die Autorin, wie sie auf die einzelnen Katzengeschichten gekommen ist und gibt so den perfekten Hintergrund zu den einzelnen Geschichten. So sind die Katzengeschichten eine mehr als gelungene Mischung aus Realität und Phantasie und gaben mir einige vergnügliche Lesestunden.
Das Christiane Lind Tiere besonders mag und daher auch gute Geschichten schreibt, erkennt man auch daran, dass sie zehn Prozent ihrer Einnahmen aus dem Buch in Tierschutzprojekte fließen lässt.

Fazit

“Endlich Schnurrlaub” kann ich uneingeschränkt empfehlen. Ein wundervolles Buch mit Geschichten über ungewöhnliche Katzen, die einem vergnügliche Lesestunden bescheren.

Buchinfo:
Christiane Lind – Endlich Schnurrlaub
Taschenbuch 244 Seiten
Rowohlt 2014
ISBN-13: 978-3-499-26833-5
Preis: 8,99  €

Bewertung:

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Waiting on Wednesday – Die Buchmagier. Angriff der Verschlinger

New WoW“Waiting on Wednesday” wird von Jill gehostet! Mein heutiges WOW ist die Fortsetzung einer Fantasy-Buchreihe, die ich im März/April in meinem Lieblingsforum im Rahmen einer Mini-Leserunde gelesen habe: Die Buchmagier. Angriff der Verschlinger. Jim C. Hines zweiter Band um den Buchmagier Isaac und die Dryade Lena erscheint am 15.08.2014 im Lübbe Verlag.

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Klappentext von der Verlagsseite:

DER ZAUBER, DER EINER GESCHICHTE INNEWOHNT, IST NICHT ZU BRECHEN … Die Magie der Bücher gibt es wirklich — ebenso wie Buchmagier. Sie haben die Fähigkeit, in Romane hineinzugreifen und Gegenstände aus den Geschichten in unsere Welt zu holen.

Der Buchmagier Isaac gehört zu den Pförtnern, jener Organisation, die seit Jahrhunderten die Menschheit vor übernatürlichen Gefahren beschützt. Als einige mysteriöse Morde geschehen, entdeckt er, dass gefährliche Wesen – die so genannten Verschlinger – dahinterstecken. Doch noch schlimmer: Als nächstes haben sie es auf Isaacs Lebensgefährtin, die Dryade Lena, abgesehen! Und Lenas Magie kann in den falschen Händen zu einem gefährlichen Werkzeug werden … “Rasante Action und viel Humor … Hines gibt dem Leser alles, was er braucht!” — PUBLISHERS WEEKLY

 

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Aktion – Gemeinsam Lesen #71

gemeinsam_lesenDienstag und es ist damit Zeit für Asaviels Aktion “Gemeinsam Lesen” .

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese zur Zeit ein E-Book und kann dadurch keine Seitenangabe machen, sondern 28 % nur angeben. Wenn ich es nun auf die Taschenbuchausgabe umrechne bin ich auf Seite 112.

Pilluralli
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Satu dachte daran, wie dumm es war so weit wegen Einkäufen zu reisen, doch die Menschen waren gewöhnt an lange Autofahrten.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Zunächst war ich skeptisch, da der Roman mit einer epischen Landschaftsbeschreibung und der ersten Szenerie auf dem winterlichen Friedhof, aber mit zunehmender Seitenzahl hat sich das Buch immer besser entwickelt. Die Charaktere sind gut dargestellt und ich musste schon öfters über den ein oder anderen Charakter den Kopf schütteln. Am meisten bis jetzt über Irja, die mir nicht gerade viel Selbstbewusstsein zu haben scheint, denn sonst würde sie ja wohl nach über 45 Jahren Ehe mehr ihrem Mann vertrauen als dem Klatsch in Lappland.
Toll finde ich die finnischen Wörter im Buch, die zum einen direkt übersetzt werden und man auch sonst im Glossar noch suchen kann.
4. Wir haben Sommer, mal mit Sonne, mal mit Regen. 
Welches Wetter herrscht gerade in deinem aktuellen Buch?

