Anti-Age dem SuB reloaded – August 2013

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Morgen ist es so weit die Neuauflage von Anti-Age dem SuB reloaded proudly presents by Kermit von Seitenteich startet. Grund genug für mich das vergangene Jahr Anti-Age dem SuB Revue passieren zu lassen: In jedem Monat wurde das Auswahlbuch gelesen. Das heißt alle 12 Bücher vom Zufallsgenerator, wobei mir das Glück beim letzten Mal nicht hold war. Ausgelost wurde “Berufung” von John Grisham. Und es war das schwächste Auswahlbuch während der gesamten Jahreschallenge. Na ja, was solls somit ist es mindestens runter von der Liste. Insgesamt habe ich 36 Bücher vom Alt-SuB gelesen und diesen dadurch – so könnte man jedenfalls meinen – etwas verringert. Tja, es sind zumindest 36 Bücher weniger von den bis zum 31. Dezember 2011 gekauften Büchern. Aber auch im Jahr 2012 wurde ja fleißig neue Bücher der kleinen, aber feinen Privatbibliothek zugefügt. Gut, dass für Kermits Challenge nur die Bücher bis zum 01.08.2012 gekauft wurden, gezählt wurden, denn danach wanderte noch so einiges in die Privatbibliothek. Aber das tut ja nun nichts zur Sache. Der neue Alt-SuB für die Anti-Age dem SuB reloaded Challenge – und nun bitte einen Trommelwirbel – beträgt

676.

Da dürfte doch das eine oder andere Schätzchen zu finden sein. Dann wird nun mal der Zufallsgenerator angeworfen und das Auswahlbuch für den August gesucht.

Zufallszahl_August2013

Per Zufallszahl wurde das Buch mit der Nummer 567 auf der Liste ausgelost. Geworden ist es Sharon Sala “Der Jünger”.

derjünger

Klappentext von der Verlagsseite:

Die Fernsehjournalistin January DeLena wittert eine außergewöhnliche Story: Ein fanatischer Straßenprediger versucht die Menschen zu bekehren, indem er von seinen eigenen Jenseitserfahrung in der Hölle berichtet. Doch noch während die schöne Journalistin nach ihm sucht, geschieht ein brutaler Mord. Detective Ben North ermittelt und setzt bei diesem Fall auch auf die Presse: Er will mit January, der er am Tatort begegnet, zusammenarbeiten. Gemeinsam verfolgen sie eine blutige Spur, die auf die Taten eines besessenen Fanatikers hindeutet. Aber noch ahnen weder January noch Ben, dass diesmal das Fegefeuer seinen flammenden Weg bis nach Washington gefunden hat …

Da bin ich ja mal gespannt und dann sollte ich mir ja noch einen meiner  12 Ur-Opas vornehmen:

  1. Allende, Isabel – Paula
  2. Auster, Paul – Stadt aus Glas
  3. Döblin, Alexander – Berlin Alexanderplatz
  4. Ennis, Michael – Die Herzogin von Mailand
  5. George, Elizabeth – Nie sollst du vergessen
  6. Grass, Günter – Katz und Maus
  7. Grisham, John – Die Farm
  8. Hahn, Ulla – Das verborgene Wort
  9. Powers, Richard – Der Klang der Zeit
  10. Prange, Peter – Die Principessa
  11. Sarabia, Antonio – Sevillas bittere Orangen
  12. Teller, Janne – Odins Insel

Zunächst war ich mir noch im Klaren darüber, welches der 12 Bücher zuerst gelesen wird. Aber nach dem Lesen des Klappentextes habe ich dann doch eine Entscheidung getroffen und geworden ist es, ta da ta da:

Nie sollst du vergessen von Elizabeth GeorgeKlappentext von der Verlagsseite:

An einem regnerischen Abend wird eine Frau in London überfahren. Es handelt sich ganz klar um Mord. Inspector Lynley und Barbara Havers sehen sich bald schon einem düsteren Familiendrama gegenüber, in dem überzogener Ehrgeiz, falsch verstandene Liebe und verzweifelte Lügen bereits vor zwanzig Jahren tödliche Konsequenzen hatten. Und sie erleben verblüfft, dass man sie von höchster Stelle aus in ihren Ermittlungen zu behindern sucht. Doch Lynley und Havers lassen sich davon nicht beirren …

Und dann ist da ja auch noch die Bonus-Aufgabe für den August:

Es ist Sommer, es ist Sonne und wer von euch diesen Monat ein zusätzliches Alt-SuB-Buch (Ausgenommen: das geloste Buch & der Ur-Alt-SuB) liest, das er mir irgendwie (Ja, man darf kreativ werden ^^) mit Sommer verbinden kann, der erhält ein extra Los!

