Marko Leino – Wunder einer Winternacht

Klappentext:
Hoch oben im Norden lebt der kleine Nikolas. Als er durch einen tragischen Unfall zur Waise wird, nimmt das ganze Dorf sich seiner an. Ein Jahr lang darf Nikolas bei jeder Familie bleiben. Wenn der Weihnachtsabend naht, musst er weiterziehen.
Voller Dankbarkeit schnitzt Nikolas Jahr für Jahr Geschenke für “seine” Familie. Als er zum bösartigen Tischlermeister Lisakki in die Lehre kommt, scheint sein Glück vorbei. Der bärbeißige alte Mann hasst Kinder…

Erste Meinung:
“Wunder einer Winternacht” habe ich im vergangenem Jahr zu Weihnachten bekommen. Was liegt denn da ferner es in diesem Jahr zur Vorweihnachtszeit zu lesen. Es ist ein sehr schön geschriebenes Buch und aufgeteilt in 24 Türchen wie bei einem Adventskalender. Nikolas verlor kurz vor Heilig Abend seine Familie bei einem tragischen Unfall. So traurig beginnt die Geschichte um den kleinen Nikolas und birgt dennoch so viel Wärme und Liebe in sich. Vor allem als die Dorfbewohner beschließen sich um ihn zu kümmern, auch wenn es nicht leicht ist an jedem Heilig Abend in eine neue Familie zu kommen. Furchtbar und erschreckend finde ich Nikolas derzeitige Situation beim griesgrämigen Lisakki. Schauderhaft. :-(
“Wunder einer Winternacht” wurde auch verfilmt. Die DVD liegt schon bereit und mal sehen wie sie das nun wirklich schöne Buch umgesetzt haben.

Erster Satz: “Es war ein heißer Tag im Spätsommer.”

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Jahresendspurtliste 2011 Update 11

Ich bin euch noch ein Update schuldig. Das wird hiermit nachgeholt. In der vergangenen Woche habe ich zwei Bücher gelesen. Einmal die von Gitte Haenning herausgegebenen Weihnachtsgeschichten aus Skandinavien und dann noch Andreas Föhrs “Der Prinzessinnenmörder”.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war spannend geschrieben, gute Charaktere und auch ein spannendes Tatmotiv. Sehr oft musste ich über Wallner und seinen Opa schmunzeln, und auch Kreuthner hat noch seinen Auftritt bekommen. Wer einen gut erzählten psychologischen Krimi lesen will, demjenigen kann ich Prinzessinnenmörder nur empfehlen. Ich freue mich schon auf die weiteren Krimis um Wallner, seinen Opa und natürlich den speziellen Kreuthner.

Die Weihnachtsgeschichten aus Skandinavien liegen schon eine Weile auf meinem RuB und dieses Jahr wurden sie dann endlich gelesen. In dem Buch sind zwei Geschichten von Hans Christian Andersen, einmal Tölpel-Hans und dann noch mein Lieblingsmärchen “Die Schneekönigin”. Mit dabei sind aber auch noch Astrid Lindgren, Ake Edwardsson und Hanne-Vibeke Holst. Das einzige und nur kleine Manko für mich lag in der Zusammenstellung der Geschichten – sie waren alle sehr schön – aber bis auf einer norwegischen Geschichte stammen sie alle aus Schweden und Dänemark. Da hätte ich mir eine bessere Verteilung gewünscht. Ansonsten sind die Geschichten bis auf “Die Schneekönigin” recht kurz gehalten und daher auch gut zwischendurch zu lesen.

Im Moment lese ich noch an “Öland” von Johan Theorin. Ein wirklich spannender und gruseliger Schwedenkrimi und an Marko Leinos “Wunder einer Winternacht”. Nächste Woche gibt es dann ein abschließendes Fazit zum Jahresendspurt.

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