“Pilluralli” spielt meines Wissens im lappländischen Winter. Jedenfalls schreibt Mikki H. von dunklen finnischen Polarnächten. Also bisher alles andere als ein Sommerbuch. :-)

 

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Montagsfrage – Happyend erwünscht?

montagsfrage_banner_neu Happyend erwünscht?

Ich benötige nicht unbedingt ein Happyend bei den Geschichten. Aber ein Ende muss mich zufriedenstellen und nicht unbedingt so viele Fragen offen lassen. Denn ein Buch mit offenen Ende hat mich schon öfters zu dem Schluss gebracht, dass der Autor nicht wusste wie er es beenden wollte und dann halt alles dem Leser überlässt. Oder ich denke, dass  immer noch eine Fortsetzung kommen wird.

———-

Die Montagsfrage ist eine Aktion von Nina von Libromanie.

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Wochenrückblick 30/2014

Der 30. Wochenrückblick.

|Gesehen|Stadtbummel, blaue Zehe, Familie, Nachbarn, Freunde
|Gelesen|Drei Bücher begonnen, aber noch keins beendet
|Gehört|Maximo Park – Limassol
|Getan| Job, Haushalt, gebloggt, gelesen, Musik gehört,
|Gekocht| Lachs auf Zucchinibett
|Gekauft|Lebensmittel, Buch, Haarreifen, Geschenke, CD’s
|Gewünscht|Dass, das Wetter gut bleibt.
|Geplant|Sport machen
|Gesagt| “Oh, tut das weh. Hoffentlich nichts schlimmes.”
|Gedacht|Hat das denn nie ein Ende.
|Gefreut| neue Bücher
|Geärgert|über meine Dusseligkeit
|Geklickt| Twitter

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[Buchbesprechung] Diana Menschig – So finster, so kalt

978-3-426-51493-1_Druck Klappentext von der Verlagsseite:

Als Merle Hänssler nach dem Tod ihrer Großmutter in deren einsam gelegenes Haus im Schwarzwald zurückkehrt, findet sie im Nachlass ein altes Dokument. Darin berichtet ein gewisser Johannes, der Ende des 16. Jahrhunderts im Haus lebte, über merkwürdige Geschehnisse rund um seine Schwester Greta. Merle tut diese Geschichte zunächst als Aberglaube ab. Doch dann passieren im Dorf immer mehr unerklärliche Dinge: Kinder verschwinden, und auch das alte Haus selbst scheint ein seltsames Eigenleben zu entwickeln. Langsam, aber sicher beginnt Merle sich zu fragen, ob an Johannes’ Erzählung mehr dran ist, als sie wahrhaben wollte.

Autoreninfo von der Verlagsseite:

AF_Menschig_Diana__02_WebDiana Menschig, geboren 1973, arbeitet als selbständige Dozentin und Autorin. Wenn sie nicht gerade in fantastischen Parallelwelten unterwegs ist, teilt sie sich mit ihrem Mann, zwei Hunden und einer Katze ein Haus am Niederrhein.

 

 

 

Erster Satz:
“Die Hexe ist tot!”, hörte Ronja ihren Freund Luke aufgeregt flüstern.

Inhalt:

Merle Hänssler arbeitet als Rechtsanwältin in Hamburg und hat ihren Heimatort Steinfest im Schwarzwald weit hinter sich gelassen. Aber dann holt der Tod ihrer Oma Mago sie wieder ein und sie muss in Steinberg nach dem Haus der Oma schauen. Es steht ziemlich abseits im Wald und hat einen verbotenen Garten, den die Kinder des Ortes niemals betreten durften. Ein mysteriöses Haus in dem Merle ihre Kindheit verbrachte und auch Oma Mago war eigen, aber dennoch im Dorf angesehen. Beim Durchsehen der alten Sachen stößt Merle auf die Niederschriften über einen Hans, der einer Greta verfällt. Merle erinnert diese Niederschrift an ihre Träume und bezieht auch einiges auf Jacob Wolff, den sie um Hilfe bei der Entschlüsselung der Niederschrift bat. Was hat es mit der Niederschrift auf sich und was für ein Spiel spielt Jacob Wolff?