Dann bin ich mal gespannt, wie es im nächsten Monat wird. Ich werde natürlich wieder berichten.

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E.M. Tippetts – Nicht mein Märchen

nichtmeinmärchenKlappentext von der Amazonseite:

Stellt euch vor, Robert Pattinson taucht an eurer Haustür auf und will euch mit Eiscreme füttern, aber ihr hattet nie Interesse daran, die Twilight-Filme zu sehen. Eure Mitbewohnerin und jede andere Frau in der Nachbarschaft werden fast ohnmächtig, aber irgendwie fühlt ihr euch zu dem Typen einfach nicht hingezogen.

So ähnlich ergeht es auch Chloe Winters. Gezeichnet von einer schweren Kindheit war sie gezwungen ihr Leben sehr pragmatisch anzugehen, sie schlägt sich als Studentin in Albuquerque durch und gehört nicht zu den Leuten, die an Märchen glauben.

Eines Tages aber kommt Hollywood-Superstar Jason Vanderholt zurück in seine Heimatstadt Albuquerque um dort einen Film zu drehen. Er entschließt sich, bei den Statisten vorbeizuschauen, zu denen auch Chloe gehört. Die sieht in dem Schauspieler, der bei jeder anderen Frau die Knie weich werden lässt, aber nicht gerade ihren Traummann. Sie nimmt nur einen Typen mit einem seltsamen Job und eigener Entourage wahr, der sie zweifellos in fünf Minuten wieder vergessen haben wird.

Aber Jason sieht in ihr mehr als nur ein weiteres hübsches Gesicht. Chloe kommt ihm bekannt vor und er hat eine Menge Fragen an sie, die sie lieber nicht beantworten möchte. Diese ganze Geschichte ist einfach nicht ihr Märchen.

„E.M. Tippetts – Nicht mein Märchen“ weiterlesen

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Montagsfrage – Brichst du deinen Büchern den Rücken?

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Brichst du deinen Büchern den Rücken?

Oh, nein. Ich versuche immer so vorsichtig wie möglich mit meinen Büchern umzugehen. Zugegeben ist es manchmal ziemlich schwierig dies auch zu schaffen, denn manche Buchrücken sind einfach nicht stabil. Da kann es schon mal passieren, dass man eine leichte Leserille sieht.
Aber es kommt vor, dass die Bücher an den Kanten schon mal angestoßen sind, da sie ja auch immer überall hin mitgeschleppt werden.

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Die Montagsfrage ist eine Aktion von Janine auf ihrem Blog Paperthin.de, die jeden Montag eine Frage in den Raum wirft, welche gerne von jedem beantwortet werden darf.

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Wochenrückblick 30/2013

Zum dreißigsten  Mal gibt es den  Wochenrückblick für das Jahr 2013.

|Gesehen|Sonne, Regen, Eidechsen
|Gelesen| John Grisham – Berufung, Eva-Maria Bast – Tulpentanz, Sebastian Fitzek – Amokspiel, Lena Johannson – Die Bernsteinsammlerin, Janet Clark – Sei lieb und büße
|Gehört|Sting – Englishman in New York
|Getan| Krankenbesuch, Stadtbummel, Schwimmen, umgeräumt, gebloggt
|Gekocht| Kaiserschmarren
|Gekauft| Sandalen
|Gewünscht| endlich mal etwas mehr Kühle
|Geplant| Gardinen waschen
|Gesagt| “Muss denn alles zusammen kommen.”
|Gedacht| “Hoffentlich geht alles gut.”
|Gefreut| Laue Sommerabende.
|Geärgert| über nichts.
|Geklickt| Büchertreff

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Top-5 – die einhundertachtundsiebzigste

Es ist wieder Zeit für die Top-5 der Woche und wieder mit meinen Lieblingsliedern. “Englishman in New York” von Sting hat mich in dieser Woche sehr oft begleitet und ist für mich ein richtiger Ohrwurm. Auch “Losing my religion” von R.E.M. höre ich immer wieder gerne und daher muss es auch unbedingt in die heutigen 178. Top-5 der Woche. “It’s a heartache” habe ich gestern in einer Cover-Version auf dem Stadtfest gehört, allerdings gefällt mir das Original von Bonnie Tyler um Längen besser. In dieser Woche dürfen die Stones nicht fehlen und sie sind mit “You can’t always get what you want”. Den Abschluss für dieses Mal macht “Fire” von Bruce Springsteen.

