Linwood Barclay: Dem Tode nah

demtodenah
Klappentext:
“Niemand hatte etwas mitbekommen, als unsere Nachbarn ermordet wurden.” Niemand – bis auf den 17-jährigen Derek. Er ist der einzige Zeuge des grausamen Verbrechens an der Familie seines besten Freundes. Und gerät selbst in Verdacht. Als sein Vater sich auf die Suche nach der Wahrheit macht, um Derek zu entlasten, stößt er auf ein schreckliches Geheimnis in der Vergangenheit seiner Frau. Wem kann er noch vertrauen?

Inhalt:
Derek, der sich im Haus seiner Nachbarn versteckt um mit seiner Freundin Penny ungestört fummeln zu können, wird Zeuge der grausamen Ermordung an der Familie seines Freundes Adam. Dermaßen geschockt, von der Tat, kann er sich nicht seinen Eltern anvertrauen. Dadurch kommt es dann auch zu Problemen, da er zu lange schweigt, als er endlich spricht ist es zu spät, denn er sitzt bereits im Gefängnis. Aber nicht nur Derek hat Geheimnisse, sondern auch seine Mutter und auch sein Vater. Dieser macht sich auf der Suche nach dem wahren Täter, ist aber auf der falschen Spur und gefährdet so sein und das Leben seiner Frau. Findet er heraus, wer seine Nachbarn ermordet hat?

Meinung:
Ein gut geschriebener Thriller, der mir gelegentlich Gänsehaut erzeugte. Barclay zeichnet seine Figuren sehr detailgenau. Zum einen den überheblichen Universitätsdirektor, den unmöglichen Bürgermeister oder auch Dereks Eltern. Beginnt der Prolog noch aus der Sicht von Derek, so werden die nachfolgenden Kapitel aus der Sicht seines Vaters berichtet. Dieser Wechsel hat mir besonders gut gefallen, denn dadurch erhält man einen besseren Überblick über die ganze Geschichte und das Ausmaß der Tragödie, die sich im Leben von Dereks Eltern abspielt. Ein sehr zu empfehlendes Buch.

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Zitat zum Thema Buch

Seit kurzem habe ich ein neues Lesezeichen mit einer kleinen messingfarbenen Kugel dran und auf diesem wunderschönen Lesezeichen steht ein Zitat von Emily Dickinson. Emily Dickinson war eine amerikanische Dichterin. Sie lebte im 19. Jahrhundert (1830-1886) und ihre Gedichte wurden erst nach ihrem Tod  veröffentlicht. Und nun das Zitat von Emily Dickinson:

“Kein Schiff trägt uns besser
in eine andere Welt als ein Buch!”

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Wo liest Du?

Dieses sehr interessante Stöckchen habe ich bei der Büchersammlerin entdeckt und habe es mir mal entliehen:

beim Essen
– Eher selten. Höchstens wenn ich Gummibärchen nasche.

beim Baden – Nur bei meinen eigenen Bücher und wenn es Taschenbücher sind.

am Örtchen – Nein.

beim Laufen – Geht für mich nicht. Ich will gesund ankommen.

beim Friseur – Solange ich warten muss sicher, aber dies wird auch immer seltener. Die Termine passen besser.

im Wartezimmer – Allerdings. Das warten dauert sonst einfach  zu lange und die Magazine interessieren mich einfach nicht.

in der Werbepause – Nicht nur in der Werbepause, auch bei Filmen, die mich partout nicht interessieren.

im Auto (als Beifahrer) – Wenn ich nicht in die Karte schauen muss, ja.

im Park, Freibad, etc. – Da muss ein Buch mit.

in der Kassenschlange – Noch nicht gemacht.

im Bett nach dem Aufwachen – Im Bett schon, aber eher vor dem Einschlafen.

in der Pause (Kino, Theater, etc.) – Nein, auf keinen Fall, da unterhalte ich mich lieber.

bevor der Hauptfilm im Kino beginnt – siehe oben.

in der U-Bahn, Straßenbahn, im Zug – Sehr gerne.