Aufbau:

“So finster, so kalt” umfasst 22 Kapitel sowie einen Prolog und Epilog. Die Kapitelüberschriften sind mit demselben Rankenmuster umgeben, wie auch der Autorenname auf dem Cover. Hinzu kommt eine Widmung, der Anfang des deutschen Volksliedes “Hänsel und Gretel”, ein Rezept für finsterkalte Lebkuchenmännlein und ein Kapitel zur “Geschichte hinter der Geschichte. Insgesamt sind es  384 Seiten.

Meinung:

Ich liebe Märchen und schon länger wollte ich eine Märchenadaption lesen, dass es dann gerade um die Adaption von “Hänsel und Gretel” handeln würde, die im Original den Gebrüder Grimm zuzuordnen ist, ist reiner Zufall. Es war für mich eine Herausforderung, da ich mit den Grimmschen Märchen nicht so vertraut bin, da ich mehr mit den Märchen von Hans Christian Andersen aufgewachsen bin.

Also dann mal Eintauchen in die Adaption des Grimmschen Klassikers und bereits der Beginn mit dem Volkslied und dem Rezept sowie der erste Satz, den ich oben bereits erwähnt habe, hat mich neugierig gemacht. Was ist passiert?, fragte ich mich. Und schon war ich in der Geschichte drinnen, die zunächst noch sehr ruhig beginnt, aber im Laufe der weiteren 370 Seiten an Fahrt aufnimmt und einen manchmal sprachlos, erstaunt und auch öfters mit einem leichten Schauer auf der Haut in den Bann zieht.
Auch die Einbeziehung von weiteren Märchen hat mir gut gefallen und da ich kein Kenner der Grimmschen Märchen bin, waren sie für mich bis auf Rotkäppchen, unbekannt. Aber nichtsdestotrotz, hat mich dies nicht von der Lektüre abgehalten.

Gut gefallen haben mir die Charaktere, vor allem Merle, war gut gestaltet. Man konnte ihr ihre Genervtheit über ihren Job, ihre Unruhe durch den fehlenden Schlaf und auch die Neugier über die Niederschriften hundertprozentig abnehmen und auch nachvollziehen. Ein wirklich authentischer Charakter. Schwieriger war für mich Jacob Wolffs Handlungsweise nachzuvollziehen, er blieb mir bis zum Ende hin undurchsichtig und mysteriös.

Auch die Sprache, die einfach zu lesen war und der Wechsel zwischen Merles Geschichte und den fünf längeren Teilen, die zu Hans’ Zeit spielen hat mir gefallen. Allerdings kam der Wechsel immer abrupt, war man in dem einen Kapitel noch mit Merle  beschäftigt und grübelte noch über Jacobs Verhalten nach, so landete man plötzlich bei Hans und Greta und musste wieder umdenken und sich wieder neu einfinden. Hinzu kommt noch das “So finster, so kalt” mit zunehmender Seitenzahl immer verworrener und komplizierter wurde und leider auch für meinen Geschmack etwas zu stark ins Mystische und Phantastische abrutschte.

Dennoch hat mich “So finster, so kalt” gut unterhalten und es wird nicht die letzte Märchenadaption sein, die ich gelesen habe.

Fazit

“So finster, so kalt” ist eine düstere Märchenadaption, die etwas ins mystische und phantastische abgleitet, aber für Leser geeignet ist, die es auch gern mal gruselig haben möchten.