Sting – Englishman in New York[youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=flWP28y2cyw”]
R.E.M. – Losing my religion [youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=if-UzXIQ5vw”]
Bonnie Tyler – It’s a heartache[youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=cU3LnSvZ0gI”]
Rolling Stones – You can’t always get what you want[youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=PkGrkNu6mDg”]
Bruce Springsteen – Fire [youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=d5PoIrcyd34″]

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Freitags-Füller No. 226

Klickt auf das Bild und ihr kommt zu Barbara

1. Ich möchte, dass am Montag alles glatt verläuft und ohne weitere Komplikationen.

2. Manche Thriller und auch Filme sind  unheimlich.

3. Unterwegs mit einem Buch, mp3-player und etwas zu trinken.

4. Die Schwüle wird langsam zuviel.

5. Können wir jetzt uns mal alle wieder abregen?

6. Tomate mit Mozzarella und Basilikum ist ein schnelles und leckeres Abendessen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend, morgen habe ich Krankenbesuch geplant und Sonntag möchte ich nur den Tag genießen!

 

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Montagsfrage – Hörst Du Musik beim Lesen?

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Hörst Du Musik beim Lesen?

Ich höre sehr gerne Musik beim Lesen. Welche Musik ich allerdings beim Lesen höre ist vom jeweiligen Buch abhängig. Bei manchen Büchern muss Rockmusik sein, bei anderen eher klassische und manchmal ganz einfach die gängigen Charts oder Lieblingsmusik.
So kann es dann passieren, dass zu einem spannenden Thriller dann klassische Musik oder Celtic Music läuft und zu einer ruhigen Erzählung Rockmusik. Hört sich eigenartig an, ist aber so.
Was allerdings gar nicht geht sind dann beim Lesen Radiosendungen oder Fernsehen. Da kommen dann zu viele Stimmen durcheinander, dass ich mich nicht mehr auf den Inhalt des Buches konzentrieren kann. Daher liebe ich es dann in solchen Situationen, wenn ein Familienmitglied lieber fernschaut, den mp3-Player anzuschalten und dann Musik im Hintergrund zu hören.
Es gibt allerdings auch oft genug Momente beim Lesen, an denen ich keine Musik höre. Dann bin ich völlig ins Buch vertieft und brauche keine Hintergrundmusik.

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Die Montagsfrage ist eine Aktion von Janine auf ihrem Blog Paperthin.de, die jeden Montag eine Frage in den Raum wirft, welche gerne von jedem beantwortet werden darf.

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Wochenrückblick 29/2013

Zum neunundzwanzigsten Mal gibt es den  Wochenrückblick für das Jahr 2013.

|Gesehen|Sonne, liebe Verwandtschaft,
|Gelesen| Robert Löhr – Erika Mustermann, Krystyna Kuhn – Das Tal. 2.3 Die Jagd, E.M. Tippetts – Nicht mein Märchen
|Gehört|Michel Telo – Ai se tu pego
|Getan| Gearbeitet, Haushalt, Fitness
|Gekocht| Tagliatelle mit Champignons, Cranberrys und Zwiebeln
|Gekauft| Reiseführer
|Gewünscht| weniger Luftfeuchtigkeit
|Geplant| Rasenmähen
|Gesagt| “Wieso denn nun schon wieder.”
|Gedacht| “Das darf doch nicht wahr sein.”
|Gefreut| Laue Sommerabende.
|Geärgert| Versandhandel.
|Geklickt| Bloglovin

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Top-5 – die einhundertsiebenundsiebzigste