an der Haltestelle / auf dem Bahnhof – Solange ich warten muss, wieso nicht.

im Restaurant oder Café (wenn man alleine ist) – Habe ich auch schon gemacht.

unter der Bettdecke mit Taschenlampe (als Kind) – Wer hat dies nicht, und ich habe es sehr gern gemacht.

während des Kochens (Kochbuch zählt nicht) – Sehr sehr selten.

während eines Besuches (wenn der Gastgeber telefoniert, etc.) –  Nein. Da schaue ich mir lieber das Zimmer an.

während langer Computerprozesse (Scannen, Booten, etc) – Allerdings, die Zeit kann man gut dafür nutzen.

auf der Arbeit / in der Schule – In der Mittagspause.

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Und es gab mal wieder Bücher…

bücher Nun es war mal wieder Bücherflohmarkt und wie sollte es anders sein, musste ich da auch hin. Man kann ja mal nur schauen ;-). Na, beim Schauen ist es nicht geblieben. Es kamen natürlich mal wieder welche mit nach Hause. Aber sechs Bücher zusammen für 7 €, da kann Frau nicht meckern. Vor allem war noch der Kearsley Roman “Mariana” noch mit dem alten Cover. Aber nun stell ich mal meine sechs Schätzchen kurz vor:

mariana

Klappentext:
Julias Kindheitstraum geht in Erfüllung: Die junge Illustratorin kauft sich ein altes englisches Bauernhaus. Nach ihrem Einzug geschieht Seltsames. In Tagträumen erlebt sie das Leben von Mariana, einer jungen Frau, die 1665, während der Zeit der großen Pest, hier gelebt und eine tragische Liebe erfahren hatte. Dreihundert Jahre liegen zwischen den Leben der beiden Frauen, doch was verbindet sie?

Nach all dem Lob den “Mariana” voraus gegangen ist, musste ich bei diesem Buch einfach zugreifen.

dielügenderfrauen

Klappentext:
Shenja ist eine Frau, zu der man rasch Vertrauen fasst. Ireen, eine englische Ferienbekanntschaft, erzählt ihr gleich ihre tragische Lebensgeschichte. Eine Kartenlegerin habe ihr prophezeit: >>Du fängst mit dem fünften an<<, und so sei es gekommen, keines ihrer ersten vier Kinder hätte überlebt. Shenja ist voller Mitgefühl, bis sie erfährt, dass kein Wort davon wahr ist. Als sie für eine Dokumentation über das Leben russischer Prostituierter in der Schweiz recherchiert, ist sie verblüfft, dass jedes der Mädchen fast die gleiche Geschichte erzählt: vom Stiefvater, der sie vergewaltigte, von dem Freund, der sie in den Westen brachte und an einen Zuhälter verriet, und von dem reichen Bankier, der sie nun bald heiraten wird – ein Traum, so hollywoodschön, dass man beschließt, statt einer Dokumentation einen Spielfilm zu drehen. Zu Shenja kommen sie alle, die Frauen mit ihren Träumen und Phantasien, in denen das bescheidene Leben zu dramatischer Größe und Schönheit erblüht. Bis Shenja eines Tages selbst einen Schicksalsschlag ereilt und sie die “Kunst des Lebens” neu erlernen muss.

Mich hat einfach der Titel des Buch angesprochen, daher musste dieses Buch einfach mit.

dorfschule

Klappentext:
Miss Read ist Lehrerin in Fairacre, einen kleinen Dorf im Süden Englands. Die Schule auf dem Hügel hat zwar Strom, aber keine Wasserversorgung. Und doch ist sie vierzig Schülern ein Ort der Geborgenheit. Tintenfässer, Federn und Löschpapier beherrschen noch den Schulalltag. Und das ganze Dorf nimmt Anteil an Erfolg und Misserfolg seiner Kinder – ebenso wie an allen anderen Ereignissen, die Abwechslung in das stille Leben hier bringen. Wieder beginnt ein neues Schuljahr…