Buchinfo:
Diana Menschig – So finster, so kalt
Taschenbuch 384 Seiten
Knaur 2014
ISBN-13: 978-3-426-51493-1
Preis: 8,99  €

Bewertung:

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Top-5 – die zweihundertsechsundzwanzigste

In dieser Woche wird es rockig und melancholisch. Aber keine Sorge mir geht es gut. “My sun” von Amorphis hat es mir angetan und auch die nächsten beiden Songs habe ich einem sehr netten Büchertreffler, der mich immer wieder mit neuer Musik inspiriert, zu verdanken. “The Parting” von Katatonia und Sentenced “Killing me, killing you”. Hinzu kommt noch Elbow, ebenfalls eine Empfehlung aus dem Büchertreff,mit ihrem Song “Forget myself”. Zum Abschluss kommt noch Tom Waits mit “Hope I don’t fall in love with you.  Seine Stimme höre ich immer wieder gerne und dann nicht nur “Waltzing Matilda”.
Das waren meine Top-5 der Woche,  ich wünsche Euch viel Spaß mit den Top-5  und frage euch:

Was waren Eure Lieder der Woche?

Amorphis – My sun[youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=GOFZGRiMNvU”]
Katatonia – The Parting[youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=Kgqo8S65i7A”]
Sentenced – Killing me, killing you[youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=hAezom9sTGE”]
Elbow – Forget myself[youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=ELKx11dXtcM”]
Tom Waits – Hope I don’t fall in love with you[youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=EtLVXBqfqBY”]

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Freitags-Füller No. 278

Klickt auf das Bild und ihr kommt zu Barbara

1.  Oh Mist,   sage ich nur, wenn ich etwas vergessen habe.

2.   Wenn dies geschieht, dann sage ich mir: “Schreibe es dir das nächste Mal auf”.

3.  Wollte ich nicht noch, ist auch in meinem Sprachgebrauch vorhanden.

4.   In letzter Zeit war ich viel unterwegs.

5.  Die Modesünde des Sommers  sind für mich immer noch Socken in Sandalen.

6.   Ich hasse Mückenstiche.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Balkonabend mit toller Musik von der Kirmeswiese, morgen habe ich einen entspannten Tag geplant und Sonntag möchte ich den Geburtstag meines Papas feiern!

 

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Waiting on Wednesday – Der Engelsbaum

New WoW“Waiting on Wednesday” wird von Jill gehostet! Mein heutiges WoW ist wirklich eine Neuerscheinung und nicht einfach die Taschenbuchausgabe von einem bereits erschienen Hardcover-Buch. “Der Engelsbaum” von Lucinda Riley erscheint am 08. Dezember 2014 im Goldmann-Verlag. Von Lucinda Riley habe ich schon viel gutes gehört und einige ihrer Bücher liegen bereits bei mir auf dem SuB und auch der Klappentext von “Der Engelsbaum” hat es mir angetan.

Der Engelsbaum von Lucinda Riley

Klappentext von der Verlagsseite:

Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales – doch sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und die verwitterte Inschrift auf dem Kreuz verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist – ihr eigener Sohn! Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt sich auf die Suche zu machen nach der Frau, die sie einmal war. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, dass Greta den größten Mut ihres Lebens braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken …

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Aktion – Gemeinsam Lesen #70

gemeinsam_lesenDienstag und es ist damit Zeit für Asaviels Aktion “Gemeinsam Lesen” .

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Gerade lese ich “The Cuckoo’s Calling” von Robert Galbraith aka Joanne K. Rowling und ich bin auf Seite 84.

isbn9781408703991-detail

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Strike had once tried to count the number of schools he had attended in his youth, and had reached the figure of seventeen with the suspicion that he had forgotten a couple.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Joanne K. Rowling kann auch Krimis schreiben. Jedenfalls habe ich das Gefühl nach den nunmehr 84 Seiten, die ich bisher in “A cuckoo’s calling” gelesen habe. Ein interessanter Plot und zwei Charaktere mit Strike und Robin, die ich mag. Bisher komme ich auch sehr gut mit dem Englischen zurecht, obwohl es auch umgangssprachliche Begriffe und Slang enthält. Aber es ist toll gemacht.

4.Beschreibe den Ort, an dem du dich in deinem aktuellen Buch befindest!

Im Moment befinde ich mich in Cormoran Strikes Büro, in dem er auch nach der Trennung von seiner Freundin Charlotte übernachtet. Daher ist es etwas chaotisch. Das gesamte Büro besteht aus zwei Räumen und einen Bad. Es ist nicht sehr groß und befindet sich in einem Stadtteil von London.

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