Bei der Hitze habe ich Lust auf Sommerlieder oder zumindest gute Laune-Lieder – so ist das Thema der 177. Top-5 der Woche: Sommer. Es gibt doch nichts schöneres als mit gekühlten Getränken, Eis und guter Musik den Sommertag zu verbringen, sei es auf dem Balkon oder am Badesee. Und nun los mit dem Sommer-Hits von meiner Seite: Als erstes für mich immer noch das Sommerlied schlechthin und für mich ein guter Laune-Song “Summer Paradise” von Simple Plan featuring MKTO. Danach gibt es Chris Rea mit “Looking for the summer”. Ehe es mit Endless summer night” von Richard Marx ruhiger wird, geht mit “Ai se te pego” von Michel Telo noch einmal die Post ab. Den Abschluss meiner Sommer-Hits Top-5 der Woche macht mit “Summer in the city” Joe Cocker. Viel Spaß euch allen und ein sonniges Wochenende!

Simple Plan featuring MKTO – Summer Paradise[youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=oXv2QGszF18″]
Chris Rea – Looking for the summer [youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=FIL8PxLmjm4″]
Michel Telo – Ai se te pego[youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=3h-rV-6lcG8″]
Richard Marx – Endless summer nights[youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=eGI1xrJWP6c”]
Joe Cocker – Summer in the city [youtube=”https://www.youtube.com/watch?v=1SMsEyFBsuQ”]

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Freitags-Füller No. 225

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1. Heute wird noch etwas gelesen.

2. Ich darf keine Erdbeeren mit egal was drauf essen, da ich allergisch darauf reagiere.

3. Ich hatte gute Vorsätze für den SuB-Abbau, aber so richtig vom Fleck komme ich nicht.

4. An der Nordsee sah ich  den schönsten Sonnenuntergang.

5. Zum Frühstück gibt es meistens Joghurt mit Müsli und Beerenfrüchte.

6. Meine Kopfschmerzen bei dem guten Wetter haben mich geärgert.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Balkonabend, morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich einfach nur den Tag genießen!

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Lutz Kreutzer – Schröders Verdacht

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Klappentext von der Amazonseite:

In Aachen leiden Menschen an einer heimtückischen Vergiftung. Der
Wissenschaftler Reinhard Schröder kommt ihrer Ursache auf die Spur
und gerät schlagartig in den Strudel einer Verschwörung.

Was er als Urlaubsreise nach Italien geplant hatte, wird zur Flucht vor
dem organisierten Verbrechen. Mit der Jagd auf Schröder beginnt eine
kaltblütige Mordserie, die auf dem Gipfel des Strombolis ihren Anfang
nimmt und ihn bis nach Wien führt.

Doch Schröder gibt nicht auf. Und er hegt einen Verdacht …

„Lutz Kreutzer – Schröders Verdacht“ weiterlesen

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Robert Löhr – Erika Mustermann

erikamustermannKlappentext von der Verlagsseite:

Eine liebevolle literarische Abrechnung mit der Politik 2.0.

Friederike (Grüne) verabscheut die Piraten: Raubkopierer, Rollenspieler und Einzelgänger, die sich den Teufel um die Umwelt scheren, solange das Netz nur frei bleibt. Also startet sie einen Feldzug gegen die Piratenpartei. Ihr erstes Opfer: Volker Plauschenat, der harmloseste der 15 Berliner Abgeordneten. Aber je tiefer Friederike in dessen Keller nach Leichen buddelt, desto mehr lernt sie das piratische Paralleluniversum schätzen. Und als sie erst ihr Herz an einen dieser Freaks verliert, wird es verdammt schwer, wieder von Bord zu gehen …

Mit »Erika Mustermann« gelingt Robert Löhr zweierlei: ein geschliffenes Portrait von Parlamentariern und Basis in der Hauptstadt der Orientierungslosigkeit. Und der erste Roman über eine Partei, die entweder das langersehnte Update des Systems ist – oder das hellste politische Strohfeuer unserer Zeit.

Autoreninfo von der Verlagsseite:

Robert Löhr, geboren 1973, ausgebildeter Journalist und Drehbuchautor, lebt in seiner Geburtsstadt Berlin. Neben zahlreichen Filmskripten und Theaterstücken verfasste er die Romane »Der Schachautomat«, »Das Erlkönig-Manöver« , »Das Hamlet-Komplott«, »Krieg der Sänger« und »Erika Mustermann«. Seine Bücher sind in 25 Sprachen übersetzt.

Erster Satz:
Who killed Facebook? war mittlerweile bnei 3 460 726 Klicks.