Hier hat mich einfach das Cover angesprochen und auch der Klappentext. Ich freue mich schon richtig darauf das Buch zu lesen.

biographie eines buicks

Klappentext:
1954: Ganz Amerika fährt in Straßenkreuzern in eine bessere, chromglänzendere Zukunft. Marilyn heiratet Joe DiMaggio, Elvis nimmt seien ersten Platten auf, und in Detroit träumt Ted Mackey davon, dem Konkurrenten Plymouth mit seinem Buick Century ein Schnippchen zu schlagen…

Der Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht und so musste es einfach mit nach Hause.

sushiundchardonnay

Klappentext:
Rezeptionistin zu sein kann doch nicht so schwer sein, denkt sich die achtundzwanzigjährige Amsterdamerin Nick. Doch weit gefehlt. Als sie vom Flughafen die falsche Band abholt und diese das Hotel verwüstet, hat Nick zwar einen netten Bassisten kennen gelernt, aber sie muss bei der Plattenfirma ihren Platz räumen. Da helfen nur schäumende Vollbäder und Videoabende mit Häagen Dasz und ihrer besten Freundin Peet. Der coole Musiker stellt sich natürlich als Enttäuschung heraus, und Nick braucht zweierlei: einen neuen Freund und einen Job.

Der Klappentext hat mich direkt fröhlich gestimmt und ich musste schon am Bücherstand schmunzeln, also nichts wie mit, mit dem Buch.

sputniksweetheart

Klappentext:
Ein Lehrer, Ende zwanzig, schwärmt für seine ehemalige Kommilitonin. Sumire ist nicht wirklich schön, sie raucht zu viel und isst zu wenig – und sie träumt davon, Schriftstellerin zu werden. Geld, Karriere und Heirat interessieren sie nicht. Doch dann verliebt sich Sumire zum ersten Mal in ihrem Leben, leidenschaftlich und vorbehaltslos: in Miu, eine Geschäftsfrau 17 Jahre älter und verheiratet. Sumire reist mit Miu, die sie seit ihrer ersten Begegnung zärtlich ihren “süßen Sputnik” nennt, auf eine Insel in die Ägäis. Dort verschwindet sie spurlos. Von Miu zu Hilfe gerufen, macht sich der abgewiesene Verehrer auf die Suche…

Nach dem ich in diesem Monat meinen ersten Murakami gelesen habe und der mir auch recht gut gefallen hat, musste der hier unbedingt mit.

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Zitat zum Thema Buch

Buch mit Feder

Nach längerer Zeit mal wieder ein Zitat zum Thema Buch. Dieses Mal von Gerhart Hauptmann (1862-1946), Literaturnobelpreisträger von 1912. Er schrieb Dramen wie “Die Weber” und “Der Biberpelz”.

„Die Kultur der Menschheit besitzt nichts Ehrwürdigeres als das Buch, nichts Wunderbareres und nichts, das wichtiger wäre.”

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SuB-Abbau geht voran

bücher Hier nun ein kleiner Bericht zum SuB-Abbau. Ich habe mir ja 45 Bücher für den SuB-Abbau 2009 bis zum Ende des Jahres rausgesucht und bis jetzt läuft es auch ganz gut. Drei von den 45 sind schon weggelesen. Bis jetzt hatte ich auch ein unheimliches Glück mit den Büchern zwei Volltreffer und eins naja.  Als nächstes werde ich nun mein einziges ungelesene Kerstin Gier Buch noch verschlingen. Irgendwie schade, aber darauf freu ich mich schon so sehr. Und vor dem Wochenende muss auch noch was gelesen werden, denn dann ist wieder Bücherflohmarkt und stöbern kann man ja mal, wie immer von der Kirche. Vielleicht finde ich ja doch noch ein Gier Roman und der kommt dann auch auf die SuB-Abbau-Liste 2009. Bei den vielen Thrillern und Erzählungen muss  eindeutig noch was leichtes und flockiges hinzu kommen und so viel habe ich davon nun mal nicht im Regal. :-(

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