Inhalt:

Friederike Wolf, Lehrerin und Bündnisgrüne, erlebt wie die Piratenpartei am 18. September 2011 zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses mehr Stimmen erhält als ihre Partei. So etwas kann doch gar nicht sein und dann ist auch noch Volker Plauschenat, dieser dreiste Urheberechtsverletzer, einer der fünfzehn neu gewählten Piratenabgeordneten. Friederike sinnt auf Rache und verbringt ihre knapp bemessene Freizeit als alleinerziehende Mutter einer Tochter damit genug Material über Volker Plauschenat zusammen zustellen, dass schließlich ihn und so hofft sie, auch seine Partei zu Fall bringen wird. Sie geht sogar so weit, dass sie Mitglied bei den Piraten wird. Sie erkennt, dass es dort nicht nur Nerds gibt und verliebt sich sogar in einen Piraten. Immer mehr lernt sie die unverblümte, frische Art der Piraten zu schätzen, die ihrer Partei mittlerweile abhandengekommen ist.

Aufbau:

Die broschierte Ausgabe ist aufgeteilt in drei Teile: Kaltstart, Standby und Neustart. Im Anschluss an den Roman gibt es eine Danksagung und einen Disclaimer. Gespickt ist das Buch mit Auszügen aus Wikipedia-Artikel, Twitter-Meldungen und Briefen.

Meinung:

Bereits das schwarze Cover mit dem Totenkopfsymbol aus Blumen zeigt einen Bezug zwischen Piraten und Grünen. Auch hat mich der Titelschrift zunächst an einen Stephen King Roman erinnert. Das Cover ist gut gemacht und hat direkt mein Interesse geweckt.

Wer kennt sie nicht die Piraten? Seit ihren ersten Auftritten auf der politischen Bühne stehen sie unter Beobachtung. Können die überhaupt Politik, fragt man sich immer wieder. Sie wollen anders sein als die etablierten Parteien und diese Andersartigkeit beschreibt Robert Löhr in seinem Roman “Erika Mustermann” gekonnt. Teilweise bedient sich Löhr allgemeinen Klischees, die man als Leser genauso wie seine Protagonisten Friederike hat, und bildet daraus ein gutes Bild über das Innenleben und den Wandel der Partei ab, zunächst der Zusammenhalt und aber auch wie sich langsam im Politikbetrieb selbst zerstören. Gerade die Bereitschaft die Basis überall miteinzubinden, birgt Gefahren, dies erfährt man auch Robert Löhrs Protagonist Volker Plauschenat am eigenen Leib. Nirgendswo wird so schnell hochgejubelt und auch wieder niedergerungen wie in dem Buch. Dank Facebook, Twitter und den Livestreams im Internet weiß die Basis immer genau Bescheid: Anerkennung und Ablehnung erfolgt dann auf dem Fuße.

Dies alles bringt Robert Löhr mit einer gehörigen Portion Humor und Witz dem Leser näher. “Erika Mustermann” ist unterhaltsam geschrieben und sehr oft habe ich mich gefragt, ob dies nun nur reine Satire oder nicht auch ein stückweit ernst gemeint ist. Erkennbar ist jedenfalls, dass die vollständige Transparenz der Piratenpartei zumindest bei Löhrs Protagonisten Plauschenat zu Veränderungen führt.

Zu dem witzigen Schreibstil passen auch die gut gezeichneten und überzeugend agierenden Protagonisten. Allen voran Friederike, die sich nicht so leicht unterbuttern lässt und ihre eigenen Ziele verfolgt. Dabei sei es mal dahingestellt, ob dies wirklich so sein muss. Auch der zweite Hauptprotagonist Volker Plauschenat wurde gut charakterisiert, hat man zunächst noch den Eindruck einem Nerd vor sich zu sehen, der sich für Computerspiele und die Veranstaltung von Steampunk-Rollenspiel interessiert, so wird er im Laufe des Romans vielschichtiger und auch für mich persönlich begreifbarer.

Fazit

“Erika Mustermann” ist ein unterhaltsamer und witziger Roman, der einen in die Welt und Denkweise der Piraten entführt.

Buchinfo:
Robert Löhr – Erika Mustermann
Broschiert 272 Seiten
Piper-Verlag 2013
ISBN-13: 978-3-492-05452-2
Preis: 16,99  €

Bewertung:

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